Darf mein Arbeitgeber einen Teilattest anzweifeln und die Kompotenz meines Facharztes in Frage stellen, nur weil er nach der Diagnose gegoogelt hat?

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2 Antworten

Deine Chefin überschreitet eindeutig ihre Kompetenzen, sie ist keine Medizinerin. Wenn ihr etwas an Deinem Attest nicht behagt, kann sie den MDK zwecks Überprüfung einschalten - aber dann enden ihre Möglichkeiten.

Außerdem wurdest Du in eine Abteilung versetzt, in der Du ohne gesundheitliche Einschränkungen voll einsatzfähig bist. Damit entfällt auch die Möglichkeit, Dich wegen Kranktheit entlassen zu können.

Omg, natürlich kann ein Arbeitgeber nicht von einem Arbeitnehmer verlangen, irgendwelche Operationen durchzuführen!

Sie kann Dir aber - wenn Du aufgrund der Erkrankung Deine Arbeit nicht mehr ausführen kannst - aus betrieblichen Gründen kündigen.

Danke für deine Antwort. Ich kann ja meine Arbeit ausführen und wir haben mehr als genug zu tun. Gerade weil wir überwiegend Schriftprojekte haben. Deshalb verstehe ich es nicht.

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"Sie kann Dir aber - wenn Du aufgrund der Erkrankung Deine Arbeit nicht mehr ausführen kannst - aus betrieblichen Gründen kündigen."

Aber nicht, wenn es eine Tätigkeit gibt, die auch mit Erkrankung ausgeführt werden kann.

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@BiggerMama

Das ist korrekt.

Also wenn Google jetzt vertrauenswürdiger ist als ein ausgebildeter Mediziner, dann brauchen wir ja keine Aerzte mehr. Herzinfarkt? Hey, googlen wir mal schnell wie wir das operieren :)

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@hankey

Aus betrieblichen Gründen wäre ohnehin nicht korrekt. Wenn, dann wäre hier sicher eine personenbedingte Kündigung zu erwägen.

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@skychecker

Ja, ok. Begrifflichkeiten, auf die ich zu später Stunde nicht mehr geachtet habe :)

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