Darf man im Islam Allah bzw. Gott verleumden?

14 Antworten

Mit der Schahada sagst du, das es nur einen Gott gibt, nichts neben Ihm und auch nichts, was ihm ähnlich ist. Dazu das Muhammad sein Prophet bzw. der letzte Prophet ist. Beim Christentum sieht das ganz anders aus und wenn du sagst "ich bi n Christ", dann fällt das erste weg. Sagst du das aber ohne daran zu glauben, dann ist es eine Lüge, was auch eine Sünde wäre (spielt keine Rolle wer dir gegenüber steht).

Es gibt Situationen, wo du lügen darfst und Sünden begehen darfst. Hetzportale wie PI verwenden das aber um es so hinzustellen, dass das Belügen eines Kafirs (Nicht-Moslem) erlaubt wäre. Im Grunde darfst du aber nur in Notsituationen lügen, wie wenn dein Leben bedroht ist. Wenn du am Verhungern bist, dann darfst du etwas Schwein essen, um nicht zu sterben bzw. zu verhungern. Sollte jemand dein Leben bedrohen, dann könntest du auch lügen, um dein Leben oder ein anderes zu schützen. Das wird aber jeder so tun, egal ob Moslem oder nicht - alles andere wâre auch dämlich.

Ob das aber in dem Fall da oben so stimmt, kann ich dir nicht sagen, will ich auch nicht, da ich die Umstände nicht kenne und kein Gelehrter bin.

Zitate aus dem Koran brauchst du nicht, da das unter Grundwissen fällt. Du musst nicht rinmal Moslem sein, um so etwas zu wissen.

Die Verstellung [taqiyya] ist eine im Islam erlaubte Methode zur Verheimlichung des eigenen religiösen Bekenntnisses wenn das eigene oder ein anderes Leben oder der Bestand des Islam bedroht ist. Da Letzteres nach übereinstimmender Meinung aller Gelehrten [faqih]nur in der Anfangszeit des Islam der Fall war, ist nur noch die Bedrohung von Leben die Ausnahmesituation, in der ein Muslimseinen Glauben öffentlich verleugnen und damit lügen darf, was ihm sonst strengstens verboten ist.

Einer der ersten, der die Verstellung im Islam angewandt hat warAmmar ibn Jassir als vor seinen Augen seine Mutter Sumajja und sein Vater Jasir ermordet wurden, weil sie nicht bereit waren, dem Islamabzuschwören, tat er es, um sein Leben zu retten. Der Heilige Qur'anerlaubt dieses in diesem eine Sonderfall ausdrücklich (vgl. 16:106).

Ein weiteres Beispiel sind Said ibn Zaid und Fatima bint al-Chattab, die nach ihrer Heirat ihre gemeinsame Annahme des Islam vor ihrem Bruder Umar ibn Chattab geheim hielten, weil sie befürchteten, von diesem getötet zu werden.

Also, zunächst ist festzustellen, dass ALLAH und GOTT derselbe persönliche GOTT ist.

Denn sowohl der Islam als auch das Christentum beziehen sich auf die Verheißungen, die ABRAHAM erhalten hat - und der hatte nur mit EINEM GOTT Gespräche.

Da also ALLAH/Islam und GOTT/Bibel bzw. Christentum dieselbe Person ist, warum sollte das dann eine Sünde oder HARAM sein?

Ich denke, Du meinst immer denselben Gott, also ist es keine Sünde oder HARAM.

ZU GOTT und ALLAH, Inhalte aus dem Koran:

Allerdings: Der KORAN beansprucht alleinige Anbetung ALLAHS:

Teil 10, Sure mit der reumütigen Umkehr, Verse 30 und 31:

30 Und die Juden haben gesagt: Umair is der Sohn Allahs, und die Christen haben gesagt: Der Messias ist der Sohn Allahs. Das ist ihr Wort mit ihren Mündern. Sie entsprechen dem Wort derjenigen, die vorher den Glauben verweigert haben. Allah bekämpfen sie - wie sind sie getrogen!

31 Sie haben sich ihre Rabbiner und ihre Mönche als Herren anstelle Allahs genommen und den Messias, Sohn Marjams, und ihnen wurde nur aufgetragen, das sie einem einzigen Gott dienen, es gibt keinen Gott außer IHM, Preis IHM über das, was sie an Mitgöttern geben.

Zitat aus Koran, ISBN 3-89263-786-5, Islamische Gemeinschaft München.

Frage: Wieso unterscheidet der Koran zwischen dem GOTT der Christen und Allah, wenn es doch derselbe ist?

