Darf man mich einen Ungläubigen nennen?

...komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Jeder, der sowas sagt, muss ein tief sitzendes psychisches Problem haben, Vielleicht eine narzisstische Störung oder ist einfach ein schlechter, missgünstiger oder einfach nur unhöflicher Mensch. Du hast nämlich völlig recht: es ist deine Sache und geht niemanden etwas an, was du glaubst.

Leider gibt es viele Religionen, deren Glaubenslehre beinhaltet, dass alle, die nicht ihrem "Club" Angehörigen, minderwertige Menschen sind. "Ungläubiger" ist dann noch das netteste Wort, dass diese Exklusiv-denkenen verwenden. Im Islam wird zum Beispiel das Wort "Kafir" (plural Kuffar) verwendet, dass im Koran an vielen Stellen auftaucht, an denen nicht gerade nette Dinge stehen - somit ist ein Kafir sprachlich genauso viel "wert" wie ein Nigger, ein Kanacke oder eine Judensau. Das deutsche Wort "Ungläubiger" klingt harmloser, ist es aber nicht. 

Tritt also selbstbewusst und bestimmend auf, wenn man dich so nennt, denn das musst du dir nicht bieten lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Elibasin
07.03.2017, 19:44

Das Wort ,,Ungläubiger'' ist eine Grobe Übersetzung vom arabischen Wort ,,Mushrik'' und hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Ein Muslim sollte jede Religion respektieren und akzeptieren und wenn das nicht der Fall ist hat er sich nicht integriert. Jawohl, auch ein Muslim muss sich integrieren, allerdings im seinen Glauben. İch verwende das Wort ,,Ungläubiger'' im Sinne von nicht-Muslim, also weder ein Schimpfwort, noch eine Erniedrigung. Danke.

0

Gott liebt dich, er mag auch Atheisten zb oder Menschen die heidnisch denken. Was er nicht mag sind Schleimer die glauben sie selbst wären die einzig wahren. Gott ist ganz normal und nicht so komisch wie er oft dargestellt wird!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

 Ich kann doch glauben was ich will, wen soll es was angehen?

Und weil das so ist würde es mich auch überhaupt nicht interessieren was andere von mir glauben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Läufst du denn damit Reklame?

Ich habe mir angewöhnt, nicht mit jedem über meinen Glauben oder Nichtglauben zu sprechen. Das mache ich nur mit ganz bestimmten Personen.

Das solltest du auch so halten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was interessiert es dich, was andere sagen?

Lass sie reden. Verbieten kannst du es nicht. Meide den Umgang mit Leuten die dich so nennen.
Im Zweifellsfall kannst du vielleicht auf Unterlassung klagen, aber ob das was bringt wage ich mal zu bezweifeln. Einfach mal juristischen Rat einholen.

Jeder kann doch seine Meinung haben und du musst keinem etwas über deine Religion oder dienen Glauben sagen. Geht schlicht weg auch nur dich etwas an. Meide einfach Gespräche in diese Richtung und dann hast du da auch kein Problem.

Gruß

REK 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diese Frage hat ja eine doppeldeutige Konnotation. Das dem innewohnende Problem ist ja eigentlich ein juristisches. Man muss ja in dem Kontext begreifen, dass in der islamischen Welt ein "Ungläubiger", also ein Atheist, wie ein Tier behandelt wird - in den meisten Sharialändern führt Unglaube zur Hinrichtung. Im Christentum finden wir genau dieselben Züge in der Geschichte, wenngleich so nur noch irgendwelche extremen Sekten drauf sind. Also grundsätzlich würde ich es mir an Deiner Stelle nicht gefallen lassen, wenn mit der Bezeichnung "Ungläubiger" eine explizite Herabsetzung Deiner Person verbunden ist. Davon abgesehen halte ich es allerdings für ein wertneutrales Merkmal - es kommt halt darauf an, wer es sagt und in welchem Tonfall.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

menschen einer bestimmten religion betrachten ganz selbstverständlich jeden andersgläubigen als einen ungläubigen, aber nicht immer mit negativem beigeschmack.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nun ja, einige Religionsgemeinschaften bezeichnen einen "Fremdgläubigen" oder "Andersgläubigen" mit dem Begriff "Ungläubig". Es steht Dir frei, alle, die Deine Vorstellungen nicht teilen, "fehlgläubig" zu nennen. Es ist dann eben Deine ganz private Definition.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke schon, dass man das darf.

