Darf man in einer Entzugsklinik Besuch bekommen?

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4 Antworten

Nach der Entgiftung kann Besuch kommen.

In einer Therapie werden die Ursachen gesucht und intensiv bearbeitet, damit der Betroffene lernt, was er seinem Körper bisher angetan und zugemutet hat und welche Wege es für ihn gibt, sich seinen Problemen z.u stellen und wie er sie hinter sich lassen kann.

Es gibt regelmäßige ärztliche Untersuchungen, wie Blut und Urintests. Besonders nach Freigängen oder Belastungsheimfahrten wird untersucht, ob sich Derjenige an die Regeln gehalten hat.

Es muss ein Suchtbericht geschrieben werden, der dann vor den Therapeuten und Mitpatienten vorgetragen wird. Es gibt Einzel-und Gruppengespräche. Der Betroffene sollte aktiv mitarbeiten und Bereitschaft zeigen, seine Sucht zu bekämpfen.

Es gibt je nach Klinik auch viele Freizeitangebote innerhalb der Klinik, aber auch außerhalb. Sport ist auch ein Thema. Und gegen Ende je nach Klinik auch ein Praktikum in einem Betrieb.

Nach dem Entzug kann noch eine Adaption gemacht werden. Da wird der Betroffene darauf vorbereitet, wieder beruflich eingegliedert zu werden. Dafür wohnt er in einer Art Betreutes Wohnen für ein Vierteljahr.

Also meistens ist es so, dass in der ersten Zeit überhaupt kein Besuch statt finden darf. Nach ein paar Wochen dürfen ihn dann Verwandte besuchen und in manchen Fällen auch Freunde.

Hierfür gibt es allerdings bestimmte Zeiten bzw Regelungen. Diese bekommen die Eltern eigentlich immer mit. In jeder Klinik wird das anders gehandhabt, deshalb kann man da keine genaue Aussage treffen.

in der ersten Zeit ist Besuch vermutlich keine gute Idee. Er wird keinen Nerv haben für Besuch, da es ihm vermutlich nicht sonderlich gut geht. Später ist Besuch kein Problem, solange Du Dich an die Regeln hältst (vor allem was Mitbringsel angeht)

Ja aber erst nach 4-6 Wochen aber das wäre besser du fragst in der Klinik nach..

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