Darf mein arbeitgeber das,ohne meines wissens?

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8 Antworten

Den Stundenlohn habt ihr so ausgehandelt, wenn neue Bedingungen eintreten, kannst du natürlich in neue Verhandlungen treten. Automatisch und freiwillig wird kein Arbeitgeber höhere Stundenlöhne rausrücken. Dass du nun in der AOK bist, wird daran liegen, dass du nun mehr Stunden arbeitest und entsprechen mehr Lohn bekommst. Dadurch wirst du versicherungspflichtig.

Ob Du bei Deinem Mann versichert bleiben kannst, hängt davon ab, wieviel Du verdienst. Und den Stundenlohn musst Du persönlich mit Deinem Arbeitgeber verhandeln. Urlaub steht Dir auch bei einem Minijob zu. Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse hast Du bei einem Minijob allerdings nicht.

Zicke1008 27.08.2012, 11:31

§ 10 Familienversicherung (1) Versichert sind der Ehegatte, der Lebenspartner und die Kinder von Mitgliedern sowie die Kinder von familienversicherten Kindern, wenn diese Familienangehörigen

1. ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben, 2. nicht nach § 5 Abs. 1 Nr. 1, 2, 3 bis 8, 11 oder 12 oder nicht freiwillig versichert sind, 3. nicht versicherungsfrei oder nicht von der Versicherungspflicht befreit sind; dabei bleibt die Versicherungsfreiheit nach § 7 außer Betracht, 4. nicht hauptberuflich selbständig erwerbstätig sind und 5. kein Gesamteinkommen haben, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches überschreitet; bei Renten wird der Zahlbetrag ohne den auf Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten entfallenden Teil berücksichtigt;**** für geringfügig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 Nr. 1, § 8a des Vierten Buches beträgt das zulässige Gesamteinkommen 400 Euro.****

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Du hast nur Ansprüche auf das, was in Deinem Arbeitsvertrag vereinbart ist, nicht auf Vereinbarungen, die mit anderen Kollegen getroffen wurden.

Wenn Dein Lohn einen bestimmten Betrag überschreitet, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, Beiträge an die Kranken- (und Renten-)Kasse abzuführen. Er hätte Dich erst fragen müssen, in welcher Kasse Du Mitglied bist/ sein möchtest....Du hast aber die Möglichkeit, von der AOK in eine Ersatzkasse zu wechseln (Die Höhe der Beiträge ist allerdings gleich).

Du bist nur über Deinen Mann mitversichert, solange Du selbst keiner sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehst.

Also was die AOK Sache angeht, geht da was nicht mit rechten Dingen zu. Du musst die AOK anschreiben mit dem Hinweis dass Du niemals einen Antrag gestellt hast und Du um Stellungsnahme bittest wer wann einen Antrag für Dich gestellt hat. So geht das nicht.Erst recht nicht wenn Du bereits über deinen Mann versichert bist.

lG

ich würde der AOK mitteilen, dass du woanders versichert bist über deinen mann.

Das darf der heute ohne dein Wissen nicht mehr. Früher musstest du in die Krankenkasse, die der Arbeitgeber als Krankenkasse gewählt hatte. Heute hast du freie Kassenwahl. Is dat ein Silberfüchschen -lach-

Mit den Abzügen bei diesen Stunden kenne ich mich leider nicht aus.

Ruf einfach mal beim Finanzamt an.

Außerdem. Wenn du über deinen Mann versichert bist, hat er bestimmt mehr einkommen, also bist du Steuerklasse 5 Da hätte deinem Chef das auffallen müssen und dich fragen müssen wegen der Kasse.

ok also muss ich meiner!!!meiner krankenkasse sagen das ich gering arbeite,aber mein arbeitgeber darf mich nicht einfach irgendwo anmelden!

wie ist das aber dann mit meinen rechten ich werde ja nur bezahlt für std die ich abgebe ich bekomme kein pauschal geld monatlich. Irgendwie komme ich mir etwas naja sagen wir mal verarscht vor von meinem arbeitgeber,ich kenne das eigentlich so das ich als vertretung das gleiche geld bekomme wie die angestellte,mache ja auch die gleiche arbeit std usw...

,zb.der gleiche std lohn,urlaub,krankengeld????

Steht im Arbeitsvertrag, vermutlich also nicht.

ein schreiben von der aok das sie mich als neues mitglied aufnehmen,

Kommt drauf wann, was in der Versicherung von deinem Mann steht. Mitversicherte dürfen eben nur bis zu einem bestimmten Betrag verdienen, bevor sie aus der Versicherung rausfallen und sich selbstversichern müssen.

sweet82 27.08.2012, 11:30

ich habe gar keinen arbeitsvertrag bekommen nur ein schreiben wo ich name etc eintragen sollte das steht nix von std lohn oder so...

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Er muss es sogar ! - Der Stundenlohn hängt von Deiner Leistung ab und ist verhandelbar.

Lissi7474 27.08.2012, 11:22

FALSCH!!!!

Seit irgendwann der 90er haben wir freie Kassenwahl!!!!

Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer fragen in welcher Kasse er ist bzw. rein will!!!!!

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Lissi7474 27.08.2012, 11:24
@user1439

Sie hätte der Krankenkasse ihres mannes sagen müssen, dass sie nu geringfügig arbeitet, da hast du recht,

Aber der ARbeitgeber darf den Arbeitnehmer nicht einfach in irgendeine Kasse anmelden.

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user1439 27.08.2012, 11:27
@Lissi7474

Mich würde es mehr als wundern, wenn er dies nicht angesprochen hätte.

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Zicke1008 27.08.2012, 11:29
@Lissi7474

Legt der Arbeitnehmer nach Ablauf von 2 Wochen keine Mitgliedsbescheinigung vor, meldet der Arbeitgeber ihn bei der Krankenkasse an, bei der er zuletzt versichert war. Der Arbeitgeber muss einen neu Eingestellten daher stets befragen, bei welcher Krankenkasse zuletzt eine Versicherung bestanden hat. Der Arbeitnehmer ist zur Auskunft verpflichtet! Bestand zuletzt keine Krankenversicherung, wählt der Arbeitgeber selbst eine Krankenkasse aus, wodurch der Arbeitnehmer dieser Kasse zugewiesen wird. Über die gewählte Krankenkasse muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer unterrichten!

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