Darf man bei seinem eigenen Kind den Zweitnamen als Rufnamen verwenden?

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13 Antworten

Tja, da scheint normales Reden wirklich nicht mehr möglich zu sein. Wenn das Kind einen Namen hat, dann nenn es bei diesem Namen, ob er dir gefällt oder nicht. Wenn du der Mutter eins auswischen willst - bittesehr! Aber dem Kind die Identität abstreiten, weil die Mutter ihm einen Namen ausgesucht hat und der Erzeuger nicht einverstanden war, zeigt, dass du dem Kind nicht guttun wirst. Bedenke doch, wie ein Mensch sich fühlt, dem man einfach einen "falschen", nicht zu ihm gehörigen Namen gibt, ohne ihn um Erlaubnis zu bitten.

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Im deutschen Recht gibt es schon lange keinen "Rufnamen" mehr. Alle Vornamen einer Person sind gleichberechtigt.

Warum man allerdings auf den Rücken des (noch ungeborenen) Kindes damit sein Ego durchsetzen will, erschliesst sich mir nicht.

Irgendwann ist es alt genug um zu sagen: "Ich heisse XXX, sprich mich bitte so an oder garnicht mehr".

Inwiefern die Kindsmutter hier als Aufenthaltsbestimmungsberechtigte in dieser Frage des Kindswohls eine Machtwort ausprechen lassen kann oder dir nur begleitetes, überwachtes Besuchsrecht zubillgt, willst du bestimmt nicht rsikieren.

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Hat jemand mehrere Vornamen kann einer davon als Rufname ausgewählt werden.

wird das sicherlich nicht in den Kram passen wenn ich mein Kind immer anders rufe als sie.

Du kannst doch das Kind rufen wie Du willst.

Eine amtliche Änderung des Rufnamens kannst Du allein sicher nicht veranlassen.

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Kommentar von Bitterkraut
08.03.2014, 14:09

es gibtkeine "amtlichen" Rufnamen mehr. Ist abgeschafft.

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Denk doch mal an das Kind, es wird von seiner Mutter anders gerufen als vom Vater. Wie soll es denn damit umgehen???? Ihr solltet beide an das Kind denken und was das beste für das Kind ist! Euer Streit sollte hintenanstehen.

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also angy2001 das Kind wird damit aufwachsen und sich daran gewöhnen! Ich komme mit seinem ersten Namen aus mehreren guten Gründen nicht klar. In meinen Augen und in den Augen meiner Mutter ist das nicht einmal ein richtiger Name.

DerHans Ich werde das Kind genauso miterziehen auch wenn ich mit der Kindsmutter nicht zusammen bin! Gesetzlich ist es leider ihr Recht mich nicht mitentscheiden zu lassen, moralisch ist es eine andere Frage vorallem weil ich von Anfang an gesagt habe ich werde mich darum kümmern!

Ich denke auch das es keine Probleme von der Seite vom Jugendamt aus geben wird da es ja SEIN zweiter Name ist und nicht einer dem ich ihn gerne gegeben hätte.

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Kommentar von Bitterkraut
08.03.2014, 14:04

wunderbar, du willst also dem Kind gleich deutlich machen, daß sein Name kein richtiger Name ist? Das sorgt bestimmt für ein stabiles Selbstbewußtsein beim KInd, wenn von einem Elternteil wegen des Namens mehr oder weniger diskriminiert wird, bzw. wenn der Name diskriminiert wird.

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Das Kind iost also noch gar nicht da .....

udn ihr habt nichts beseres zu tun als Euch über den Namen zu streiten?

Das Kind wird vermutlich sowieso überwiergend bei ihr sein und Du wirst vermutlich froh sein müssen, wen Du es mal zu sehen bekommst ...

und zum Wohl des Kindes solltest Du es so rufen wie es heißt (wen es denn mal so alt ist, dass es auf sowas reagiert)

benehmt Euch zum Wohl des Kindes doch wie Erwachsene ...

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Kommentar von WurstKaese
07.08.2016, 03:38

Wenn er sich das gefallen lässt, läuft es wohl so. Oder er macht der Frau mal klar wo der Hammer hängt und dass sie, wenn sie so weiter macht, in seinem Kellerverlies um Hilfe schreien kann, bis ihr die Stimme versagt.

