Darf man ein 8 jahre altes Kind für immer von der schule weißen?

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11 Antworten

Lehrer haben im Normalfall eine gewisse Erfahrung. Ich denke nicht, dass so eine Entscheidung von heute auf morgen gefällt wird. Ich weiss von meinem Sohn (11 J.) wie schwer Unterricht ist, wenn Kinder in der Klasse sind, die stören oder ADHS haben. An manchen Tagen war kaum ein normaler Unterricht möglich. Keiner macht sich so eine Entscheidung leicht. Das es für dich als Mutter schwer zu akzeptieren ist, ist durchaus verständlich. Keine Mutter möchte, dass ihr Kind auf eine Schule für schwer erziehbare Kinder kommt. Aber man kann es auch als Chance für deinen Sohn sehen. Dort sind ausgebildete Lehrer, die besser mit deinem Sohn umgehen können als in einer "normalen" Grundschule. Die Klassen sind kleiner und es wird mehr auf den einzelnen Schüler eingegangen.Das heisst auch nicht, dass dein Sohn jetzt auf immer und ewig abgestempelt ist. Ich kenne ein Mädchen, dass nach 3 Jahren die Schule wieder wechseln konnte und jetzt auf eine normale, weiterführende Schule geht. So einer Entscheidung gehen viele Dinge voraus,die passiert sind und weder die Lehrer noch der Direktor wollen dir oder deinem Sohn persönlich was. Bitte um ein Gespräch und lass dir schildern, warum ein Schulwechsel empfohlen wird und frage, was dein Sohn gemacht hat. Das müssen sie dir als Mutter sagen. Du erlebst deine Kinder ja nur zuhause,nicht in der Schule. Ich vermute, dass er sich in der Schule anders (störend) verhält und das dadurch ein normaler, geregelter Unterricht schwer durchzuführen ist.

Dein Kind wird nicht von der Schule "verwiesen", es ist ja schulpflichtig.

Wenn es aber in der Grundschule völlig überfordert ist und ständig (seit 2 Jahren) verhaltensauffällig ist, und dort die Mitschüler am Fortkommen hindert, dann ist die Überweisung auf eine Sonderschule notwendig und normal.

Wenn sich das Jugendamt um Dein Kind kümmert und pädagogisch unterstützt und Du auch noch zum Physiologen gehst, dann wird schon was an der Sache sein. Leider schreibst Du nicht, warum Dein Kind in eine Schule für schwer erziehbare Kinder soll. Einen Grund muss es dafür ja geben. Was hat Dein Lebensgefährte damit zu tun? Hat er (Mit-)Schuld an der Sache? Gibt es für Dein Kind auch einen Vater, der sich darum kümmert?

Er kümmert sich um denn jungen ist auch streng manchmal zu denn pädalogen .mein kind hat kein adhs wir wissen auch nicht was er haben könnte er wird erst jetzt untersucht. Die Pädagogen sind in der schule sie sind jetzt nicht wegen uns persöhnlich da ihnen steht ein klassen zimmer zu wo sie auch andere kinder betreuen . Mein sohn hat freunde aber nicht zu lange er ist streng kinder dürfen nicht schreien sie müsen alles richtig machen mein sohn hat solche probleme er versteht sich nicht auch andere nicht.

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Er kümmert sich um denn jungen ist auch streng manchmal zu denn pädalogen .mein kind hat kein adhs wir wissen auch nicht was er haben könnte er wird erst jetzt untersucht. Die Pädagogen sind in der schule sie sind jetzt nicht wegen uns persöhnlich da ihnen steht ein klassen zimmer zu wo sie auch andere kinder betreuen . Mein sohn hat freunde aber nicht zu lange er ist streng kinder dürfen nicht schreien sie müsen alles richtig machen mein sohn hat solche probleme er versteht sich nicht auch andere nicht.

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Die Frage ist doch, warum genau dein Sohn auf eine spezielle Förderschule soll (es gibt keine Schulen für schwer erziehbare). Hat dein Sohn Probleme sich auf den Unterricht zu konzentrieren? Stört er den Unterricht oder hat er Probleme mit Mitschülern? Wenn dein Sohn bereits in der Schule vom Jugendamt unterstützt wird, dann ist das ja ein Zeichen, dass es bei ihm keinen ganz normalen Schulverlauf gibt. In einer normalen Schule können Lehrer aber nicht so auf ihn eingehen bzw. ihn so fördern, wie er es vielleicht braucht. Von daher solltest du dir auch mal überlegen, ob ein Schulwechsel in eine Schule, in der dein Sohn mehr betreut wird und die Lehrer dafür ausgebildet sind, nicht auch für deinen Sohn gut ist.

