Darf man sich in der Jugendpsychiatrie vegan ernähren (wenn man wegen Magersucht da ist)?

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14 Antworten

Das solltest du mit deinem behandelnden Therapeuten besprechen, ob eine vegane Ernährung in diesem Zusammenhang Sinn macht, oder ob sie lediglich Ausdruck deiner gesamt Problematik ist.

Deine Therapeutin werden wir dann eine entsprechende Empfehlung geben.

Alles andere macht wirklich kein Sinn bei der Therapie geht es darum dass du wieder ein vernünftiges Verhältnis zum Essen entwickelst und das geht nicht wenn man dich dazu als Veganerin tierische Produkte zu essen. Dadurch würde deine Ablehnung und dein Widerstand nur noch viel größer langfristig erreicht man so garnichts wenn man nicht sogar dafür sorgt dass du eine Abneigung gegen Therapien entwickelst. Es gibt auch Kliniken in denen man selber kochen kann da könntest du unter Aufsicht auch vegan leben ansonsten klär halt vorher mit den Kliniken ab in wie weit sie veganes Essen für dich bereitstellen können

Hallo.

Eine ovo-lacto-vegetarische Ernährung ist in Krankenhäusern und Psychatrien meistens kein Problem. Die Bereitstellung von veganem Essen ist für solche Institutionen jedoch organisatorisch oft nicht machbar. Du oder die Person, für die Du fragst, sollte mit den Verantwortlichen vor Ort sprechen, wenn es darum geht den Aufenthalt zu planen. Aber ich bin da aus den genannten Gründen nicht sehr zuversichtlich, dass das so geht.

Außerdem ist eine vegane Ernährung für Menschen, die unter Essstörungen leiden, ernährungsphysiologisch gesehen nicht empfehlenswert. Obwohl sich manche Nährstoffe über am einfachsten über Tierprodukte aufnehmen lassen, ist eine vegane Ernährung ohne Mangelerscheinungen sehr gut möglich, wenn man bereit ist etwas Aufwand dafür zu betreiben. Menschen mit Essstörungen sind aufgrund ihrer Krankheit aber eben dazu nicht in der Lage. Wer unter Magersucht leidet, schafft es ja gerade nicht 3 normale Mahlzeiten am Tag zu essen und seinen Speiseplan so anzulegen, dass alle wichtigen Nährstoffe darin vorkommen. Genau das wäre aber bei einer veganen Ernährung äußerst wichtig. Man findet im Internet sehr viele nützliche und gute Informationen, wie man sich als Veganer*in gesund ernähren kann - aber all das können Magersüchtige aufgrund ihrer Krankheit nicht umsetzen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass Du (oder die Person, für die Du fragst) kein Recht hast, Dich vegan zu ernähren, wenn Du wieder gesund bist und das dann immer noch möchtest. Nur ist so eine Krankheit vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Bitte bedenke, dass auch psychische Krankheiten, wie Magersucht oder Depressionen, echte Krankheiten sind. Wenn man krank ist, laufen die Dinge oft nicht so, wie man das gerne hätte. Das ist leider so. Wenn Dir z.B. die Tiere in der Massentierhaltung leid tun, kannst Du Dich dagegen immer noch engagieren, wenn Du wieder gesund bist. Erst gesund werden - und dann ist auch wieder Zeit, für gesellschaftliches Engagement.

Es ist jedoch sicher sinnvoll, wenn Du (oder die Person, für die Du fragst) in der Therapie von dem Wunsch, Dich in Zukunft vegan zu ernähren, sprichst. Zu den Therapieansätzen bei Essstörungen gehört es oft, dass die Betroffenen langfristig lernen sollen, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Wenn jemand vegan leben möchte, dann könnte es sinnvoll sein, das dabei zu beachten, falls es möglich ist.

emabella 03.08.2017, 14:00

ich würde halt schon gerne weiterhin vegan bleiben. das mache ich nicht erst seit gestern oder seid der Magersucht. und es hat ja auch seine Gründe.

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Gruenkohl28 03.08.2017, 14:42
@emabella

Das ist ja völlig okay. Ich habe auch nichts, gegen Leute, die sich vegan ernähren - im Gegenteil, einige der Gründe kann ich nachvollziehen. Auch wenn ich nicht völlig auf Tierprodukte verzichte: Fleisch und Fisch bei mir zuhause auch wesentlich seltener auf dem Speiseplan, als Tofu oder Linsen.

Worum geht es Dir denn bei Deiner veganen Ernährung? Was sind Deine Gründe? Leben zu schützen? Die Erde zu einem Ort zu machen, auf dem würdiges und glückliches Leben für Menschen und Tiere möglich ist?

Wäre es mit den Gründen, wegen denen du vegan geworden bist, völlig unvereinbar, für einige Zeit eine Vegan-Pause einzulegen, bis es Dir besser geht? Irgendwann wirst Du ja auch wieder gesund sein und wieder all die Dinge machen können, die für Dich zu einem guten Leben dazu gehören - z.B. Dich vegan zu ernähren...

