Darf man Fundstücke aus der Römerzeit oder älter behalten?

2 Antworten

Diese Sache ist in Deutschland durch die Denkmalschutzgesetze der einzelnen Bundesländer geregelt (http://www.denkmalliste.org/links.html). Der Fund von archäologischen Kulturgütern, an denen ein öffentlliches Interesse besteht, soll der Gemeinde oder einer Denkmalschutzbehörde mitgeteilt werden. Teilweise wird ein "Schatzregal" für herrenlose bewegliche Kulturgüter bzw. lange verborgene, deren Eigentümer nicht mehr zu ermitteln sind, geltend gemacht. Danach werden Funde bei Entdeckung Eigentum des Staates (z. B. bei hervorragendem wissenschaftlichen Wert; bei der Himmelsscheibe von Nebra kam es zur Verurteilung wegen Fundunterschlagung, nachdem private Finder sie an Händler verkauft hatten). Denkbar ist eine Entschädigungszahlung für die Fundstücke und eine ehrende Erwähnung.

Ich finde: egal wie die Rechtslage ist, überleg dir, ob du die Dinge der Allgemeinheit vorenthalten willst. Krubi hat Recht! Es gibt doch heute schon genug Leute, die egoistisch sind und wertvolles Kulturgut und archäologische Funde für sich allein wollen ... was für historische Schätze wären der Menschheit erhalten geblieben, wenn im Laufe der Geschichte nicht soviele Menschen aus egoistischen Motiven und Geldgier gehandelt hätten! ... hoffe das war jetzt nicht zu moralisch, aber lag mir auf dem Herzen.

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