Darf man den Namen Judas vergeben?

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Inzwischen ist es erlaubt... früher war der Name verboten ^^

Empfohlen wird er jedoch nicht... und wenn, dann mit einem Zweitnamen.

Ich persönlich mag den Namen... der Klang, die Schreibweise... die Bedeutung und die Assoziation...

Leider wird ein Mensch mit diesen Name es etwas schwer haben... vor allem bei den vielen religiösen Fanatiker hier.

Doch ich fände es wirklich toll, sollte er eines Tages wieder in Gange und sogar in Mode kommen * _ *

Hallo,

Danke für deine ehrliche Antwort! Ich finde ihn vom Klang her eigentlich auch ganz schön :) Aber vergeben würde ich ihn nicht.

LG Maily =)

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@Maily7

Ich auch nicht, weil ich das meinem Kind nicht antun würde...

Schon allein weil meine Eltern religiös sind und den Namen "Judith" schon hassen xD

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@Leritschka

Oh, und wenn du noch was über verbotene und erlaubte Namen nachschauen willst, hier folgende Seite:

http://vorname.com/

hängt leider manchmal ._.

Der Name Judas ist registriert und beim Artikel "verbotene Namen" steht sogar was über ihn.

LG Lera ^^

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@Leritschka

Danke Lera :) (Heißt du in echt so?!)

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@Maily7

Zum Teil.. ist ne Koseform von meinem eigentlichen Namen Valeria :)

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Am bekanntesten ist in der Bibel der Juda, der ein Jünger von Jesus war und ihn trotzdem für 30 Silberlinge verraten hat. Daher kommt der Spruch, dass jemand ein Judas ist und das meint Verräter. Wenn jemand sein Kind nach diesem Judas nennt, wäre das schon mehr als eigenartig und müsste gut begründet sein. Mir würde keine Begründung einfallen...

Trotzdem könnte man sein Kind m.E. Judas nennen. Viele Menschen kennen diese biblische Geschichte gar nicht und gerade in christlichen Kreisen dürfte sich keiner über diesen Namen aufregen. Denn es gibt mehrere Personen mit dem Namen Judas in der Bibel, die als Namensgeber dienen könnten.

Es gab z.B. einen weiteren Jünger mit Namen Judas, Judas Thaddäus. Manche Ausleger sind der Meinung, dass er ein biblisches Buch, den Judas-Brief, geschrieben hat.

Sehr interessant ist auch der Judas, der ein wahrscheinlich den Judas-Brief geschrieben hat. Dieser Brief ist sehr interessant! Auch interessant ist, dass dieser Judas der Bruder von Jesus war (bzw. Halbbruder; ihre Mutter war Maria und der Vater von Jesus Gott und von Judas Josef lehrt die Bibel). Die katholiscke Kirche behauptet zwar, dass das der Cousin von Jesus war (um die angeblich ewige Jungfrauschaft von Maria zu belegen), aber die Bibel ist recht eindeutig: "Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder [heißen] Jakobus und Joses und Simon und Judas?" (Matth. 13,55)

Ansonsten gibt es beispielsweise Judas Barsabbas, der als früher Christ in der Apostelgeschichte als Emissär des Apostelkonzils nach Antiochia erwähnt wird, wo er der dortigen Christengemeinde die Ergebnisse verkünden sollte (vgl. Apg. 15,22).

Wem also der Name Judas gefällt, der kann sein Kind durchaus so nennen (vielleicht auch mit Zweitnamen). Aber man sollte den Namen begründen können, dass er z.B. von Judas Thaddäus stammt oder von dem Halbbruder von Jesus names Judas.

Ungeachtet der gesetzlichen Zulässigkeit wird wohl kein vernünftiges Elternpaar seinen Sohn Judas nennen. - Er würde im christlich geprägten Kulturraum einer "Brandmarkung" gleichen, weil damit immer das Ereignis um Judas, den Jünger, welcher Jesus nach der Bibel verraten haben soll, verknüpft wird.

Da man dennoch manche erwachsenen Menschen vor sich selber schützen muss, ist der Gebrauch des Vornamens Judas zumindest in Deutschland zusätzlich auch noch verboten. - Diese Regelung dient allerdings dem Schutz des Kindes und ist nicht als Einschränkung der persönlichen Freiheit zu betrachten.

Hat wirklich Judas, der Jünger, der Jesus am meisten liebte, seinen besten Freund für lächerliche 30 Silberlinge verraten? NEIN, hat er NICHT. Meine Mutter hat hierüber noch ein sehr ergreifendes Buch geschrieben, Judas Replay, hat die gnadenlosen linientreuen Richter von Institutionen angeklagt, die Frauen die zuviel wissen und andere, die ihnen unbequem sind, als Hexen verbrannten und noch immer verbrennen und steinigen, sogenannte "Apostel", die sich an kleinen Kindern vergreifen und vor Selbstsucht strotzen. Meine Mutter hat ein Playdoyer geschrieben für ihn, hat eine grundlegende Revision gefordert. Leider wurde die Publikation dieses Werkes durch ihren tragischen Unfall mit Sturz auf den Hinterkopf, welcher ihr das kostbarste Organ, das Gehirn raubte, verhindert, aber es liegt hier und ich teile dieses hier mit und setze dieses geistige hohe Erbe fort. Der Name Judas ist eine Herausforderung, und eine Ehre. Es ist doch denkwürdig, dass 3 französische Kinder, die im Jahre 1932 eine sehr lebhafte Marienerscheinung hatten, auf einem Bahngleis - ich habe das Interview in France Info heute von einem dieser Mädchen, jetzt eine Frau fortgeschrittenen Alters aber noch sehr fit, live gehört, und sie wurde gefragt, ob sie sich denn anschliessend zur Institution Kirche gewandt habe, und es ist doch denkwürdig, dass sie sagte, nein, wozu, sie fühle sich dieser gegenüber im Vorteil, denn dieses Erlebnis war so beeindruckend, dass dieses nicht mehr nötig gewesen sei. Die Institution Kirche hat dann 16 Jahre lang gebaucht um so ein Erlebnis anzuerkennen. Sie hat mir eigenen Worten trotz des fortgeschrittenen Alters dieses Erlebnis geschildert, und war noch immer sehr ergriffen von diesem grossen Licht.

Folge Deinem eigenen Weg und wähle den Namen, den Du für gut erachtest. Lasse Dich von niemandem beirren. Und denke nicht, dass Judas ein Verräter waren, Jesus verraten haben die falschen Apostel,Jünger, die viele Dinge erfunden haben, und was daraus geworden ist, ist ja jetzt nach 2000 Jahren mehr als sichtbar. Judas hat Jesus geliebt und ist ihm gefolgt, dieses ist die Aussage meiner Mutter.

Alles Gute von

Theresa.

judas ist die latinisierte Form von Yehuda, und dieser namen ist recht weit verbreitet...

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