Darf man Kinder mit Belohnung und Bestrafung zum "Lernen" zwingen?

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3 Antworten

Zwingen finde ich nicht gut. Man kann sie ermuntern und ihnen für ein erreichbares Ziel eine kleine Belohnung versprechen. Das spornt an.

Von Strafen halte ich gar nichts. Es sei denn es ist etwas zu lernen und es wird nur stundenlang am Handy rumgetippt, dann könnte ich mir vorstellen, das Handy für die Dauer des Lernens einzubehalten.

Wichtig sind auch erreichbare Ziele. Mein großer Sohn hat sich immer schwer in Mathe getan und hatte eine 4 im Zeugnis. Meine Mutter versprach ihm 50 Euro wenn er im nächsten Zeugnis eine 2 hätte.

Ich wurde so zornig, als er es mir erzählt hat, ich hätte sie in dem Moment umbringen können. Eine 2 zu erreichen war jenseits aller Vorstellung und ganz gemein, ihm die 50 Euro zu versprechen, weil er es nie erreichen kann.

Dies nur als Beispiel

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Nein, ich finde nicht. Das "Geheimnis" besteht für mich darin, in den ersten Jahren, das Kind sehr aktiv und positiv im Lernen zu begleiten.

Das Ziel sollte darin bestehen, sehr früh eine Selbstständigkeit, hinsichtlich des Lernens zu erzielen.

Zudem bin ich total gegen Leistungsdruck und Schubladendenken. Jedem Menschen sollte seine individuelle Auffassungsgabe und Geschwindigkeit zugestanden werden - das gilt erst recht für die sehr jungen Menschen.

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Es ist ja keine Frage, ob man das darf. Fakt ist, dass es täglich in der Schule und auch zuhause passiert.

Du hast absolut Recht mit Deiner Auffassung. Ich stimme Dir absolut zu.

Gruß Matti

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