Du willst ja nicht den Rest Deines Lebens im Krankenhaus verbringen - oder

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Gruenkohl28 03.08.2017, 23:43
@emabella

Vielleicht klappt es ja auch mit veganem Essen in der Psychiatrie...

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Kurz: Jein.

Im Prinzip DARFST du alles Essen. Sinn der Sache ist ja, das man in einer ES-Therapie lernen soll, natürlich mit Lebensmitteln umzugehen, was man mag, was man nicht mag, und was man vielleicht überraschender Weise gar nicht schlimm findet.

Wichtig ist, was mit den Therapeuten abgesprochen wird. Direkt am ersten Tag gibt es ein Aufnahmegespräch bei dem du die Chance hast, auf solche Wünsche aufmerksam zu machen. Aber da bitte ehrlich und erkläre deine ggf. ethischen bedenken. Schiebe keine Intoleranzen vor, denn das hören die Ärzte dort häufiger und können das auch testen. Du sollst auch lernen, nach der Klinik zu Hause klar zu kommen.

Je nach dem, wie weit voran geschritten die ES ist, gibt es am Anfang häufig Absprachen, wie viel man pro Mahlzeit essen soll, wie viel man zunehmen soll usw. Wer sich an die Absprachen hält und zunimmt (und da muss man gar nicht genau aufs Gramm zunehmen, was verlangt wird, aber die Tendenz muss stimmen), der hat relativ viele Freiräume und der darf sich auch Vegan ernähren. Nimmt du aber weiterhin ab, können dir diese Privilegien zum Schutz deiner Gesundheit auch entzogen werden.

Was alles im allerletzten Notfall passieren kann, wenn man unter kritische Gewichtsgrenzen fällt, muss man dir hier sicher nicht erzählen, das wirst du schon gehört haben. Außerdem ist das nicht von Relevanz, da du du den oberflächlichen Eindruck machst, etwas ändern zu wollen.

Wer hier anderes behauptet, erzählt einfach Müll, hat es vielleicht mal über 12 Ecken gehört oder bei RTL gesehen. Eine freiwillige Therapie läuft ohne Zwänge ab, denn sonst würde es, wie der Name es schon sagt, über eine Zwangsmaßnahme laufen. Die muss erst richterlich beantragt werden und das geht nicht so leicht, wie man es im Fernsehen sieht, schon gar nicht bei Kindern.

Ich hoffe, du profitierst von deiner Therapie!

Es gibt keinen Zwang zum Verzehr tierischer Produkte. Man kann auch mit pflanzlichen Lebensmitteln ausreichend Energie und alle nötigen Nährstoffe (außer Vitamin B12) zu sich nehmen.

alarm67 03.08.2017, 10:51

Das sollte aber bei einer MAGERSÜCHTIGEN nicht im Vordergrund stehen!

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Paguangare 03.08.2017, 10:58
@alarm67

Auch eine Magersüchtige sollte aber das Recht haben, sich vegan zu ernähren. Und ich denke, dass lässt sich in einer Jugendpsychiatrie auch einrichten.

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Omnivore14 03.08.2017, 17:58
@Paguangare

Auch eine Magersüchtige sollte aber das Recht haben, sich vegan zu ernähren.

Damit sie noch dünner wird, oder wie?

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Johannax32 03.08.2017, 18:44
@Omnivore14

Blödsinn. Die vegane Ernährung ist keine Diät! Da man auch genügend Süßes problemlos zubereiten kann, steht einer Gewichtszunahme nichts im Wege.

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Omnivore14 03.08.2017, 19:27
@Johannax32

Der FS wird aber am Essen rummäkeln und dann nicht alles essen. Und genau auf sowas lassen sich die Ärzte nicht ein. Auf eine so allgemein ungesunde Mangelernährung )=vegan) sowieso nicht. Erst recht nicht bei Kindern.

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ApfelTea 03.08.2017, 13:54

Es geht ja nicht um zwang sondern um das Nahrungsangebot in den Kliniken. Das ist organisatorisch nicht so einfach :)

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Vegan wird wahrscheinlich schwierig. Bei uns gab es sowohl in der normalen Klinik als auch in der Psych Normale Kost sowie ein vegetarisches Angebot. Außerdem noch Spezialkost für Leute mit Unverträglichkeiten/Allergien..

Hi Emabella,

offensichtlich kann man das pauschal für (psychiatrische) Kliniken nicht beantworten. Ich würde im Vorfeld dort nachfragen.

Von der Schön-Klinik in Hamburg Eilbek habe ich gelesen, dass sie auch vegane Kost anbieten. Und sie behandeln auch Essstörungen etc.

Die Schön-Kliniken betreiben auch andere Krankenhäuser in Deutschland. Wenn Hamburg also zu weit ist, frage doch mal dort an, ob es woanders auch Angebote für Dich gäbe.

http://www.schoen-kliniken.de/karriere/klinikgruppe/standorte/hamburgeilbek

Hallo,

Bei uns gab es nur omni oder vegetarisch. Vegan wurde nicht angeboten, da man mit Anorexie mit Veganer Ernährung öfters etwas mehr essen muss, als Vegetarier und Omnis - und für Essgestörte ja wohl der Horror (es geht in der Klinik nicht nur um wie viele Kalorien du isst und beim vegan essen fehlen dir hat viele andere Stoffe und nötiger/gewollter Menge).

