Darf man im Vereinsrecht jemanden psychisch krank nennen?

6 Antworten

Wahrscheinlich kannst du juristisch dagegen vorgehen, daß du als psychisch krank verunglimpft wirst. Solche Verunglimpfungen sind z. Bsp. in Familien mit persönlichen Unverträglichkeiten und daraus resultierenden heftigen Anfeindungen eine oft versuchte Masche.

Eine andere Frage ist allerdings - solltest du recht bekommen - wie du in einem solch vergifteten Klima noch unbelastet und effektiv arbeiten kannst.

Und - Hand auf´s Herz - wir kennen nur deine Version der Vorgänge.
Andere Beteiligte würden die Geschichte wahrscheinlich auch anders erzählen.

Grundsätzlich gilt der abgedroschene Spruch: Zu jedem Zwist gehören immer zwei dazu.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

OK, ist deine Meinung aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass alle im Verein auf meiner Seite sind und auch gegen die beiden anderen Frauen waren mit denen wir Probleme hatten

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@Great122

Obdachlosenarbeit habe ich zwar noch nicht selbst gemacht, bin aber am Rande damit in Berührung gekommen. Vor allem in Übernachtungseinrichtungen funktioniert das nur mit knallharten Regeln für die Obdachlosen, und nicht alle haben da ein Einsehen.
Ich kann mir gut vorstellen, daß in einem solch schwierigen Tätigkeitsfeld die Nerven bei allen Beteiligten durchaus mal blank liegen können.
Psychisch labile Mernschen (das ist jetzt keine persönliche Unterstellung), auch wenn sie das Helferbedürfnis haben, sollten das nicht machen.

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@Blumenacker

Der Sozialarbeiterin geht es aber nicht darum und so war sie mit meinem Engagement zufrieden

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@Great122

Am Ende wird wohl zählen: Wer hat die Weisungsbefugnis und wer hat das Hausrecht?
Was aber nicht geht: Andere mutwillig als psychisch krank an den Pranger zu stellen.

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Hmmm... es ist wirklich schwierig.

Du bist halt "nur" ehrenamtlich und momentan scheint sich vieles um dich zu drehen anstatt um die eigentliche Arbeit. Das ist nicht der Sinn einer Einrichtung, sich mit so etwas aufzuhalten...

Worum geht es Dir eigentlich konkret? Darum dass du dich als Ehrenamtliche schlecht behandelt fühlst? Dann geh doch einfach und es ist Ruhe im Karton und lass die Leute ihre Arbeit verrichten.

ABER

Wenn du aber Unrecht an den "Klienten" verhindern willst, dann kannst du dich auch an das Amt wenden, dass die Aufsicht über die Vereine hat/ das "Vereinssiegel" ausstellt.

Wenn es nur um dich geht, dann bitte ich dich echt um Selbstkritik.

Es geht darum das 2 komische und gefährliche Leute dort gearbeitet haben und ich als psychisch krank betitelt wurde und mein Mann und ich vor dem Team beschuldigt wurden an Drohanrufen beteiligt zu sein

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@Great122

Ja, dass habe ich verstanden.

Aber das mit den Drohanrufen glaubt doch ansonsten eh keiner von den anderen und du hast wahrscheinlich keine rechtlichen Konsequenzen zu erwarten, oder?

Wie auch immer, ich bin hier eher auf der sekeptischen Seite und es tut mir Leid wenn ich dir Unrecht tue. Meine Erfahrungen als Sozialarbeiter mit Ehrenamtlichen sind nicht durchweg positiv. Den zeitlichen Raum den einige wenige Ehrenamtliche einnehmen, aufgrund irgendwelcher Befindlichkeiten und persönlcher Meinungen ist enorm hoch und wächst dann stetig. Netzwerke und Intrigen werden gesponnen.

Es beginnt mit einer Lapalie und bäumt sich auf zu einem riesen Berg, die eigentliche Arbeit an den Klienten leidet darunter enorm.

Zur Selbstverwirklichung ist so ein Verein aber nicht da, sondern er dient einem höheren Zweck dem sich jeder unterorden "muss".

Mein Appell richtet sich daher an deine Selbstkritik... und es ist ein riesen Vorteil wenn du selbstkritisch dem Verein begegnest.

