Darf man mit bedingter Freiheitsstrafe im öffentlichen Dienst arbeiten?

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2 Antworten

Hallo,

es ist zwar üblich, dass man im öffentlichen Dienst ein Führungszeugnis verlangt, das ist aber nicht zwingend.

Einstellungshindernis ist eine Vorstrafe grds. nur dann, wenn die Vorstrafe Einfluss auf die Art des zu besetzenden Arbeitsplatzes hat. Also z.B. bei Vertrauensstellungen, wenn jemand mit Geld zu tun hat.

Verpflichtend ist ein sogenanntes Erweitertes Führungszeugnis, wenn jemand mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat.

Problematisch ist es, wenn gefragt wurde und wissentlich falsche Angaben gemacht wurden. Das könnte m.E. auch ein Anfechtungs-  bzw. Kündigungsgrund sein.

Alles Gute, Martin

P.S. Was ist denn BH?

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mt20140324 22.12.2015, 14:33

BH = Bezirkshauptmannschaft :-)

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Apolon 22.12.2015, 14:57
es ist zwar üblich, dass man im öffentlichen Dienst ein Führungszeugnis verlangt, das ist aber nicht zwingend.

Ich kenne keine Behörde die darauf verzichtet!

Verpflichtend ist ein sogenanntes Erweitertes Führungszeugnis, wenn jemand mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat.

In den meisten Behörden wird gleich das erweitere Führungszeugnis angefordert.

P.S. Was ist denn BH?

Könnte eine Behörde sein.

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Für die Einstellung im öffentlichen Dienst benötigt man ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, das man bei der Einstellung der Behörde vorlegen muss. 

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mt20140324 16.12.2015, 11:20

Das weiß ich, aber das benötigt man ja nicht umsonst. Wenn auf dem polizeilichen Führungszeugnis die Strafe aufscheint muss es doch irgendwelche Konsequenzen geben oder ist das egal?

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