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Theoretisch darfst du das Kind natürlich mit dem 2. Namen rufen. Aber der Sinn erschließt sich mir nicht. Willst du eine Eitelkeit bedienen auf Kosten des Kindes? Wie soll es sich fühlen, wenn du es anders nennst als die Mutter?

"Rufnamen" gibts übrigens nicht mehr. Alle Vornamen sind gleichberechtigt.

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Kommentar von Addape
08.03.2014, 14:22

Das hat nichts mit Eitelkeit zu tun. Ich will damit genau das Gegenteil bewirken was andere User mir vorwerfen mit dem "du nimmst dem Kind die Idendität" Der erste Name ist erstens kein richtiger Name und zweitens passt er nicht zu jemanden der Deutsche Eltern hat und in Deutschland lebt.

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Bei mehreren Vornamen musste man früher den Rufnamen angeben. Das wurde beim Standesamt eingetragen. Ist vielleicht heute auch noch so? Weiß ich nicht genau. Ich finde du kannst dein Kind ruhig bei dem Namen rufen, den du ihm gegeben hast.

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Kommentar von Nirakeni
08.03.2014, 13:30

Bei unseren Nachbarn heißt der Enkel Juma Markus. Sie nennen ihn immer Markus. Die Eltern wohl Juma. Das Kind scheint das o.K. zu finden. Liebt Oma und Opa. Das ist doch genauso als würden sie ihn beim Kosenamen rufen.

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Wenn die Mutter das Kind alleine erzieht, ist es auch ihr gutes Recht den Namen des Kindes zu bestimmen.

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Natürlich kannst du deinen Sohn beim Zweitnamen rufen. Das ist doch nichts anderes als wenn ein Elternteil immer den richtigen Rufnamen sagt und der andere nur Schatz, Mausi, Liebling oder sonstwas an Kosenamen.

Was sollte das Jugendamt angehen, wie du deinen Sohn rufst. Der lebt doch sowieso in zwei Welten - einmal bei Mama und einmal bei Papa. Mach dir darüber keinen Kopf.

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Ich kenne jemanden der heißt Jan-Philipp und er wird meistens Jan-Philipp gerufen, viele nennen ihn aber auch einfach nur Jan oder Philipp, das spielt ja keine Rolle

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Kommentar von anitari
08.03.2014, 13:23

Jan-Philipp ist ja auch ein Name, kein Erst- und Zweitname.

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Deine Ex wird sich ärgern, die Ämter wird es nicht interessieren! Es kann aber ohne weiteres sein, dass dein Kind später einmal nicht damit einverstanden ist - dann wirst du hoffentlich mit ihm gemeinsam eine Lösung finden!

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Ich wüsste nicht, warum das ein Problem darstellen sollte. Der Zweitname ist doch genauso der Name des Kindes.

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Kommentar von Phreeya
08.03.2014, 13:55

Also ich muss es jetzt nochmal meinen Senf dazu abgeben, nachdem ich die Kommentare der anderen User gelesen habe.

Dich nur als Erzeuger zu bezeichnen, finde ich schon eine Frechheit. Wer soll denn bitte wissen, dass Du dich nicht um das Kind kümmern wirst?

Und lass Dir bitte von den anderen Usern nicht einreden, dass Du die Identität deines Kindes kaputt machst oder ähnliches. Nach dieser Aussage müssten dann ja alle Kids gestört sein, deren Eltern sie beim Spitznamen rufen und nicht beim Rufnamen....tzzzz....schwachsinnig so eine Aussage.

Übrigens, die Tochter meiner Tante heißt Joleen Nella (Jetzt bitte kein Urteil über den Namen fällen :D ) Auf jeden Fall wollte der Ehemann Joleen und meine Tante Nella. Da sie sich beide nicht einigen konnten hat das Kind kurzerhand zwei Namen bekommen. Und vom Vater wird sie immer Joleen gerufen und von der Mutter Nella. Ob ich meine Cousine jetzt Nella oder Joleen rufe, das ist unerheblich. Reagieren tut sie auf beide Namen. Und leiden o.ä. tut sie nicht.

P.S. Mittlerweile haben unverheiratete Männer auch Rechte bzgl. des Sorgerechts. Wenn Du also gemeinsames Sorgerecht beantragen willst und die Mutter damit nicht einverstanden ist, dann kannst Du das auch einklagen! Informiere Dich mal diesbezüglich beim Jugendamt. (Vorausgesetzt, Du willst es haben)

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