Auf die Unstimmigkeit in den zitierten Versen aus Sure 10 gehe ich nicht ein,  allerdings sollte man da mal hinterfragen, WARUM Muslime Jesus, den Messias, NICHT als Ihn Gottes anerkennen UND warum sie nicht JESUS als machtvollen Gott neben dem ALLEINIGEN GOTT anerkennen, wenn dies so in der Bibel geschrieben wurde, die Bibel ist viel älter als der Koran. Warum sollte der Koran GOTTES WORT ändern?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Familienvater, 40 Jahre Ehe (ein Partner), aktiver Christ.

Angenommen, ein Moslem würde sich fälschlicherweise als Christ ausgeben, so  ist das keine Verleumdung Gottes, sondern eine Lüge!

Nach den 10 Geboten Gottes ist dies ein Verstoß gegen das 8. Gebot und damit eine Sünde, wie andere Lügen es auch wären. Darunter fallen übrigens auch die im Islam erlaubten und als "Taqiyya" bezeichneten Lügen.

Muslime sollten dies beachten, wenn sie davon Gebrauch machen.

Allah/Gott zu verleumden ist grundsätzlich die Höchststrafe! eine der 5 Saulen im Islam ist das Glaubensbekenntnis - es gibt keinen gott außer gott und mohamed ist sein gesanter. Da er aber zum christentum wechselt in dem auch an gott geglaubt wird wirds kniffelig. aber nach unserem glauben wäre es glaube ich die hölle. Nur Gott steht das Urteil zu und richtet gerecht. meine Gedanken begründe ich damit: Es ist in Überlieferungen des Propheten (frieden und segen auf ihn) beschrieben, dass alle die Kenntnis von Ihm/ dem Islam haben und ihn dennoch Ablehnen, in die Hölle kommen. UNGEFÄHR! man sollte das nochmal nachschlagen. und wichtig sind die beweggründe!! wenn er wechselt, weil er gerne schwein essen würde oder gerne Alkohol trinkt, ist der wechsel der religion eh nutzlos. den er belügt sich ja selbst. er stellt praktisch sein bedürnis über Anweisungen gottes. ich hoffe das hilft

Allah/Gott zu verleumden ist grundsätzlich die Höchststrafe! eine der 5 Saulen im Islam ist das Glaubensbekenntnis - es gibt keinen gott außer gott und mohamed ist sein gesanter.

das ist doch quatsch, es ist nur EURE behauptung, aber die wahrheit sieht so aus:

JEDER hat das recht, eine märchenfigur zu leugnen, abzulehnen oder sogar zu bekämpfen, denn DASS gehört zur freien enstcheidung JEDES menschen dazu............:)......eure regel wüprde sich also NUR auf gläubige beziehen...........

Nur Gott steht das Urteil zu und richtet gerecht.

GENAU........ WARUM halten sich die gläubigen NIE daran?........... JEDER gläubige, der also andere menschen im namen seines gottes bestraft, verstösst gegen dieses gesetz.....!!!!!.......bedeutet also:

JEDER tote im namen eurer religion, der deshalb getötet wurde, weil er nicht euren märchengott anerkennen wollte, weil er nicht eure religion annerkennen wollte und weil er sich sein von gott garantiertes recht herausnahm, gegen diese märchenfigur zu sein, ist also UMSONST von euch bestraft worden und jeder gläubige täter wird sich also dann umgucken und erschrecken,wenn er von seinem märchengott für diese tat bestraft wird.............!!!!

oder eure religion ist mit seinen schriften auch nur voller widersprüche..............ich tippe auf diesen letzten satz.............*g*


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@DerBuddha

Deine Meinung ist für dich und das ist auch okay, aber erstens war die Bestrafung nach auffassung des Islam gemeint und nicht nach StGB oder deutschem recht und zweitens Gerecht heißt nicht alles verzeihen. Drittens Den Islam für Morde verantwortlich zu machen, ist ungerecht - schau dir mal die Kreuzzüge an und vielleicht mal ein Extrem Beispiel wie Salahudin mit König Richard etc umgegangen ist. welt der wunder glaube ich hatte mal eine super Doku dazu....Tote im namen unserer Religion und von uns bestraft? seit wann strafen menschen? irgendwelche-und es gibt einige christliche fundamentalisten, kann ich doch auch nicht repräsentativ für den Paspst oder meine mitmenschen nehmen mit denen ich lebe... ich weiß nicht, aber vielleicht solltest du etwas üvber den Tellerrand schauen...

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