Darf man das Judentum kritisieren?

20 Antworten

Kritik darf man an allem äußern, sofern sie

  • korrekt ist und nicht auf falschen Beobachtungen, fehlgedeuteten Interpretationen oder Falschinformationen beruht.
  • kein wertende Stellungnahme oder persönliche Empfindung enthalten sind
  • sachlich ist und man in seinen Äußerungen fair bleibt

Ein passendes Beispiel, wie man es nicht tun sollte kommt ist diese Antwort hier von oopexpert:

Eine Kritik am Judentum ist eine Kritik an der Irrationalität. Und das wiederum ist Kritik an allen anderen Religionen und Weltanschauungen, die auf dummen Ideen basieren.

Sie beinhaltet wertende, sogar als Beleidigung zu interpretierende Äußerungen. Das wird deutlich durch Begriffe wie "Irrationalität" oder "dumme Ideen".

Darf man eigentlich das Judentum als Weltanschauung und Religion kritisieren, aber vor allem den Zionismus?

Natürlich darf man nach deutschem Recht auch Religionen und politische Ideologien sachlich kritisieren - egal um wen es sich dabei handelt. Das ist nicht strafbar.

Was die Vertreter dieser Ideologien davon halten, ist natürlich eine andere Frage.

6

Ich habe ein Problem mit Zionismus, ein grosses Problem, denn viele Zionisten glauben sie seien Nichtjuden überlegen. Vor allem die radikalen.

0
51
@Oltros33

Nun, dann kannst du deine Vorbehalte ja durchaus in angemessener Weise äußern, etwa im Rahmen einer Diskussion. Da gibt es kein deutsches Gesetz gegen.

1
6
@Enzylexikon

Und man darf nicht leugnen das Juden durchaus mächtig sind, und in hohen Positionen weit vertreten sind, obwohl sie nur eine kleine Minderheit ist. Dies ist ein Fakt und kein Rassismus. Manche sehen, dass als unfair an. Da verstehe ich die Antisemiten. Naütlich rechtfertig das keine Gewalt gegen Juden.

0
51
@Oltros33

Ich kenne auch genug arme Juden. Die teilweise verbreitete Vorstellung, dass alle Juden "reich" wären, ist ein Stereotyp, der mit der Realität wenig zu tun hat.

Mir persönlich ist egal, welche Religion ein Politiker, Manager, Beamter, Bürohengst, oder Handwerker hat, so lange er seine Arbeit gut und verantwortungsbewusst macht.

2
6
@Enzylexikon

Das ist kein Stereotyp, es gibt zb kaum Obdachlose Juden.

0
51
@Oltros33

Das ist ein Stereotyp. Ich kenne wie gesagt eine ganze Reihe von Juden, die ich keineswegs als wohlhabend, geschweige denn "reich" bezeichnen würde.

Gerade in Israel leben beispielsweise viele Überlebende der Shoa/des Holocaust in Armut. Das ist ein trauriger und beschämender Fakt.

4
36
@Oltros33

Meine Herren, da lese ich ja ne Menge an antismetiischen Verschwörungstheorien - oder mindestens lese ich da jemanden, der ungebildet scheint.

.....von dir: man darf nicht leugnen das Juden durchaus mächtig sind, und in hohen Positionen weit vertreten sind, obwohl sie nur eine kleine Minderheit ist. Dies ist ein Fakt und kein Rassismus. Manche sehen, dass als unfair an.

Was dann folgt, ist glatter Antisemitismus: Da verstehe ich die Antisemiten. (sagst du)

Es gibt KEINEN sachlichen Grund Antisemit zu sein, es gibt keine Fakten, die Antisemitismus gegen Juden zulassen - gar keine.

Was du da von dir gibst, sind schlimme Parolen, gar rechtsextremistische, dass sie auch antisemitische sind, sagte ich ja bereits.

Da würden mich mal die Argumente interessieren, wieso das so ist (Juden sind mächtig, in hohen Positionen vertreten, usw.) Wer hat dir das denn suggeriert? Stammts aus deinem Elternhaus? Aus dem Geschcihtsunterricht kanns nicht stammen,w eils unsinnig ist und unwahr. guck dich um in der Welt, die mächtigsten Männer sind CHRISTEN.

1

Wenn du den Zionismus kritisieren willst, warum dann nicht direkt? Warum über den Umweg eines Volkes?

Religionen darf man kritisieren. Viele wissen nur nicht den Unterschied zwischen Kritik und Beschimpfung. Außerdem spielt meiner Meinung nach die Motivation für die Kritik eine entscheidende Rolle. Will man, dass jemand sich schlecht fühlt oder was will man mit der Kritik erreichen.

Was möchtest Du wissen?