Zudem, da wir nicht wissen, was der Grund für die Betreuung durch das Jugendamt ist, kann es natürlich sein, dass dein Sohn den Unterricht bremst bzw. stört (wodurch auch immer). Das ist den anderen Kindern gegenüber auch nicht fair und die Lehrer der Grundschule haben natürlich auch dafür zu sorgen, dass die anderen Kindern gut unterrichtet werden.

Übrigens: Wenn dein älterer Sohn in der Schule auffällig ist (wodurch auch immer), dann kann es sehr gut sein, dass dein jüngerer Sohn sich dieses Verhalten abschaut und es nachmacht. Das kommt bei Geschwistern häufig vor. Also solltest du auch im Hinblick auf deinen jüngeren darüber nachdenken, der Schulwechsel nicht vielleicht doch gut wäre.

Natürlich geben wir hier alle gerne Rat.. aber es wäre schön, wenn du dir beim nächsten Mal mit der Formulierung der Sätze etwas Mühe geben könntest. Es war ziemlich schwer zu lesen und zu verstehen (klar bist du aufgebracht, aber es ist leichter Rat zu geben, wenn man es auch richtig versteht).

Bevor eine Schule solche Maßnahmen ergreift, muss schon einiges passiert sein. Keine Schule macht sich so eine Entscheidung leicht, sondern handelt sehr verantwortungsbewusst und hat das Wohl und die Zukunft des Kindes im Auge.

Es haben vorher unter den Lehrern mit Sicherheit viele Gespräche und Konferenzen stattgefunden, in denen über Dein Kind geredet wurde - ich weiß das, weil ich selbst Lehrerin bin. Und mit Sicherheit hat man auch mehrmals mit Dir geredet.

Dass man Deinen Lebensgefährten dabei ausklammert, ist rechtlich absolut in Ordnung.

Und es ist nicht nur richtig, sondern auch die Pflicht der Lehrer, dass sie Dich auf Probleme mit Deinem anderen Sohn hinweisen. Sei froh! Natürlich streben die Lehrer etwas an: Dass Deinem anderen Sohn evtl. nicht das Gleiche passiert und man rechtzeitig gegensteuern kann.

Du kannst davon ausgehen, dass keine Schule sich einen Verweis eines Schülers in Richtung einer Förderschule leicht macht - in der Regel wird das sehr wohl überlegt.

Du kannst davon ausgehen, dass man in der Schule nur das Beste für Deinen Sohn will - auch wenn Du das zunächst nicht verstehst.

Eine Schule darf durchaus einen Schüler für immer der Schule verweisen, selbst wenn der Schüler noch Schulpflichtig ist.

Es gibt ja immer noch eine andere Schule.

Und wenn dein Sohn vom Jugendamt betreut wird und 3 mal die Woche in Behandlung ist wird wohl irgendetwas nicht ganz "normal" sein (ohne dir zu nahe treten zu wollen).

Eine Bekannte hat ein Kind mit ADHS und dieses wurde in ungefähr dem gleichen Alter wie dein Kind nun ist auch der Schule verwiesen, weil die Lehrer dort einfach überfordert waren. Es bringt keinem etwas wenn das Kind dann dort bleibt. Ihm selber nicht, dem Lehrer nicht und schon garnicht den anderen Kindern in der Klasse.

Such eine Schule die für dein Kind besser geeignet ist, es ist das Beste für alle.

"Weil die Lehrer dort überfordert waren..." - das ist aber nun etwas ungerecht. Normale Schulen sind schlichtweg nicht dafür ausgelegt, Schüler mit sonderpädagogischem Betreuungsbedarf zu "bedienen". Dafür gibt es schließlich die Förderschulen.

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@WetWilly

Das sollte auch absolut nicht gegen die Lehrer gerichtet sein. Aber sie waren überfordert.

Das wäre wohl jeder von uns. Man kann sich nicht um eine ganze Klasse mit Kindern kümmern und zusätzlich bzw. gleichzeitig voll und ganz für einen bestimmten Schüler da sein.

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Eine Dinstaufsichtbeschwerde beim Schulamt starten. Und sprich mit dem Jugendamt, die wissen Rat. Alles Gute

Was sagt man so schön über die Dienstaufsichtsbeschwerde.... "Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist form- und fruchtlos."

