Darf man einen Familienangehörigen impfen?

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3 Antworten

Ich weiss nicht, wie das österreichische Recht ist, vermute aber, dass es dem deutschen ähnelt.

Sollte dein Vater einverstanden sein, dann wäre das mit Einwilligung des Verletzten. Und solltest du deinem Vater nicht grob fahrlässig oder gar vorsätzlich schaden, dürfte nichts passieren.

Fahre einmal ein paar Kilometer südlich, nach Italien. Dort setzt der Arzt keine oder kaum intramuskuläre Spritzen. Man kriegt in der Farmazia die Ampullen und kann jemaden suchen, der sie einem injiziert. 

Wenn dein Vater Vorbehalte gegen euren Arzt hat, dir jedoch vertraut. Überrede ihn, daß ihr zusammen den Arzt aufsucht und du ihm dort unter ärztlicher Aufsicht die Injektion verabreichst.

Prinzipiell eine gute Idee, allerdings ist er psychisch aufgrund einer Phobie vor Ärzten seit einem Unfall kaum in der Lage eine Praxis aufzusuche.  Triggert ihn in eine PTBS. 

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Na ja............

Meine Tochter hat mir, unter Aufsicht und mit Anleitung, Blut abgenommen.

Aber als ich mich selber impfen wollte weil der Arzt gerade keine Zeit hatte, hat er das abgelehnt, eben wegen der rechtlichen Seite.

Warum geht dein Vater nicht zum Arzt? Woher hat er den Impfstoff?

Er hat  seit einem Unfall eine Phobie vor Ärzten und meidet diese seit dem. Aus der Apotheke und ist dannach direkt korrekt  im Kühlschrank gelagert worden. 

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@Papademus

Ehrlich? Ich würde es machen.

Andererseits, wenn etwas passiert, er schlecht auf den Impfstoff reagiert.... Ich weiß nicht, ich schätze, ich würde es trotzdem machen.

Schwierig.......

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@vanillakusss

Eben schwierig gesetzlich eben ein klares nein. Ihm ist die Impfung eigentlich recht wichtig, aber ich glaube er würde eher auf sie verzichten als eine Arztpraxis zu besuchen. Aber ich habe mir jetzt gerade gedacht ich könnte meinen Hausarzt fragen gehen - eventuell kann er mir ja da irgendwie eine Befugniss erstellen, dies für ihn durchzuführen. 

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@Papademus

Keine Ahnung, vielleicht geht es bei dir weil du Erfahrung damit hast. Frag nach, der Arzt kann auch nach Hause kommen, macht dein Vater das denn mit?

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@vanillakusss

Kann ich nicht im Vorhinein einschätzen. Ich weiß nicht, ob schon allein der Gedanke das bald ein Arzt zu ihm kommt ihn triggern würde. Und diese Flashbacks sind eine sehr unangenehme Sache und auch mit psychiatrischer Erfahrung von mir kaum zu lindern. Und das würde ich ihm gerne ersparen. Ist schon schlimm genug wenn es wirklich gesundheitlich für ihn notwendig ist einen Arzt aufzusuchen, aber ihm das wegen einer Impfung antun? Ich versuch das mal mit dem Hausarzt abzuklären, aber danke für die Hilfe. 

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