Aber auch, weil viele Essgestörte die vegane Ernährung für Ihre Erkrankung ausnutzen und dass laut unserer Chefin der Station nicht zur Heilung beiträgt (und nebenbei absurd ist). Auch gibt es viel zu wenige Veganer um in Kliniken vegane Menüs anzubieten.

Liebe Grüße und viel Stärke dir,
Skogsdottir

emabella 03.08.2017, 11:00

wenn ich nicht vegan essen darf, werde ich nicht in die Psychiatrie gehen oder gar nichts essen. ich esse nichts von Tieren.

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kugel 03.08.2017, 11:47
@emabella

Ach?

Joghurt ist von Tieren... Genau genommen von Kühen...

Aber eigentlich egal ob vegan oder nicht, du weigerst dich ja grundsätzlich dagegen irgendetwas zu essen!

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Skogsdottir 03.08.2017, 12:19

Emabella, warum wenn ich dich fragen darf? Glaubst du naiv und laienhaft diese vegane Propaganda aus dem Internet? Ich bin in der Landwirtschaft tätig und kann dich da gerne aufklären.

Du kannst in deiner Klinik ja gerne nachfragen - muss nicht immer gleich sein.
Aber egal was du machst, wenn du nicht isst, wirst du irgendwann zwangsernährt > egal ob du in die Psychiatrische Klinik gehst und da nicht isst, oder zusammenbrichst, dann ins Krankenhaus und dann Psychiatrie. Es kommt aufs selbe hinaus.

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ApfelTea 03.08.2017, 13:53

Wie kommst du auf die Idee, sie wäre naiv oder ein Laie? Nur weil sie sich vegan ernähren möchte? Du solltest nicht über andere Urteilen. Sie wird ihre Gründe haben! Da kannst du noch so sehr in der Landwirtschaft tätig sein

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Skogsdottir 03.08.2017, 17:15

ApfelTea, jeder weiß doch, dass die meisten Veganer (erst recht jüngere) es nicht wegen ihrer selbst tun, sondern "wegen der Tiere/Tiere retten" < das ist naiv und laienhaft. Selbst wenn dies hier nicht der Fall ist, war das und ist es ja keine Beleidigung.

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Omnivore14 03.08.2017, 17:56
@Skogsdottir

dass die meisten Veganer (erst recht jüngere) es nicht wegen ihrer selbst tun, sondern "wegen der Tiere/Tiere retten" < das ist naiv und laienhaft.

So siehts aus! Das versteht sie aber nicht, da sie selbst Verganerin ist.

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emabella 03.08.2017, 20:57

warum ich mich vegan ernähre gehört hier nicht hin. es hat allerdings wenig mit irgendeiner Propaganda zu tun!

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Selbst ein sehr kleines Haus auf dem Land mit gerade einmal zwei Stationen (Innere + Chirurgie) schafft es, jedem gerecht zu werden. Man kann niemanden zwingen, etwas zu essen, was seinen ethischen Vorstellungen widerspricht. Das wäre gegen die Grundgesetze :) 

Auch könnte es schließlich möglich sein, dass jemand Allergiker sei. 

Entgegen der gängigen Meinung wird in Psychiatrien nicht mit Zwang gearbeitet. Wenn du also schon vor deinem Aufhalt ankündigst, dass du Veganer bist, so wäre das Schlimmste, was passieren könnte, dass du dir eine andere Klinik suchen musst. Aber das ist extrem unwahrscheinlich (siehe
Allergiker!) und wird dir rechtzeitig mitgeteilt. Eine künstliche Ernährung gegen den eigenen Willen bzw. den des Bevollmächtigten ist und bleibt Körperverletzung und kann nur in einem akuten Notfall angewandt werden. 

kayo1548 03.08.2017, 21:03

"schafft es, jedem gerecht zu werden"

Niemand schafft es jedem gerecht zu werden, das ist weder aufwandtechnisch, noch personell und finanziell machbar.

Bei kleineren ist es aber im Einzelfall sogar einfacher individuelle Wünsche zu berücksichtige als bei größeren Kliniken bei denen mehrere hundert oder tausend Personen organisatorisch berücksichtig werden müssen

"Man kann niemanden zwingen"

Natürlich nicht und niemand wird einen dazu zwingen, zumal Zwang auch therapeutisch keinerlei Sinn machen würde und kaum zur Besserung sondern eher zur Traumatisierung beitragen würde

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NetzBeratung 03.08.2017, 22:32

"Entgegen der gängigen Meinung wird in Psychiatrien nicht mit Zwang gearbeitet. "

Ja klar. Und Mörder und Betrüger gibt es nicht.

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Frag bei der Psychiatrie direkt nach und sprich mal mit deinem Therapeuten darüber. Da kann es unterschiedliche Regelungen geben! 

