Darf mein Chef meine E mails lesen(Ausbildung)

8 Antworten

Natürlich darf er deine E-mails lesen. Du schreibst und empfängst sie auf seiner Hardware, in der Zeit, die er bezahlt. Da du unterschrieben hast, keine privaten Mails zu schreiben und zu empfangen, ist er berechtigt, zu überprüfen, ob du dich an die Abmachung hältst.

Dem Arbeitgeber ist es somit untersagt, sich oder anderen ohne Zustimmung der Betroffenen über das für die geschäftsmäßige Erbringung der Telekommunikationsdienste erforderliche Maß hinaus Kenntnis vom Inhalt oder den näheren Umständen der Telekommunikation (z. B. wer wann mit wem kommuniziert hat) zu verschaffen (§ 88 Abs. 3 TKG). Er ist damit grundsätzlich nicht berechtigt, private E-Mails zu lesen. Dies gilt auch im Falle eines ausdrücklichen Verbots privater E-Mail-Nutzung.

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@Polichinelle

Es geht ja wahrscheinlich nicht darum, dass der Arbeitgeber die Mails liest, sondern, dass er überhaupt Kenntnis von privaten Mails bekommt. Das kann er, da er sich bei einem Azubi wohl davon überzeugen darf, welche Mails geschickt worden sind und an wen. Wenn das keine Geschäftspartner sind, an die eine Mail durch den Azubi in Auftrag gegeben worden ist, weiß der Arbeitgeber doch schon, wie der Hase läuft.

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§ 202 StGB verbietet es, verschlossene Briefe oder Schriftstücke zu öffnen oder zu lesen, wenn diese nicht zu seiner Kenntnis bestimmt sind. Im Gegensatz zu § 184 StGB fehlt hier ein Verweis in § 11 Abs.3 StGB, der Schriftstücke und Daten gleichstellt. Eine Verletzung des Briefgeheimnisses durch unbefugtes Lesen von e-Mails ist also nicht möglich, da e-Mails nicht von § 202 StGB umfasst sind.Man könnte jedoch an eine Strafbarkeit nach § 202a StGB wegen Ausspähens von Daten denken. Dies erfordert aber, dass die Daten gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind. Eine unverschlüsselte e-Mail fällt also nicht in den Schutzbereich des § 202a StGB. Wird die Mail hingegen verschlüsselt, ist eine Strafbarkeit nach § 202a StGB gegeben, wenn diese unberechtigterweise gelesen wird. Aber wirklich. Wer schreibt schon private oder intime Dinge über einen Firmenserver. So naiv kann man eigentlich nicht sein.

Nein das darf er nicht, dies unterliegt dem Bundesdatenschutzgesetz. Aber er darf vieles nicht und tut es doch. Und sollte er sie doch lesen, kann er sie nicht verwenden um damit arbeitsrechtliche Konsequenzen daraus zu ziehen. Trotzdem empfehle ich keine privaten Mails mehr zu versenden, man bekommt nur Ärger im Nachhinein, es hinterlässt immer einen bitteren Beigeschmack. Sprich mal den Betriebsrat oder auch den Datenschutzbeauftragten in eurer Firma an und frage doch mal, wie das bei euch gehandhabt wird? Privates Telefonieren ist in vielen Firmen auch untersagt und hier und da wird es doch gemacht

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Erster Test in der neuen Ausbildung?

Ich fange am 1.4.2018 im 1. Lehrjahr die 3-jährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an.

Da der 1.4. ja der Ostersonntag ist und der 2.4. Ostermontag (Feiertag) haben wir unseren ersten Schultag am 3.4.

Wir haben an dem Tag von 8 bis 12 Uhr Unterricht (wenn man das am ersten Schultag einer neuen Ausbildung so nennen kann). Im letzten Brief stand drin, dass wir unsere Klassenleitung kennen lernen werden, die mit uns das organisatorische durchgehen wird, dann gibt es einen Anfangsgottesdienst und eine Art Begrüßungsfeier mit den Schülern aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr. So weit so gut.

Außerdem stand drin, dass am zweiten Unterrichtstag, also am 4.4. eine Kurzarbeit über 45 Minuten stattfinden wird, in der Grundwissen aus den Fächern allgemeine Pflege, Krankenpflege, Neurologie, Psychologie und Deutsch abgefragt wird.

Aus meinen vorherigen Ausbildungen weiß ich, dass eine Kurzarbeit eigentlich nur den Unterrichtsstoff aus den letzten 2 bis 4 Unterrichtsstunden abfragen darf.

Dadurch, dass wir am 4.4 erst das zweite mal im Unterricht sind, und am ersten Unterrichtstag kein Unterricht stattfinden wird, ist es mir wirklich ein Rätsel, was die abfragen wollen bzw. was als Grundwissen verlangt wird.

Ich habe jetzt schon 4 E-Mails und 3 Telefonate hinter mir in den letzten paar Tagen, weil ich einfach wissen wollte, was die als Grundwissen vorraussetzen. Bzw. wollte ich wissen, welche Bücher für den Unterricht verwendet werden. Dann hätte ich mir da wenigstens was aus der Bibliothek holen können.

Die Antwort war jedesmal:

Abgefragt wird berufsspezifisches Grundwissen und welche Bücher wir brauchen bekommen wir am ersten Schultag (also am 3.4.) mitgeteilt. Und die Note fließt ganz normal in die Zensurenrechnung für das 1. Ausbildungsjahr ein.

Ich denke mir da nur, was wollen die da abfragen, wenn man noch nichts durchgenommen hat und wie soll man sich vorbereiten, wenn einem nichts gesagt wird.

Kann jemand helfen?

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Inhalt von Berichtsheften (Ausbildung)?

Guten Tag liebe gutefrage.net User,

ich befinde mich derzeit in der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Nun möchte ich gerne wissen, was genau in einem Berichtsheft stehen muss? Ich darf mir aussuchen, ob Tagesberichte oder Wochenberichte. Was würdet ihr nehmen, was ist "einfacher" und geht schneller? Und wie kommt es bei der IHK an, wenn dort eigentlich nur das selbe steht? Ich mache auf der Arbeit immer die selben Tätigkeiten: Rechnungen schreiben, Angebote schreiben, E-Mails beantworten, Telefonate, Ware bestellen. Der Schulstoff ändert sich (logischerweise) jede Woche, da werde ich kein Problem mit haben, aber ich kann doch nicht 3 Jahre lang das selbe im Berichtsheft stehen haben.

Ich bedanke mich schon mal bei euch :)

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In der Ausbildung fristlos kündigen möglich?

Ich bin seit September 2017 als azubi zur Tiermedizinischen fachangestellten in einer Pferdepraxis tätig. Das Praktikum das ich vorher gemacht hab war sehr schön und mir wurde viel gezeigt.
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