Darf mein Arbeitgeber bereits ausgestellte und bezahlte Abrechnungen nachträglich ändern?

2 Antworten

ob er das darf oder nicht, ist doch abhängig davon, ob das zu recht oder zu unrecht erfolgt. hast du tatsächlich immer 1/2 std. zuviel nachtzuschläge bekommen, so darf er das korrigieren. allerdings mnur max. 3 monate rückwirkend, das ist die gesetzlicvh vorgeschriebene "ausschlußfrist" für gegenseitige forderungen aus einem arbeitsverhältnis.

also darf dein chef dir nur max. 3 monate rückwirkend etwas abziehen, sofern das sachlich korrekt ist. wenn das aber z.b. gegen vertrgliche oder tarifvertragliche grundsätze verstößt, dann darf er überhaupt nichts abziehen. willst du dich dagegen wehren, hilft per saldo nur eine klage beim arbeitsgericht.

Danke für die schnelle Antwort. Die Situation ist wie folgt:

Ich arbeite offiziell von 22:00 bis 06:00 Uhr. Dann ist schichtwechsel. Da ich aber immer ein bisschen früher da bin und ein bisschen später gehen kann (wegen der Schichtübergabe) wird aus Kulanz eine halbe Stunde drauf gerechnet.
Zudem kann ich die gesetzlich vorgeschriebene Ruhepause von 30 min nicht nehmen. Ich trage mich also von 22:00 bis 7 Uhr ein.
Er dürfte es also wahscheinlich schon.
Nun zu den drei monaten.
Er hat mir am vor ca. 1 1/2 Wochen seine Aufrechnung der Stunden geschickt. Unser Arbeitsverhältnis endete aber schon am 31.09.15. Die Abrechnung für den September fehlt noch. Wie weit rückwirkend darf er das jetzt ändern?
Außerdem: Hast du zufällig eine Quelle (am besten einen Paragraphen aus einem Gesetzbuch) in dem deine Aussage steht?
Es geht um nicht so viel Geld deswegen möchte ich möglichst verhindern das ganze vor Gericht zu bringen.

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@Heinopei

frag tante google mal nach "arbeitszeitgesetz" oder auch allgemein "arbeitsrecht", das ist sehr umfangreich.

widerspreche schriftlich (einwurf-einschreiben) dieser nachberechnung und mach einfach auf die gesetzliche regelung aufmerksam. drohe damit, dass du ggf. deine forderung einklagen wirst, wenn er nicht nachgibt.

du musst beim arbeitsgericht nicht mal ein experte sein. für die meisten verfahren reicht es, wenn du dort dein anliegen vorträgst, die mitarbeiter dort machen daraus eine formelle klage. darauf gibt es eine sog. "güteverhandlung" in dem der richter beide seiten anhört und meistens einen guten kompromißvorschlag unterbreitet; d.h. wenn deine forderung berechtigt ist, wird er dem beklagtne arbeitgeber raten, das zu bezahlen oder auf solche rückrechnungen zu verzichten.

erst wenn dieser erste termin nichts bringt und eine kammerverhandlung angesetzt wird, solltest du dir einen anwalt nehmen. den muss bei erfolg sogar die gegenseite bezahlen.

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Mit welcher Begründung möchte er das? Darauf kommts an. willkürlich darf er das nicht, wenn es sich aber z.B. um einen Buchhaltungs- oder Abrechnungsfehler handelt, darf er den korrigieren.

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5.) Von Seiten des Finanzamts wurde mir mitgeteilt, dass Sie dafür nicht zuständig wären, ich müsse mich selber darum kümmern - na danke, scheint mir eine Institution nur für Input-Angelegenheite zu sein.

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