Außerdem kann auf Gutefrage niemabd beurteilen, ob das schlecht ist, wenn du dich vegan ernährst - auch wenn sie alle glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Also einfach mit Psychiatrie & Therapeut besprechen.

Vegan wird nur selten angeboten. Einfach weil es zu aufwändig ist. Du kannst nicht erwarten das nur für dich gekocht wird.

Vielleicht dann, wenn du einen extra Koch engagierst.

zumindest ist vegetarisch kein problem.

wenn auf der station abwechselnd gekocht wird von den patienten (wir hatten 2 tage die woche, wo wir selber gekocht haben, war aber keine station für essgestörte), kann man da sicherlich drauf eingehen. 

wichtig ist denen, dass du ausreichend und einigermaßen gesund isst und wieder einen bezug zur ernährung und deinem körper bekommst

emabella 03.08.2017, 11:01

vegetarisch alleine bringt nicht viel!

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Johannax32 03.08.2017, 19:37
@emabella

Auch vegan sollte kein Problem sein: Die Küchen müssen damit rechnen, dass jemand mit Allergien behandelt wird. Theoretisch kann man alles ohne große Probleme vegan zubereiten. 

Außerdem wird auf Stationen für Essgestörte sehr darauf geachtet, dass diese nicht einfach nur Essen aus der Küche vorgesetzt bekommen. Meist müssen sie dieses von einem Buffet auswählen oder gar selbst zubereiten, denn nur so lernt man den richtigen Umgang damit. In diesem Fall sollte es erst Recht kein Problem sein.

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Schwierig zu sagen ob ja oder nein.  Bedenke du bist dort wegen Magersucht, heißt dein Augenmerk sollte darauf liegen diese Erkrankung zu bekämpfen, nicht darüber zu entscheiden was du isst.

Es kommt darauf an was für Essen die Klinik anbietet. Einige bieten maximal die Wahl zwischen zwei Speisen an, Andere gar keine und wieder Andere eine große Auswahl an der man sich sein Essen selbst zusammen stellen kann.

Das Beste ist du besprichst das mit deinem zuständigen Therapeuten/Arzt.

emabella 03.08.2017, 11:07

wenn ich tierische Produkte essen muss, esse ich lieber gar nichts. hilft dann auch nicht wirklich weiter.

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Caila 03.08.2017, 11:14
@emabella

Wenn du so schon denkst....   dir ist bewußt wenn du essen verweigerst sie dich zwangsernähren?

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lilymore 03.08.2017, 11:17
@emabella

taj- dann hast du ja einen für dich leichten weg gefunden, der klinik aus dem weg zu gehen, was. jeder muss ja schliesslich verständis haben, dass du veganerin bist und du bist von jeder mitarbeit zur genesung befreit. raffiniert. aber es ist schliesslich dein körper den du sträflich misshandelst mit deiner magersucht, dein leben, welches du verschwendest. rein deine entscheidung und deine verantwortung, wenn du deinen körper leiden lässt und deine familie. es hilft nix, sich hinter dem veganer sein zu verstecken. und wenn du dir in der stationsküche jeden tag sein essen selber machen musst. 

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Johannax32 03.08.2017, 18:40
@Caila

Du machst es dir wirklich sehr einfach. In einer Klinik gilt: Wer nicht kooperiert, kann gehen. Eine Ausnahmen ist ein lebensbedrohlicher Zustand (mit Magersucht allein lässt sich das nicht rechtfertigen!). Andernfalls muss der Patient oder ein Bevollmächtigter einwilligen, da es ansonsten Körperverletzung ist. 

Warum sollte man zwischen Magersüchtigen und z.B. internistischen Patienten unterscheiden? Diese weigern sich ebenfalls sehr häufig zu essen, was zu einem starken Gewichtsverlust führt und Untergewicht. Dennoch wird da niemand grundlos künstlich ernährt, da das auch eine sehr große körperliche Belastung darstellt.

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Caila 03.08.2017, 18:50
@Johannax32

Wenn sie zwangseingewiesen wird schon.   Und darauf legt sie es ja an, wenn sie nicht dahin gehen will nur weil es dort womöglich kein veganes Essen gibt.

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Johannax32 03.08.2017, 19:06
@Caila

Zwangseinweisung. Auch das ist nicht so einfach, da es auf richterliche Anordnung geschehen muss. Ansonsten ist es Freiheitsberaubung und ebenfalls strafbar. Die Ausnahme ist auch hier ein lebensbedrohlicher Zustand und der ist nicht gegeben, nur weil jemand magersüchtig ist.  

"Und darauf legt sie es ja an, wenn sie nicht dahin gehen will nur weil es dort womöglich kein veganes Essen gibt." 

Kein Richter würde in diesem Fall zustimmen. Sie kann schließlich immer noch eine ambulante Therapie machen oder in eine andere Klinik gehen. Sie WILL sogar eine Therapie machen.

