Darf man noch Alkohol trinken, wenn man Antidepressiva einnimmt?

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5 Antworten

Die Kurzversion: dass man unter Therapie mit Antidepressiva generell kein Alkohol trinken darf oder kann ist falsch. Natürlich rät einem trotzdem niemand dazu.

Bei den neuen Antidepressiva wie SSRI, SNRi wie Citalopram, Venlafaxin, Sertralin, Fluoxetin kannst du Alkohol trinken. Bei moderatem Konsum gibt es keine gefährlichen Wechselwirkungen, bei den meisten Menschen sogar gar keine.

Bei trizyklischen AD gibt es ein paar wenige Wechselwirkungen. Besonders bei Doxepin, Mirtazapin und allem was sediert und müde macht solltest du aufpassen. Bei den aktiv-machenden gibt es auch nahezu keine bis wenige Nebenwirkungen. Aber auch keine gefährlichen.

Gruß Chillersun

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Kommentar von Tragosso
25.03.2016, 16:46

Vielen Dank für die aussagekräftige Antwort. Ich weiß noch nicht was ich für ein Medikament bekomme, er hat etwas von Antidepressiva und von angstlösend gesagt, aber das wollten wir beim nächsten Termin nochmal genauer besprechen.

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Eigentlich nein, aber es kommt drauf an, welches Medikament du nimmst. Eigentlich gehen Alkohol und Medis nicht zusammen, aber das ist hauptsächlich deshalb, weil Medis, die über die Leber verstoffwechselt werden, durch den Alkohol, der auch durch die Leber geht, Konkurrenz bekommen und in ihrer Wirkung beeinflusst werden. Unter den Antidepressiva gibt es einige Medikamente, die an den Nervenrezeptoren andocken, die auch der Alkohol benutzt. Dadurch kann es leicht zu einer Verstärkung der Wirkung kommen, und du wirst einerseits sehr viel schneller und stärker betrunken als gedacht. Ist nicht schön, wenn man dann ziemlich schnell zu Boden geht, ich kenne das.

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Hallo Tragosso,

wenn Du besonders mit Antidepressiva und dergleichen zu tun hast. Solltest Du über Alkohol einfach nicht reden, denn ich würde es auf jeden Fall

strickt verbieten wollen. Da gibt es kein ,,Wenn" oder ,,Aber" LG.KH.

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Kommentar von Tragosso
25.03.2016, 16:31

Wieso sollte ich nicht darüber reden? Es ist einfach eine Frage. Wenn der Psychiater sagt, dass ich es besser lassen sollte hab ich damit kein Problem. Aber da ich den gerade nicht fragen kann, wollte ich schonmal hier nachfragen.

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beides med. und alk sind wohl stimmungsveränderte dinge?

der arzt und der med. verkäufer und der beipackzettel wird auskunft geben?

pauschal würde ich es als sehr bedenklich empfinden

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Meist hilft es den Arzt zu fragen. Packungsbeilagen helfen auch! Nur weil du den Arzt fragst, denkt er ja nicht du bist Alkoholiker/-in.

Am besten einfach nachfragen!

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