Darf mein Chef mein Chef von mir verlangen, mit den Sternsingern heute während meiner Arbeitszeit christliche Lieder zu singen?

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5 Antworten

http://www.gehalt.de/news/Diese-7-Arbeitsanweisungen-vom-Chef-kannst-Du-verweigern

Bei dir tritt Regel Nr. 2 in Kraft

Rechtlich darfst du den Auftrag abweisen.

Natürlich stellt das in der Praxis nichts leichtes dar, einfach zu verweigern.

Ich würde dir raten das Gespräch zu vereinbaren und wenn er gar nicht drauf eingeht ihn nochmals bitten.

Sollte das nichts bringen kannst du ihm beim Gespräch sagen es ist ein Glaubenskonflikt und du wirst dich schriftlich dazu äußern.

Ein Blatt, bei Ihm abgeben, einen zeugen holen und nun ja abwarten.

Ich bin Muslim aber ich würde einfach z. B trotzdem gehen, da sich solch etwas anhören nicht schlimm ist. Notfalls würde ich so tun als würde ich mitsingen, wenns verlangt wird.
Jenachdem wie wichtig einem das Arbeitsverhältnis ist.

Ist wie mit Mieter und Vermieter

Der Mieter hat soo viele Rechte, doch alle geltend machen ist nicht immer gut für die beziehung der beiden Parteien

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Er kann dich zu den Tätigkeiten verdonnern, die im Arbeitsvertrag geregelt sind. Zudem kann die zu Veranstaltungen verpflichten, die in direktem(!) Zusammenhang dazu stehen.

Dass die Teilnahme an vom Arbeitgeber genehmigten Veranstaltungen deine eigentliche Tätigkeit verzögern, ist sein Problem. Sage ihm, dass Du dadurch ggf. den Jahresabschluss nicht schaffst. Wenn er dann immer noch deine Teilnahme wünscht, lasse diesen Aspekt aus deinen weiteren Überlegungen raus.

 Abseits des Rechtlichen ist IMHO die Frage, ob er das eher als PR nutzen möchte. Das liegt dann ja vermutlich in deinem Interesse, wenn dadurch mehr Aufträge generiert werden.

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Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich habe mich für den Mittelweg entschieden: Ich bin mit dazu gegangen, aber ohne Liedtext und ganz nach hinten und habe mich am Singen auch nicht beteiligt; auch nicht stumm ... Ich denke, damit hab ich mir tatsächlich keinen Zacken aus der Krone gebrochen.

Allerdings hätte ich tatsächlich gern eine Information zu diesem Vorhaben vom Chef gehabt, evtl. mit der Bitte um freiwillige Teilnahme. Stattdessen kam eine lieblose Rundmail seiner Sekretärin ..

Vielen Dank.

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Begründe es mit der engen Frist für die Rechnungslegung, vielleicht kommst du aus der Nummer raus.

Ansonsten wirst du teilnehmen müssen, singen musst du nicht.

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Teilnehmen ja, aber zum Singen kann er dich nicht zwingen.

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