Kleiner Juristen-Scherz.

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@WetWilly

Eben nicht, meine Schwägerin ist Lehrerin und sie sagt, sobald Dienstaufscithbeschwerde drauf steht, MUSS dem nachgegangen werden ! Und wird auch !

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@katzevic

Zunächst mal muss eine "erfolgreiche" Dienstaufsichtsbeschwerde sachlich begründet sein. Und damit ist der Drops schon gelutscht, denn hier liegt kein verwaltungsrechtlicher Mangel vor...

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Sry, das ist Unsinn. Die Schule hat den Jungen doch schon 2 Jahre beobachtet und ge- /er-tragen. Die Beschwerde bringt nichts.

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@Bswss

So einfach ist das nicht. Erst einmal muss der Junge voneinem Psychologen angeschaut werden. Und das Gutachtet muss berücksichtigt werden. Die Lehrer heutzutage machensich das aber auch sehr einfach, habe schon Dinge erlebt, da kannichnur noch mit demKopf schütteln.

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@katzevic

Wenn das Kind schon vom Jugendamt und Psychologen betreut wird liegt das alles schon vor, da wird alles wasserdicht sein.

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@Sanja2

Aufgrund der Inclusion, würdeich ich aber nciht damit zufrieden geben. bald werden die >förderschulen geschlossen,Kinder mit Förderbedarf ( dazu gehören auch Verhaltensauffälligkeiten) werden indie Regelschule aufgenommen. Warum bei diesem Kind nciht? Mal ganz ehrlich, das ist Schikane

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@katzevic

Um zu sagen ob es Schikane ist oder nicht, bedarf es mehr Informationen. Sollte das Kind so auffällig sein, dass für den Rest der Klasse kein normaler Unterricht mehr möglich ist und daher alle Mitschüler unter einem Kind zu leiden haben, wäre es nur richtig für das Kind etwas anderes zu suchen.

Ich würde jedenfalls nicht wollen das mein Kind in seiner Klasse wegen eines Kindes derart benachteiligt ist, dass sein eigenes vorankommen behindert ist weil kein gescheiter Unterricht möglich ist.

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@Moneypenny83

Die Frage ist eher, was versteht man heutzutage unter einem schwierigen Kind, kenne 2 Fälle, in denen die Lehrer wahllos entscheiden wollten. Das erste Mädchen , 2 Klasse, ist zu langsam, schafft ihr Pensum nciht ganz in der Schule, muss zu Hause nacharbeiten. Und nu? Jetzt heisst es plötzlich, ADS und Tabletten, Diagnose vom Lehrer, der Kinderarzt sagt, dass ist völliger Blödsinn und der Psychologe hat nur mit dem Kopf geschüttelt. Zweiter Fall: Junge 3 . Klasse, ein gutert Schüler , eine drei den Rest zei auf dem Zeugnis. Da hiess es, er hätte ADHS, er sollte Tabletten bekommen, ansonsten sollte er die Schule verlassen. Und wieso? Weil er sein Pensum schneller schafft , als die anderewn und dann aus Langeweile anfängt zu stören. So und nun meine Frage, was tun die Lehrer? Ist es nciht deren Aufgabe mit den Eltern gemeinsam zu erarbeiten, was man da tun kann? Z.B. Extra Aufgaben etc. ich denke einfach, dass Lehrer heutzutage es sich einfach machen, schnell mit Diagnosen und Rauswurf sind. Natürlich müssendie Eltern mitarbeiten , aber oft haben sie dazu keine Möglichkeit, denn sie werden vor vollendeten Tatsachen gestellt. Und wenn man dann als Eltern nciht ganz so clever ist, und was dagegen unternimmt, dann hat das Kind, sein Leben lang, einen Stempel.

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Genau dafür gibt es Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt.

Anscheinend hat dein Sohn ja nun massive Probleme, die auch in den letzten 2 Jahren nicht besser geworden sind. Hilfe und Rat erhälst du vom Jugendamt, das kennt eure Probleme - wir nicht.

Da ist auch nichts "faul" und anscheinend kannst du deinem Kind nicht die nötige Hilfe und Unterstützung geben.

"Das alles passt mir nicht"...

Es geht hier aber nicht um Dich............

Mehr können wir als Aussenstehende nicht dazu schreiben, denn wir kennen nicht die ganze Geschichte, keine Hintergründe und auch nur Deine subjektive Sichtweise.........

So ist es. Es wurden keine Gründe genannt.

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