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Caila 03.08.2017, 19:12
@Johannax32

Ein Arzt kann jemand sehr wohl zwangseinweisen. Natürlich muß das dann noch geprüft werden.  Aber der Arzt kann für den Moment der Entscheidung diese eigenmächtig treffen.  

Genauso wie es die Polizei kann wenn du denen erzählst das du suizidgedanken hast.

Und ab einem gewissen Gewicht ( bzw BMI )  gilt Magersucht als lebensgefährlich.

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Johannax32 03.08.2017, 19:25
@Caila

"Ein Arzt kann jemand sehr wohl zwangseinweisen. Natürlich muß das dann noch geprüft werden.  Aber der Arzt kann für den Moment der Entscheidung diese eigenmächtig treffen." 

In einer akuten Notlage, da es ansonsten unterlassene Hilfeleistung ist. Aber auch dann kann man gegen Unterschrift entlassen werden bzw. muss es sogar, wenn keine richterliche Anordnung vorliegt.  

"Und ab einem gewissen Gewicht ( bzw BMI )  gilt Magersucht als lebensgefährlich." 

Das ist falsch. Die 15% der Betroffenen, die sterben, verhungern nicht, sie sterben also nicht aufgrund ihrer Magersucht. Sie begehen Suizid oder sterben aufgrund eines Infekts aufgrund ihres geschwächten Immunsystems.  

Diese Krankheit allein stellt keinen Grund für eine Zwangseinweisung dar. 

"Genauso wie es die Polizei kann wenn du denen erzählst das du suizidgedanken hast" 

Auch hier muss wieder genauer hingeschaut werden: Aufgrund einer depressiven Stimmung und weil man man darüber nachdenkt, sich umzubringen, wird niemand zwangseingewiesen. Wenn man allerdings davon ausgehen muss, dass die Person in den kommenden Stunden sich umbringen wird, dann ist es gerechtfertigt. 

Nach deiner Definition dürfte es gar keine ambulanten Psychiater mehr geben -_-

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emabella 03.08.2017, 11:27

wenn ich vegan essen kann, ist doch alles gut. dann würde ich da auch hingehen und mir helfen lassen.

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lilymore 03.08.2017, 11:30
@emabella

ich habe eine irre idee- warum fragst du einfach nicht mal nach, wie die es handhaben? wir können hier nur rätseln

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Caila 03.08.2017, 11:34
@emabella

Und selbst wenn nicht solltest du dir helfen lassen. Vegan essen kannst du danach auch wieder. Sobald du eine gesunde Einstellung zum Essen hast. 

Letzendlich endet es sonst wirklich in zwangseinweisung und Zwangsernährung und das willst du auf Garantie nicht.

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Johannax32 03.08.2017, 19:18
@Caila

"Sobald du eine gesunde Einstellung zum Essen hast." 

Die entwickelt man aber nicht durch Zwang etwas zu essen, was den ethischen Vorstellungen widerspricht. Das sind ganz schlechte Grundlagen für eine Therapie, auf die kein Psychiater oder Psychotherapeut aufbauen kann -_- 

Eine Zwangseinweisung erfolgt nur auf richterliche Anordnung und das auch nur, wenn ein akuter Notfall, also eine lebensbedrohliche Lage, vorliegt und man davon ausgehen muss, dass der Patient ansonsten die nächsten Tage nicht überlebt. Alles andere ist Freiheitsberaubung. Aus der Frage ist ersichtlich, dass die FS sogar eine Therapie machen will, nur nicht unter diesen möglichen Bedingungen. Eine Zwangseinweisung ist somit völlig ausgeschlossen. 

Bei einer Zwangsernährung muss immer der persönliche Wille des Patienten bzw. des Bevollmächtigten gewürdigt werden. Alles andere widerspräche den Grundgesetzen. 

Ich bin gespannt, welcher Arzt dieses Risiko eingeht, bei einer Patientin, die eine Therapie machen und sogar essen möchte, nur eben ausschließlich vegan.  

Es geht hier nicht darum, dass die FS sich grundsätzlich weigert, etwas zu essen.

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Omnivore14 03.08.2017, 19:25
@Johannax32

Der FS ist krank und vegan macht ihn  nur noch kranker. Auf dieses ungesunde Spiel wird sich niemand in der Einrichtung einlassen. Es geht um das Wohl des Kindes. Da müssen irgendwelche ideologisch geprägten "ethischen Vorstellungen" sich hinten anstellen. Die interessieren nicht.

Davon abgesehen ist vegan für Kinder eh hochgradig ungesund. Auch deswegen wird sich kein Arzt darauf einlassen, dass der FS weiter vor sich hin hungert und nur noch Salat und kartoffeln isst. Denn eins muss dem FS klar werden. Es werden für ihn keine ExtraVürste mit Tofu gemacht.

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Johannax32 03.08.2017, 19:29
@Omnivore14

Huch? Die Grundgesetze interessieren nicht? Interessant. Versuch das mal gerichtlich durchzubringen ^^ 

"nur noch Salat und kartoffeln" 

Vegan bedeutet weder eine Ernährung ausschließlich von Salat und Kartoffen noch von Tofuwürsten (WTF?). Man kann fast jedes Gericht auch auf vegane Weise zubereiten, so z.B. auch Kuchen, Pudding, Torten, Pizza oder eben gesündere Alternativen. 

