Darf man eine Mülltüte an einer Bushaltestelle entsorgen, auch wenn man nicht mit dem Bus fährt?

10 Antworten

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Den Hausmüll darf man nicht einfach in einem öffentlichen Mülleimer entsorgen. Den Müll "von unterwegs" aber in jedem, auch wenn man nicht Bus fährt. Die Anwohnerin kann froh sein, dass ihr den Müll nicht einfach am Strand liegen gelassen habt

die antworten hier haben uns Angst gemacht. Wir sind an die Bushaltestelle gefahren und haben den Müll halt wieder herausgenommen. Eigentlich sollten genügend "leere" Körbe am Strand vorhanden sein, auch wenn Hochbetrieb ist. Eigentlich hätten wir es in Ordnung gefunden, in diesem Fall den Müll an der Bushaltestelle abzulegen, aber na ja - man läßt sich gerne belehren, um unangenehme Folgen zu vermeiden. Dank an alle!

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Sehe ich auch so, DH

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Wenn die Mülleimer am Strand überquellen, ist es völlig okay, die Mülltüte verschlossen daneben zu stellen. Mit allem Müll, der da angefallen ist!

Mülleimer an Bushaltestellen sind nur dafür da, den unterwegs angefallenen Müll reinzuwerfen (Busticket, Kaugummipapier, das Essen, Eis, das nicht mit in den Bus darf). Dass die Anwohnerin sich beschwert, ist verständlich, der Müll lockt Ratten (und in einigen Gegenden gar Füchse oder Wildschweine) an.

Man ist nicht verpflichtet, Müll, den man quasi unterwegs gekauft hat, mitzunehmen (im Gegenteil müsste der Verkäufer den sogar zurücknehmen!), sondern nur den, den man schon von zu Hause mitgebracht hat, wenn es KEINE Mülleimer gibt.

der Mülleimer ist öffentlich, die anwohnerin hatte sich wahrscheinlich nur über die menge aufgeregt, weil meistens ja nur mal nen Kaugummipapier oder ne Bierdose drin landen, aber Gesetzlich spricht da nichts gegen den Müll in einem Mülleimer zu entsorgen, selbst wenn man nicht mit dem Bus fährt.

Mehrmals vom Wickeltisch gefallen und als Kind regelmäßig unter Cannabis gesetzt: Erwerbsunfähig - Wie soll es weiter gehen (v. a. in finanzieller Hinsicht)?

Ich erwähne gleich, dass es hier um einen fiktiven Fall geht, aber davon ausgegangen werden soll, dass es ein realer Fall ist, der nun gelöst werden muss. Beispielsweise könnte so ein fiktiver Fall für Jura-Stundenten eine Aufgabe sein, die zu lösen ist. Aber auch interessant zu wissen, wäre, wie ihr so einen Fall als Laie lösen würdet?

In diesem fiktiven Fallbeispiel geht es: um einen mittlerweile 23-jährigen jungen Mann, welcher in seinem Leben bisher noch nie gearbeitet hat, keine Ausbildung gemacht hat und nicht einmal einen Schulabschluss besitzt. Er hatte schon eine rechtliche Betruung, welche aufgrund fehlender Mitarbeit scheiterte und er mittlerweile zu der Kategorie der 'unbetreubaren Fälle' gezählt wird.

Er ist als Säugling regelmäßig vom Wickeltisch gefallen, ist zudem auch des Öfteren Personen runtergefallen und hat dadurch ein erworbenes Frontalhirnsyndrom seit früher Kindheit.

Vom Frontalhirnsyndrom abgesehen hat er dann noch eine angeborene Fehlbildung des Gehirns (Corpus-Callosum-Agenesie), die ihn aber nicht weiter einschränkt. Oftmals fällt ein fehlender Hirnbalken in isoliert auftretender Form gar nicht auf. In dem Fall tritt es aber nicht in isolierter form auf.

Davon abgesehen hat seine Mutter - während sie mit ihm schwanger war - beinahe täglich bis zum Delirium Alkohol getrunken. Zudem hat sie mehrmals wöchentlich Cannabis und täglich 20 normale Zigaretten geraucht. Es ist nicht auszuschließen, dass er davon auch einen Schaden hat.

Als Kind wurde er dann regelmäßig (mehrmals wöchetnlich) unter Cannabis gesetzt. Er bekam unter anderem auch Alkohol und evtl. noch diverse andere Drogen. Darauf bezogen hat er zusätzlich zu den anderen Diagnosen noch eine frühkindliche Psychose, die ihn bis dato sehr stark einschränkt.

Im Laufe seines Lebens war er immer wieder auffällig und hat zudem noch mehrere psychische Diagnosen. Er hat lediglich im Alter von 16 Jahren einen Förderschulabschluss mit einem Schnitt von 4,8 erworben. Jetzt ist er seit 7 Jahren arbeitslos. Er bekommt nicht einmal Hartz4, weil angeblich seine Eltern bis 25 unterhaltspflichtig sind. Unterhalt bekommt er aber nicht. Seine rechtliche Betreuung wurde vor 2 Jahren beendet weil er nicht betreuer bar ist.

Er wohnte schon in betreutem Wohnen, wurde aber rausgeschmissen weil er mit Drogen dealte.

Vorübergehend arbeitete er schon in einer Behindertenwrkstatt. Dort wurde er auch rausgeschmissen, weil er dort mit Drogen dealte.

Davon abgesehen hat er 16.000 Euro Schulden verursacht und ist deshalb auch schon vorbestraft. Eine stationäre Reha wurde von der Kranken- und Rentenversicherung nicht bewilligt.

Er hat weder Anspruch auf Rente noch auf Sozialhilfe oder Unterhalt. Normalerweise bräuchte er Untersützung beim Leben. Betreutes Wohnen wird aber nicht mehr bewilligt, weil er schon mehrmals wegen Dealen rausgeflogen ist. Eine rechtliche Betreuung ist in diesem Fall auch auszuschließen.

Hättet ihr Tipps? Wie würde ihr so einen schwierigen Fall lösen?

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