Darf man einen Minijob machen wenn man Arbeitslosengeld bezieht?

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3 Antworten

Klar, man muss diesen nur melden, damit dieser korrekt verrechnet werden kann.

Es gibt weder im SGB II noch im SGB III bei diesen Einkommenshöhen eine 100% Anrechnung. Wer einem Minijob nachgeht hat definitiv mehr Geld am Start, als jemand der dies nicht tut.

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Klar darf man das, aber das wird vom ALG dann abgezogen.

lg Lilo

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Eddcapet 05.10.2017, 13:14

Also macht es keinen Sinn

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TestBunny 05.10.2017, 13:16
@Eddcapet

Sein eigenes Geld zu verdienen, nicht mehr so abhängig vom Staat zu sein, den anderen nicht mehr auf der Tasche liegen und Berufserfahrung sammeln macht für dich keinen Sinn? lol

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LiselotteHerz 05.10.2017, 13:17
@Eddcapet

Das würde ich nicht sagen. Es könnte ja sein, dass Du durch diesen Minijob an eine feste Anstellung kommst - das sie Dich sozusagen als Festangestellter einstellen würden, wenn Du gut bist.

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Eddcapet 05.10.2017, 13:19
@TestBunny

Und jetzt überleg mal was du geschrieben hast. Wenn ich ALG bekomme und dann einen MiniJob mache, und mir dennoch alles vom ALG abgezogen wird, wo macht das dann in deinen Augen Sinn? Da kann ich ja auch gleich daheim hocken und verdiene genauso viel mit nichts tun.

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LiselotteHerz 05.10.2017, 13:28
@LiselotteHerz

MOMENT. Ich habe das was gefunden, den Freibetrag von 165, - Euro müssen sie Dir lassen, es wird also nicht einfach alles mit dem ALG verrechnet

Das Einkommen aus dem Nebenjob – so wird es angerechnet

 

Wenn durch

einen Nebenjob Einkommen erzielt wird, muss dieses gemäß den Vorschriften des SGB III teilweise auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden. Der Betrag der Anrechnung wird dann vom ALG I abgezogen.

 

Berücksichtigt wird

stets das Nettoeinkommen des Nebenjobs. Dies wird aus dem Bruttoverdienst ermittelt. Von ihm abgezogen werden unter anderem Lohn- bzw. Einkommensteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung plus Werbungskosten (z.B.
Fahrtkosten zur Arbeitsstätte). Allerdings gibt es für das
Netto-Nebeneinkommen einen Freibetrag von 165 Euro (Beispiel: Netto-Nebeneinkommen 385 Euro minus 165 Euro Freibetrag gleich 220 Euro Anrechnungssumme)
.

 

Der

Anrechnungsmodus richtet sich danach, ob das Nebeneinkommen in monatlich gleichbleibender oder wechselnder Höhe erzielt wird. Ist es gleichbleibend, zieht die Agentur für Arbeit den Anrechnungsbetrag monatlich ab. Ein nicht gleichbleibendes Einkommen wird nachträglich angerechnet. Die Nebenjobber erhalten dazu aber per Post einen Änderungsbescheid mit dem monatlichen Anrechnungsbetrag.
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TestBunny 05.10.2017, 13:28
@Eddcapet

Und jetzt überleg du mal, was macht sich in Bewerbungen besser:

2 Jahre Harz 4

oder

2017-19 in *** gearbeitet und Erfahrungen im Bereich *** erworben?

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Deine Frage ist zu unkonkret. Zwischen ALG I und ALG II gibt's Riesen-Unterschiede ...

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Eddcapet 05.10.2017, 13:15

Dann könnte man in der Antwort auf beide eingehen? Wo ist das Problem?

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Relaxxo 05.10.2017, 13:23
@Eddcapet

Oder man könnte die Info einfach geben und es so den Antwortgebern leichter machen, die dir immerhin unentgeltlich helfen.

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