Veganismus ist keine Diät, sondern eine ethische Einstellung.

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Omnivore14 03.08.2017, 20:51
@Johannax32

Vegan bedeutet weder eine Ernährung ausschließlich von Salat und Kartoffen

Wenn sie in der Anstalt nichts anderes isst, dann ist das aber so!

Man kann fast jedes Gericht auch auf vegane Weise zubereiten

Falsch!

Und selbst wenn. In der Anstalt setzt sich für rebellische Kinder bestimmt keiner extra 4h hin

Veganismus ist keine Diät, sondern eine ethische Einstellung.

Veganismus ist eine ethisch falsche Mangelernährung

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Caila 03.08.2017, 21:59
@Johannax32

Es wird gegessen was auf den Tisch kommt. Niemand ( sofern sie es nicht schon anbieten)  wird sich hinstellen und für ein Patient eine Extra ( tofu) Wurst braten.

Eine Zwangseinweisung erfolgt auch ohne richterliche Anordnung, lediglich ob der Patient nach 24h bleiben muß erfolgt auf Anordnung. 
Natürlich können Eltern/Vormund dagegen vorgehen aber das lohnt sich in den wenigsten Fällen.

Auch bei Zwangsernährung wird man nicht den Willen des Patienten berücksichtigen wenn er damit gravierend sein Leben gefährdet.  Was jemand tut wenn er nichts isst und stark untergewichtig ist.

Die FS hat selbst erwähnt das der Arzt ihr gesagt hat das er sie zwangseinweist sollte sie auf ein bestimmtes Gewicht sinken.  Was auch sein Recht als Arzt ist.  Lediglich ob sie dort bleibt entscheidet nicht er. Sondern die Ärzte dort und ihr Vater ( da sie minderjährig ist)

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emabella 03.08.2017, 20:59

was erlaubst du dir eigentlich? wieso bezeichnest du eine andere Einstellung schlicht und ergreifend als falsch? das ist schon ein absoluter Widerspruch. eine ethnische Einstellung kann NIEMALS falsch sein!!!

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lilymore 04.08.2017, 08:14
@emabella

eine ethnische Einstellung kann NIEMALS falsch sein!!!"

ehm- doch.
 es gibt ethische einstellungen, die sogar menschenverachtend sind.

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Klarmann 04.08.2017, 20:25
@emabella

"ethische Einstellung" meint emabella wohl...

Selbstverständlich kann eine solche Ethik bodenlos falsch sein.

Führende Veganisten meinen, daß der Mensch eigentlich "weg gehört" vom Erdboden, weil er die Tiere so stört. Ethisch korrekt???

Führende Veganisten meinen, daß jedes Tierlein dieselben Rechte wie der Mensch besitzt. Kann das ethisch korrekt sein, die Ratte wie das Menschenbaby zu behandeln? Kann es korrekt sein, einem Säugling die Milch zu verweigern, nur um Milch für die Kälber zu maximieren?

Führende Veganisten wollen Raubtiere töten. Wie steht es denn da mit dem "Lebensrecht"??

Führende Veganisten wollen Metzger, Wissenschaftler, Landwirte usw. ermorden. Kann das ethisch korrekt sein, Familien ihren Vater und Ernährer wegzuschießen??

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Paguangare 04.08.2017, 22:09
@Klarmann

Dass "führende Veganisten" Menschen ermorden würden, halte ich für ein weit hergeholtes, falsches Gerücht.

Es gibt zwar in den USA Abtreibungsgegner, die Attentate auf Abtreibungskliniken verüben und dabei auch schon einmal einen Abtreibungsarzt ermordet haben. Aber ideologische Veganer würden nie ein Lebewesen töten, das Augen hat, und sei es auch ein "böser" Mensch.

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Ansatisfied 05.08.2017, 10:39
@Klarmann

Extremisten gibt es sowieso überall. Gibt ja auch Fleischesser, die sagen "alle Veganer (ja, es heißt tatsächlich Veganer) ermorden"

Und in diesem Fall mag ich dir sogar zustimmen: das lässt sich kaum schlüssig ethisch argumentieren.

Die Frage nach den Tierrechten sieht anders aus. Hier gibt es bisher keinen wirklichen Konsens, da viele der Argumente logisch schlüssig sind. Es tut auch dem Baby nicht unbedingt weh, wenn die Ratte Rechte hat. Und der Säugling soll sowieso keine Kuhmilch sondern Muttermilch bekommen. 

Worauf ich hinauswill: ob falsch & richtig  wohl die geeigneten Wörter sind um ethische Einstellungen zu beschreiben? In manchen Fällen, wie oben beschrieben, kann man das wohl beinahe machen. Das rührt aber meist von logisch unschlüssigen Argumentationen her. Die Ansicht, man sollte Raubtiere ausrotten, um die armen Pflanzrnfresser zu retten zb ist FALSCH, weil sie dadurch noch mehr Leid erfahren würden (Nahrungsmangel, Krankheiten, ...).

