Darf man bei Privatinsolvenz sein Einkommen behalten?

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6 Antworten

Die eigentliche Frage wurde bereits beantwortet.

Du darfst das meiste behalten, in der Berechnung des Pfändungsfreibetrages ist u.U. der Ehepartner zu berücksichtigen.

Das Verfahren kostet auch nicht wenig. Aus den eingezogenen Beträgen werden zunächst diese Kosten beglichen. Kommt nix rein, verlängert sich die ganze Prozedur deutlich (falls das nicht inzwischen geändert wurde)

Auf jeden Fall ist es wichtig, daß du vollschichtig arbeitest und möglichst gut verdienst. Der längste Teil des Verfahrens besteht aus der sogenannten Wohlverhaltensphase. In dieser Zeit muß man alles tun, um entsprechend seiner Ausbildung eine vollschichtige Tätigkeit auszuüben. Die Füße hochzulegen, weil man Überschüsse ja ohnehin abgeben muß, führt zur Versagung der Restschuldbefreiung.

Gruß

Das komplette pfändbare Vermögen wird eingezogen, dazu gehört auch dein Gehalt. Bis auf den sog. Sozialhilfesatz wird alles einbehalten.

Was denkst du, wovon die Ansprüche deiner Gläubiger befriedigt werden, wenn nicht aus deinem Einkommen?

Gibt dir die Suchmaschine deiner Wahl darüber keine Auskunft? Meine schon: http://www.insolvenzanwalt24.de/download/Pfaendungstabelle-mit-Pfaendungsfreigrenzen-2013-2014-2015-Nettolohn-monatlich-gueltig-ab-Juli-2013.pdf Und wieder mal ist fragen ja einfacher als selbst aktiv werden !"

also nur 110 euro ??? o.O bei 3 kindern

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@ThinClient

Bei 2.500 Euro Nettoeinkommen und Unterhaltspflicht für 3 Kinder können laut der verlinkten Tabelle 187,03 Euro gepfändet werden.

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Wo wäre denn da der Sinn einer Insolvenz, wo doch die Gläubiger sowieso den Großteil ihrer Foredrungen abschreiben können. Natürlich wird Dir bis zur Pfändungsfreigrenze alles gepfändet. Ist auch nachvollziehbar, oder?

Da wirst du etliches abgeben müssen.

Diese Frage ist sehr naiv!

Deine Gläubiger müssen auf Grund Deiner Insolvenz auf einen großen Teil ihrer Forderungen verzichten. Was glaubst Du, wer den geringen Rest bezahlt?

Von 2500 € netto musst Du 187,03 € an Deinen Treuhänder abtreten, das ist angesichts der Frage die sich aufwirft, wie es überhaupt bei einem Einkommen von 2500 € zu Schulden kommen konnte, die nur mit einer Insolvenz abtragbar sind mehr als gerecht!

Überzeug Dich hier selbst:

http://www.pleite-was-nun.info/modules.php?name=Content&pid=81

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