darf man den autoführerschein trotz der offiziellen Diagnose bipolare-affektive Störung sprich manischen-Depression machen?

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5 Antworten

Hallo bonamassa23,

die Fahrerlaubnisbehörde kann, insofern berechtigte Zweifel bestehen, dass Du zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet bist  bestimmte Maßnahmen anordnen.

Das Ganze steht im folgendem Gesetz:

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[Auszug aus § 11 FeV http://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__11.html

(2) Werden Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung des Fahrerlaubnisbewerbers begründen, kann die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens durch den Bewerber anordnen. Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung bestehen insbesondere, wenn Tatsachen bekannt werden, die auf eine Erkrankung oder einen Mangel nach Anlage 4 oder 5 hinweisen. Die Behörde bestimmt in der Anordnung auch, ob das Gutachten von einem

  1. für die Fragestellung (Absatz 6 Satz 1) zuständigen Facharzt mit verkehrsmedizinischer Qualifikation, 
  2. Arzt des Gesundheitsamtes oder einem anderen Arzt der öffentlichen Verwaltung,
  3. Arzt mit der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“,
  4. Arzt mit der Gebietsbezeichnung „Facharzt für Rechtsmedizin“ oder
  5. Arzt in einer Begutachtungsstelle für Fahreignung, der die Anforderungen nach Anlage 14 erfüllt, 

erstellt werden soll. Die Behörde kann auch mehrere solcher Anordnungen treffen. Der Facharzt nach Satz 3 Nr. 1 soll nicht zugleich der den Betroffenen behandelnde Arzt sein.

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Aber da in der Regel die Fahrerlaubnisbehörde keine Kenntnis von Deiner Erkrankung erlangt, dürfte es real betrachtet keine Probleme beim Erwerb der Fahrerlaubnis und somit des Führerscheines geben.

Dennoch würde ich an Deiner Stelle Deinen Arzt fragen, ob seinerseits bedenken bestehen. Das gilt insbesondere dann, wenn Du täglich auf Medikamente angewiesen bist.  

Schöne Grüße
TheGrow

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Ich wüsste nicht was dagegen spricht. Kenne einige mit der Diagnose und die haben alle einen Führerschein

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nach meiner kenntnis ja.

die einzige krankheit, bei der es schwierig ist, den lappen zu machen, oder wenn man ihn hat, auto zu fahren, ist epilepsie oder nach dem auftreten eines einzigen krampfanfalls.

im übrigen wirst du nach manisch-depressiver erkrankung wohl nicht gefragt. sicher bin ich mir da nicht genau, aber ich meine, dass du das nicht angeben musst.

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Na Klar darfst du das. Sofern keine Selbstgefährdung oder die Gefährdung anderer von dir vorliegt. :-)

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Ja, darf man

Nur beo Epilepsie wird es schwierig...und bei Sehbehinderungen natürlich

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