Veganismus kann man aus ethischer Sicht nicht als falsch bezeichnen, wenn es die Entscheidung einer Person bezeichnet, selbst auf Fleisch zu verzichten. Ihr diese Entscheidung abzusprechen dagegen könnte* man argumentieren ist ethisch verwerflich.

*jetzt mal ohne irgendwelche umgebende Umstände miteinzubeziehen.

Nur so viel zur Frage, ob man ethische Einstellungen als falsch bezeichnen kann und ob Klarmanns Vorwürfe tatsächlich beweisen, dass die gesamte Einstellung schlecht wäre.

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emabella 05.08.2017, 15:12

du bist so dämlich und stehst einfach nur eine einzige Meinung. es gibt nicht nur den einen Veganer. die Gründe für eine solche Ernährungsform sind unheimlich vielfältig. solange du das nicht kapierst, macht eine Diskussion mit dir absolut keinen Sinn!

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emabella 06.08.2017, 13:07

das gehört hier nicht hin. ich habe keine Lust meine Gründe offenzulegen und noch mehr Platz für eine Diskussion zu bieten. es ist einfach meine Entscheidung. es muss sich ja auch keine rechtfertigen, weil er fleisch isst.

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Caila 06.08.2017, 14:08
@emabella

Du hast vermutlich keine wirklichen Gründe.  Das würde dein extrem zickiges blockierendes Verhalten erklären.   Warscheinlich habe hier sogar einige Recht mit dem was sie schreiben warum du Vegan ist.  
Und du würdest es damit zugeben wenn du die Frage ehrlich beantwortest. Deshalb blockierst du lieber mit ein paar Ausreden.

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Ansatisfied 06.08.2017, 18:53
@Caila

Oder sie hat einfach wirklich keine Lust, eine Diskussion über ihre Gründe dazu anzufangen. Ich könnte das sehr gut verstehen, sie wurde ja schon mehrmals dumm und unerfahren genannt hier, wegen ihrer (unbekannten!) Gründe. Und die Veganismus-Gegner lassen ja auch keine Möglichkeit aus, "aufzuklären" was für ein Trottel und bösartiger Mensch man doch wäre, sich persönlich dafür zu entscheiden, auf Tierprodukte zu verzichten. Tatsächlich ist es für dich und für alle anderen irrelevant, warum sie vegan lebt. Ihr seid nicht der behandelnde Arzt, über die Sinnhaftigkeit dieser Ernährungsform in ihrem Zustand zu entscheiden obliegt also nicht euch. Hat auch überhaupt nichts mit der Frage zu tun.

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Caila 06.08.2017, 19:04
@Ansatisfied

Ich habe kein Problem damit wenn Leute vegan oder vegetarisch leben wollen.  Ich zweifel lediglich an das sie in ihrem Alter überhaupt die Tragweite dieser Ernährung abschätzen kann.  Da sie auch magersüchtig ist liegt es nahe das ihre Ernährung durchaus ihren Teil dazu beiträgt. 

Die Gründe die sie mir nannte ( per "pn" )  sind auch nicht wirklich gute sinnige Gründe um so eine doch sehr große Entscheidung zu treffen.

Letzendlich ist es ihre Entscheidung, wenn sie unbedingt vegan leben möchte, ( Bezweifel ohnehin aufgrund ihres Alters das das ewig anhält).  Das einzige was ich kritisiere das sie darauf besteht obwohl sie magersüchtig ist.  Ihre Gesundheit sollte jetzt an oberster Stelle stehen. 

Und selbst wenn die Psychatrie bzw die Station speziell für Kinder/Jugendliche mit Essstörung ist. Ist es sehr fraglich das es dort vegan gibt. 
Deshalb bin ich auch der Meinung sie sollte Prioritäten setzen, selbst wenn sie dafür bei ihrer Ernährung ein paar Abstriche machen muß.  Was nicht heißt das sie gleich Fleisch essen muß, aber tierische Produkte eventuell. 

Quasi bereit sein Kompromisse einzugehen für ihre Gesundheit.  Sie kann ja nachfragen woher zb die Eier kommen, um für sich möglichst abzusichern das die Tiere in guter Haltung leben.

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Ansatisfied 06.08.2017, 20:18
@Caila

Dass die Gesundheit vorgeht, sehen die Ärzte bestimmt genauso. Und das sind die einzigen, die hier eine qualifizierte Meinung zum Thema Veganismus ja/nein geben können. Die Gründe dafür sind weiterhin nicht relevant für die Frage und auch wenn ich jetzt deine Antworten nicht alle durchgelesen/im Kopf habe - die anderen (Veganer, wie Veganismus-Gegner) lauern bereits wie Wölfe um dieselbe leidige Grundsatzdiskussion hier auch nochmal von vorne zu führen.

