Darf man in einem Buch Unternehmensnamen nennen ?

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4 Antworten

Du kannst den Namen nennen. Du solltest aber jedes von dir beschriebene Detail doppelt und dreifach beweisen können, da du es ansonsten zurücknehmen musst. Ggf. wäre auch ein Strafverfahren möglich.

Das wäre auch möglich, wenn du das Unternehmen derart präzise beschreibst, so dass es jeder auch ohne Namensnennung erkennt.

Ich erinnere nur an Günther Wallraf, der in seinen Büchern Internas aus großen deutschen Unternehmen beschrieb. Die Erstauflage unterschied sich immer sehr von den nächsten, da die beschriebenen Firmen gerichtlich gegen jede Behauptung vorgegangen sind. 


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Schreiben kannst du zunächst mal ALLES :-)

Dann stellt sich im nächsten Schritt die Frage, was du dir unter "Veröffentlichung" vorstellst und was da überhaput realisierbar ist.

Viele Hobby-Autoren glauben, sie müssten ihr geschriebenes Werk einfach nur an den "richtigen" Verlag schicken und dann ist's bald als gedrucktes Buch im Buchhandel zu finden ;-) So läuft's aber nicht in der Realität.

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Verklagt werden kann man immer ... quasi auch grundlos. Die Frage ist, ob das vor Gericht auch schlecht für dich ausgehen kann. Hier musst Du alle Behauptungen nachweisen können oder klar als nicht nachgewiesen darstellen. Diffamieren solltest Du nicht.

Allerdings versuchen dich manchmal Unternehmen durch einen langwierigen Prozess mürbe zu machen ... unabhängig der rechtlichen Lage.

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Lieber nicht. Eher so etwas wie der rosarote Riese oder das führende Automobilunternehmen mit den drei Buchstaben.

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Kommentar von golf6793
02.04.2016, 02:30

Aber das dürfte man, selbst wenn dann der Umschreibung nach nur ein Unternehmen nach in Frage käme ? 

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Kommentar von amdphenomiix6
02.04.2016, 02:32

Nunja, geklagt wird von führenden Unternehmen immer gerne, besonders wenn es um den schlechten (oder guten) Ruf geht. Wenn jedoch keine objektiven Tatbestände vorliegen ( Unternehmen nicht genannt), wird es selbst für die besten Anwälte schwierig ;)

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Kommentar von amdphenomiix6
02.04.2016, 02:33

Zwischen Gerechtigkeit und Recht bekommen liegt ein Meilenweiter Unterschied. Insofern lieber bisschen kürzer treten. Auf hoher See und vor Gericht hilft nur Gott ;)

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Kommentar von Ifm001
02.04.2016, 06:55

Das bringt nichts. Sobald das Unternehmen klar hervorgeht, ist kein rechlicher Unterschied gegeben.

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