7 Antworten

  • Betriebliche Nutzung

Der Arbeitgeber hat grundsätzlich das Recht, stichprobenartig zu prüfen, ob das Surfen bzw. Email-Versenden der Mitarbeiter geschäftlich begründet ist. Eine automatisierte Vollkontrolle durch den Arbeitgeber ist ein schwerwiegender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Beschäftigten und nur bei konkretem Missbrauchsverdacht im Einzelfall zulässig.

Es empfiehlt sich der Abschluss einer Betriebsvereinbarung über die Nutzung von Email und Internet mit dem Betriebsrat. Hierin sollten Fragen der Protokollierung, Auswertung und Durchführung von Kontrollen eindeutig geregelt werden. Auf mögliche Überwachungsmaßnahmen und mögliche Sanktionen müssen die Beschäftigten hingewiesen werden.

Von ein- und ausgehenden dienstlichen Emails der Mitarbeiter darf der Arbeitgeber in dem Maße Kenntnis nehmen wie von deren geschäftlichen Schriftverkehr. Der Vorgesetzte könnte verfügen, dass ihm jede ein- oder ausgehende Email seiner Mitarbeiter zur Kenntnis zu geben ist.

  • Private Nutzung (erlaubte)

Der Arbeitgeber ist den Beschäftigten gegenüber zur Einhaltung des Telekommunikationsgeheimnisses verpflichtet. Es gelten die gleichen Bedingungen wie beim privaten Telefonieren.

Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, den Beschäftigten die private Nutzung des Internet zu erlauben. Entschließt er sich jedoch dazu, muss es ihm grundsätzlich möglich sein, diese Erlaubnis an einschränkende Voraussetzungen zu knüpfen (z. B. eine angemessene Art der Kontrolle durchzuführen). Beschäftigte, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen wollen, können ihre Einwilligung ohne jeden Nachteil verweigern.

Private Emails sind wie private schriftliche Post zu behandeln. So sind eingehende private, aber fälschlich als Dienstpost behandelte Emails den betreffenden Mitarbeitern unverzüglich nach Bekanntwerden ihres privaten Charakters zur alleinigen Kenntnis zu geben.

Wegen des einzuhaltenden Telekommunikationsgeheimnisses empfiehlt sich die Einrichtung separater Email-Adressen zur privaten Nutzung für die Mitarbeiter durch den Arbeitgeber. Ist privates Surfen erlaubt sollte der Arbeitgeber die Mitarbeiter auf die Nutzung eines (kostenlosen) Web-Mail-Dienstes hinweisen.

(http://www.dr-mueck.de/HM_Kommunikation/Dateschutz-E-Mail-Internet.htm)

es kommt darauf an, wenn im Betrieb festgelegt ist, dass du ausschließlich nur geschäftliche Mails schreiben darfst, dann darf er sie lesen, er darf sie nur nicht gegen dich verwenden. Wenn es gestattet ist, privat zu schreiben, dann muss er dich vorher darauf hinweisen, dass die Mails protokolliert und gelesen werden

wenn du wärend der arbeitszeit private mails schickst, das würde meinem chef auch nicht passen... glaub er darf das du bist bei ihm angestallt und sollst bestimmt nix privates auf arbeit verschicken(falls du das gemacht hast)

Welche denn? Mein Chef schaut sich auch die Mails an, aber das ist auch die Mail-Adresse der Firma, meine persönliche darf er sicherlich nicht kontrollieren.

Wenn es Firmenpost ist, darf er das. Und private Post ist auf Firmenrechnern nicht zulässig.

Wenn es seine Firma ist, darf er es wohl! Es handelt sich ja schließlich nicht um Privatepost, oder?

naja, ab und zu schreibt man sich schon mit freunden während der arbeitszeit....zwar keine romane, aber schon die eine oder andere mail

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@justine29

''naja, ab und zu schreibt man sich schon mit freunden während der arbeitszeit.''

Kommt drauf an, was zur privaten Nutzung geregelt ist.

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nein darf er nicht das ist deine Privatsphäre!

auch wenn ich die mails während meiner arbeitszeit schreiben?

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@justine29

Du mußt uns schon verraten welche Mail-Adresse gemeint ist!

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@justine29

auch dann nicht! außer wenn du mails beruflich verschickst! Also Firmenpost! aber du kannst ja auch eine mail privat verschicken-> die darf er auf jeden fall nicht lesen!

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@XMineX

Das ist schon ein wenig blöd, wenn man das so sagen darf! Mine, er wird wohl Zugang zu seiner eigenen Mail-Addis haben...er kann ja nicht wissen, daß sie für private Benachrichtigungen dient.

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@kaesbrot

sry als ich das geschrieben hab hatte justine dass noch nicht abgeschickt mit dem die dienstliche!

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