Darf man bei Gleitzeit ohne schlechtes Gewissen Mal 1 Stunde im Minus sein, insofern man diese sofort wieder reinholt?

9 Antworten

Wenn es im Betrieb eine Gleitzeitregelung und ein Gleitzeitkonto gibt, gibt es auch eine Regelung dazu.

Sollte es einen Betriebsrat geben, frag dort mal nach der Betriebsvereinbarung über Gleitzeit.

Bei Gleitzeitkonten gibt es i.d.R. eine "Kernarbeitszeit". Das ist die Zeitspanne, in der Arbeitnehmer im Betrieb sein sollen. Dazu gibt es dann noch Regelungen, wann ein AN frühestens im Betrieb sein darf und wann spätestens Feierabend ist.

Ich habe auch eine Gleitzeitregelung. In unserer Betriebsvereinbarung ist geregelt, dass ich um 5.30 Uhr mit der Arbeit beginnen kann und spätestens um 20.00 Uhr Schluss ist. Ich kann also später anfangen und länger bleiben oder umgekehrt.

Unsere Kernarbeitszeit ist von 9.15 Uhr bis 14.30 Uhr. In dieser Zeit sollten die AN mit Gleitzeit anwesend sein.

Ich kann, wenn viel zu tun ist, z.B. um 6.00 Uhr anfangen und um 16.30 Feierabend machen (45 Minuten Pause) und wenn ich einen Termin habe auch mal um 14.30 gehen auch wenn ich erst um 8.00 Uhr im Betrieb war.

Unser Zeitkonto können wir selbst verwalten. Es ist möglich, das Zeitkonto bis zu 40 Stunden ins Minus oder 40 Stunden ins Plus zu "fahren".

Es sollte also auch bei Dir kein Problem mit dieser Minusstunde sein, dafür ist Gleitzeit und ein Zeitkonto ja da.

Wenn es keinen Betriebsrat gibt, frag Deinen Ausbilder und/oder im Personalbüro nach den Regelungen des Gleitzeitkontos. Gibt es einen Betriebsrat, müssen die Betriebsvereinbarungen für alle AN an einem Platz im Betrieb einsehbar sein.

Normalerweise gibt es für die Gleitzeit eine Regelung, die dir sagt wie damit umgegangen wird.

Manchmal muss man eine Wochenarbeitszeit einhalten, manchmal gibt es Kernarbeitszeiten. Das ist von Betrieb zu Betrieb anders geregelt. Vielleicht lässt du dir das von Kollegen nochmal erklären.

In der Regel ist eine Minusstunde aber kein Problem.

Das kommt ein bisschen auf den Arbeitgeber an. Manche sagen, es ist ok, wenn man mal eine Stunde eher geht oder später kommt und das dafür an anderen Tagen aufholt, solange die Wochenarbeitszeit eingehalten wird.

Wieder andere sagen: Es ist egal, wann Du kommst, oder ob Du früher gehst, aber die Stundenzahl am Tag muss eingehalten werden. Wenn Du also beispielsweise erst um halb 10 statt um halb 9 kommst, musst Du eben an dem Tag eine Stunde länger machen.

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