Darf man in Bayern im Sportunterricht Referate an dei Schüler geben?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Natürlich darf der Lehrer das. Wenn ein Schüler nicht am Unterricht aktiv mitmachen kann, kann er auch schriftliche Aufgaben bekommen.

Ja wieso denn nicht? Sport besteht doch nicht nur aus Praxis, sondern auch aus Theorie. Und wenn ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Praxis teilnehmen kann, darf er sich doch mit der Theorie beschäftigen? Dann sitzt er wenigstens nicht sinnlos herum und wartet sehnsüchtig auf das Ende einer Turnstunde.

Er darf - nicht nur in Bayern.....

PS ist bei uns (BW) genauso, wenn ein Schüler im Sportunterricht, aus welchen Gründen auch immer, nicht mitmacht, muss er eine schriftliche Aufgabe erledigen.....

Wenn mein Sohn aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sportunterricht teilnehmen darf, muss er dort trotzdem anwesend sein und leichte Aufgaben erfüllen (Bälle wegräumen, Schiedsrichter spielen). Ich finde das jetzt übertrieben, dass er ein Referat vorbereiten soll, aber das liegt leider im Ermessen der Lehrkraft und in diesem Fall geht es um Sport! Kann der Lehrer Deinen Sohn vielleicht nicht leiden? lg Lilo

P.S. Wenn ich Eure Antworten so lese, bin ich froh, dass wir in Hessen leben. Mein Sohn musste in seinem ganzen Leben noch niemals ein Referat halten, weil er am Sportunterricht nicht teilnehmen konnte.

Ich finde das jetzt übertrieben, dass er ein Referat vorbereiten soll,

Was ist denn daran übertrieben? Er erarbeitet sich dadurch doch einen großen Wissensvorsprung vor seinen Klassenkameraden. Das kann doch nur von Vorteil sein. Meines Erachtens ist es eine Auszeichnung, wenn man ein Referat vorbereiten darf anstatt zu Hilfsarbeiten herangezogen zu werden. Eine Tätigkeit als Schiedrichter scheidet bei einigen Sportarten, beispielsweise beim Fußball, ja aus gesundheitlichen Gründen aus.

1

von lupus el lobo 24.12.2015 - "Der Sportlehrer... hat ihm ein Referat ... aufgedonnert...?" Allein diese Fragestellung eines Elternteils (hoffentlich echt) ist fürchterlich negativ belegt. Sport an den deutschen Schulen ist heute leider immer noch ein Stiefkind der Allgemeinpädagogik. Positiv - es ist ein Pflichtfach, man kann es nicht abwählen! Der Sportlehrer handelt doch verantwortungsvoll, fordert er sportliche Alternativleistungen für bestimmte Schüler ein. Kontinuierliche sportliche Aktivitäten im Kindes- u. Jugendalter (auch sporttheoretische, wie hier vom Sportlehrer gefordert) zahlen sich positiv in der Lebensqualität aus (z.B. nach Schulabschluss eigeninitiativ weiter Sport zu treiben). Verweigerungshaltung mit Unterstützung der Eltern liefern dann die Quittung nach Jahrzehnten, wie u.a. Gesundheitliche Defizite z.B. durch "gelernten" Bewegungsmangel ...

Weiß jetzt nicht, ob tatsächlich ein Elternteil die Frage gestellt hat oder der Schüler selbst, spielt aber jetzt keine Rolle. Der Sportlehrer darf das und das ist auch gut so...

Weiß jetzt nicht, ob tatsächlich ein Elternteil die Frage gestellt hat

Genau das schoss mir auch durch den Kopf - und ich tendiere zu "Sicherlich nicht!"

0

Das ist erlaubt und gängige Methode. Wenn Ihr Sohn nicht am Unterricht teilnehmen kann dann muss er andersweitig diese Leistung erbringen.

Ja, er darf Dir eine solche Aufgabe stellen.

Ja, das darf er.

Jo war bei uns auch so üblich, in NRW

Was möchtest Du wissen?