Wie gesagt, ich mag dir Unrecht tun, aber dass sind meine Erfahrungen.

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@180Grad

Okay aus deiner Sicht aber ich bezweifle das du so wie die Sozialarbeiterin bist, die Gäste, MAE sowie Ehrenamtliche mit Problemen so alleine lässt wie sie es tut

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@Great122

Es ist leider so, dass es in jedem Beruf schlechte Leute gibt. Sei es Arzt, sei es Schuster, sei es Fliesenleger, Polizisten oder auch die Hausfrau. Das ist leider so. Das ist nicht gut, man soll es aktiv verbessern aber man muss dennoch akzeptieren, dass die Welt so ist. Und ja, dass fuchst mich auch extrem.

Aber wenn es um Hauptamtliche geht, dann ist es wirklich Aufgabe des Vorstandes und der Geschäftsführung. Du kannst die Rückmeldung geben, dass ist gut und wichtig, aber sich da weiter einzubringen erzeugt nur Unmut und die Arbeit leidet. Das bringt keinem was, außer dem eigenen Ego. Es ist hart, aber es ist so.

Allerdings sind Vereinsführungen auch nicht dumm: Wenn sich immer mehr Menschen abwenden und der Leumund leidet, spätestens dann wird die Leitung zusehen, die Lage zu verbessern.

Meine Empfehlung:

a) zieh dich zurück

b) wenn a) keine Option ist, dann wechsel in eine reine Beobachterstellung. Ordne dich ein und ggf. unter... aber damit du selber nicht blauäuig bleibst kannst du ggf. ein Protokoll von Vorkommnissen erstellen. Das macht dich im Falle des Falles wehrhaft. Aber bitte, überschätze deine Stellung als Ehren-amtliche nicht. Du bist zur Unterstützung da. Ein Zusatz. Ein Bonus. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

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@180Grad

Ich habe mich zurückgezogen-kein Problem. Trotzdem wurde mein Ruf beschädigt. Eine andere Ehrenamtliche hat allerdings eine 80-jährige geschlagen und die Sozialarbeiterin beschützt die Täterin

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@Great122

Das wäre dann ein Fall für die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft.

Liebe Great122... ich wünsche Dir alles Gute und eine positive Entwicklung!# der Dinge. Adios

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Ja kannst du. Es wird dir außer Kosten nix bringen.

Du hast jemanden angeschrien, du hast dich über ein ausgesprochenes Hausverbot hinweggesetzt.

Aber weder mein Mann noch ich haben Leute angestiftet, Drohanrufe zu machen..

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@Great122

Das ist irrelevant. Hausverbot ist Hausverbot. Du kannst gerne versuchen dagegen zu klagen. Es wird dir außer Kosten nix bringen.

Insgesamt hört sich das nach Kindergartentheater an.

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Nein, wäre ein Ausschlussgrund.

Musst halt mal nachlesen, was in der Satzung vorgesehen ist.

In der Satzung steht daß die Mitglieder abstimmen müssen ob ein anderer Mitarbeiter ausgeschlossen werden darf oder nicht

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@Great122

Und ? Gab es eine Mitgliederversammlung. Wenn nicht, dann gibt es auch keinen Ausschluss.

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@DogDiego

Ja gab es nur waren wir kein Thema. Und mein Mann ist Mitglied des Vereins

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Das Vereinsrecht hat hier wenig zu suchen, hier geht es um ein generelles Hausrecht, das von jedermann ausgeübt werden kann und auch an Bedingungen geknüpft werden kann.

OK aber ärztliches Attest verlangen? Und das öffentlich vorm Team sagen?

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@Great122

Die Dame ist nicht ganz bei Sinnen. Da liegt es an dem geschäftsführenden Vorstand einzugreifen. Aber das Vereinsrecht hat damit nullkommanix zu tun.

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@Koernchen79

Die Vorstände unternehmen leider nichts dagegen. Und die Sozialarbeiterin ist nicht im Vorstand, darf aber über andere bestimmen-ohne Abstimmung wie es im Vereinsrecht üblich ist

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@Great122

Achso. Dann macht sie das eher als Angestellte des Heimes und nicht als Vereinsmitglied.

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