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Caila 06.08.2017, 23:46
@Ansatisfied

Diese Grundsatzdisskussion ist im Grunde auch unsinnig.  Letzendlich muß jeder selbst wissen welcher Form der Ernährung er wählt. 
Nur bei Kindern und Jugendlichen sollte man ein Auge darauf haben.  Sie sind noch jung und sollten ihre Gesundheit nicht zerstören. ( und nein das heißt nicht das man das tut wenn man sich vegan oder vegetarisch ernährt )
Ich zweifel lediglich daran das sie in dem jungen Alter überhaupt die volle Tragweite einer Ernährung einschätzen können.

So oder so hat die FS ja genug Antworten zu ihrer Frage erhalten. Entsprechen hoffe ich das sie, ganz gleich was nun letzendlich für Ernährungsmöglichkeiten in der Klinik gibt,  sich darauf einläßt und wieder gesund wird.

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wenn du dort wg. magersucht behandelt wirst, wirst du einen ausgewogenen speiseplan erhalten, der sich in erster linie um gesunde ernährung dreht und in 2. linie versucht, deine persönlichen wünsche weitestestgehend zu berücksichtigen.

emabella 03.08.2017, 10:52

vegan ist ja nicht zwangsläufig ungesund und kann auch ausgewogen sein!

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FragenShop 03.08.2017, 10:55
@emabella

darüber wollen wir jetzt aber hier nicht diskutieren.....

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Omnivore14 03.08.2017, 17:59
@emabella

vegan ist immer ungesund, da es eine Mangelernährung ist.

vegan und ausgewogen schließen sich aus, da vegan eine Mangelernährung ist.

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Johannax32 03.08.2017, 18:48
@Omnivore14

Eine wiederholung desselben Arguments macht es nicht besser -_- 

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Omnivore14 03.08.2017, 20:14
@Johannax32

Kann vegan B12 in ausreichender Menge liefern? Nein!

Kann vegan D in ausreichender Menge liefern? Nein!

Wieviel Prozent hatten bei der deutschen Vegan Studie (DVS) einen B12 Mangel? 95%! Wie hoch war der Median? 0,00µg

Wieviel hatten b ei der DVS einen D Mangel? 100%! Median? 0,01µg

Wieviele hatten einen Kalziummangel? 76% Median? 455mg!

Wieviele hatten einen Jodmangel? 98%! Median? 78mg!

Die D-A-CH-Referenzwerte sind übrigends:

  • Vitamin B12: 3,00µg
  • Vitamin D: 5,00µg
  • Kalzium: 1000mg
  • Jod: 200mg

Das zeigt deutlich, dass die vegane Ernährung eine hochgradige Mangelernährung ist, welche viele Nährstoffe nun mal nicht decken kann.

Gleichzeitig alle genauso gut über den Dachwerten zu decken ist vegan unmöglich.

Deswegen ist es auch quatsch zu sagen "ausgewogen vegan". Das gibt es nicht! Ausgewogen heißt mit Fleisch, Fisch, Milch und/oder Eier. Wer darauf verzichtet, der ernährt sich eben nicht ausgewogen.

Quelle: Dissertation Annika Waldmann: "Einfluss der veganen Ernährung auf den Gesundheits- und Ernährungsstatus: Ergebnisse der deutschen Vegan-Studie." Seite 84, Anhang A Tabelle A7 Teil I+II, Tabelle A10 Teil I+II

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/SN5I6PRB6Q3RXTPG7V4W3PMBHJLY5ORS/full/1.pdf#page=97

Ist dir das Beweis genug oder willst du es leugnen?

Im Gegensatz zu euch, kann ich meine Aussagen auch alle beweisen. Dagegen hat es noch NIE ein Veganer geschafft seine These zu beweisen "alles was man in tierischer Nahrung findet, findet man auch in Pflanzen".

Also siehst du es jetzt ein, dass vegan eine Mangelernährung ist?

Wer anhand dieser Datenlage noch behauptet, dass vegan eine supi dupi ausgewogene Ernährung ist, der ignoriert die Faktenlage!

Freundlichste Grüße,
dein Omni

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jylorix 04.08.2017, 19:53
@Omnivore14

Spielt alles keine Rolle. Magersucht ist eine Erkrankung die im Kopf stattfindet die Mängel sind nur die Symptome. Wenn man einen Veganer zwingt verschlimmert das die Ursache im Kopf langfristig bringt das keinen Erfolg

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emabella 03.08.2017, 10:56

müssen wir auch nicht. denn vegan kann sehr gesund sein. ich möchte einfach nur wissen, ob es in der Psychiatrie möglich ist vegan zu essen.

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Omnivore14 03.08.2017, 18:00
@emabella

denn vegan kann sehr gesund sein

kann es nicht. Vegan ist immer ungesund.

einfach nur wissen, ob es in der Psychiatrie möglich ist vegan zu essen.

nein. Ist auch gut so.

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Ansatisfied 03.08.2017, 22:54
@Omnivore14

Was wirklich Blödsinn ist, ist sich sinnlos darüber anzukeifen. Nein man kann nicht den gesamten Nährstoffbedarf vegan decken. Muss man heutzutage zum Glück nicht. Aber das ist nicht Thema der Frage.

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