Darf man jemanden der Vorbestraft ist, ein Verbrecher nennen, ohne das dieser einen Verklagen kann?

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6 Antworten

§ 192 StGB Beleidigung trotz Wahrheitsbeweises

Der Beweis der Wahrheit der behaupteten oder verbreiteten Tatsache schließt die Bestrafung nach § 185 nicht aus, wenn das Vorhandensein einer Beleidigung aus der Form der Behauptung oder Verbreitung oder aus den Umständen, unter welchen sie geschah, hervorgeht.

Ich denke mal, nein. Eine einfache Vorstrafe reicht da sicher nicht aus, da bleibt das eine strafbare Beleidigung.

Da Menschen sich ändern können(die einen auf jedenfall) wäre es denn gegenüber zumindest nicht fähr!

Nein darf man nicht, nur weil er Vorbestraft ist heißt es nicht das er auch ein Verbrechen begangen hat.

Kommentar von excellrod
05.06.2016, 08:38

Guter Witz! Wenn jemand viel Alkohol getrunken hat, heißt das noch lange nicht, das er besoffen ist;(?

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Nein darf man nicht !

Er könnte eine Anzeige wegen Beleidigung machen.

Du willst ja auch nicht A....loch genannt werden. Könnten man doch auch tun, denn jeder hat eins ! Oder ?!?!?!

Ich könnte mir vorstellen, dass Richter den Sachverhalt unterschiedlich beurteilen würden. Eine rechtskräftige Verurteilung bedeutet auf jeden Fall, dass jemand gegen das Gesetz verstoßen hat und somit Täter ist. Ob er nun deswegen als Verbrecher bezeichnet werden darf, hängt sicherlich von der Straftat ab. Wenn jemand wegen Beleidigung vorbestraft ist, ist er für mich kein Verbrecher, wenn er ein Mörder ist, dann schon. Du siehst, es hängt vom  Einzelfall ab.

Früher wurden Straftaten in Übertretungen, Vergehen und Verbrechen eingeteilt. Ob das heute auch noch so ist, weiß ich nicht. Daraus ergab sich dann, wer ein Verbrecher ist.

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