Warum sollte man es nicht dürfen?

Sogar wenn du einer bestimmten Religion angehörst, dann wäre es ja für die Angehörigen der anderen Religionen die "falsche" Religion, und dann wärest du ja für sie immer noch ein "Ungläubiger".

Allerdings habe ich den Eindruck, dass man dieses Wort "Ungläubige" vor allem von Moslems im Bezug auf Nicht-Moslems hört.

Die Christen sprechen dafür von "Heiden", und die Atheisten von "Atheisten" und meinen dasselbe...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jeder, der etwas glaubt, kann kein Ungläubiger sein. Das ergibt sich bereits aus der Definition.

Ein Gläubiger benutzt den Begriff für Andersgläubige als Herabsetzung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du nicht an Gott glaubst, bist du ungläubig. Das ist zunächst einmal eine simple Feststellung und sollte kein Problem sein.

Ein Problem ist aber, dass manche Menschen sich abschätzig über Ungläubige äußern. Hier ist nicht der Begriff das Problem, sondern die negative Haltung, die allein durch eine Begriffsänderung nicht zu überwinden ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

BVBDortmund,

es kommt doch darauf an, wie du genannt werden möchtest!

Wenn ich einen Namen habe, möchte ich so genannt werden und nicht anders.

Im allgemeinen Sprachgebrauch aller Religionen sind "Ungläubige" Menschen, die nicht an Gott/Götter glauben.

Wenn du dich in jener Hinsicht so outest, ist dieser Begriff allgemein gebräuchlich.

Wenn du das nicht gut findest, solltest du überlegen, was du für einen Begriff für dich favorisierst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Soweit ich weiß, ist das keine strafbare Beleidigung aber auf jeden Fall soll es eine religiöse Abwertung darstellen.

In der Schule könntest du das dem Direx melden, der eigentlich etwas dagegen unternehmen müsste, wenn es kein Weichei ist.

Ich würde wahrscheinlich antworten: Es ist immer noch besser Ungläubig zu sein als an Märchenfiguren wie Allah zu glauben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bist kein unglaubiger wenn du keiner religion angehörst sondern einfach nur ein ganz normaler Mensch.

Ungläibig wärst du dann wenn du im paradoxon wärst, also wenn du dich beispielsweise als christ bezeichnest aber nicht daran glaubst

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du an keine Religion glaubst, bist du im allgemeinen Sprachgebrauch eben ein "Ungläubiger". Wo ist das Problem? Das bedeutet ja nicht, dass du an gar nichts glaubst, sondern nur, dass du bzgl. Religion ungläubig bist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bist du ungläubig? Wenn nein, warum sollte dich jemand als Ungläubigen bezeichnen? Wenn ja, warum stört es dich, dass man dich als solchen bezeichnet? Es wäre dann doch nur der sachlich richtige Ausdruck. 

Aber egal, was du glaubst oder nicht - du musst es niemandem auf die Nase binden, dann wird dich auch keiner "Gläubiger" oder "Ungläubiger" nennen. Wenn du aber das Bedürfnis hast, dich mitzuteilen, solltest du schon zu dem stehen, was du bist. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hat Dich jemand schon so bezeichnet — "Ungläubiger"? Fühltest Du Dich dadurch beleidigt?

Die Bezeichnung "Andersgläubiger" wäre eine Alternative. Denn Du sagst, dass Du glaubst ("ich kann doch glauben, was ich will").

Das Recht zu glauben, kann Dir niemand nehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Wapiti201264
07.03.2017, 14:49

...oder eben NICHT zu glauben. Auch das ist Toleranz.

2

Dann bist du Agnostiker und nicht direkt ungläubig.Jeder muss selbst wissen,ob er an eine höhere Macht(Gott) glaubt.Mir jedenfalls hilft es zu beten und zu glauben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?