Darf man bei der Arbeitslosenmeldung auch die wahren gründe nennen oder nicht ...ich mein, Kollegen raten mir davon ab?

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8 Antworten

Meine Frau war Mobbing ausgesetzt und hat aus diesem Grund Ihren Vertrag nicht verlängert. Sie hatte dies in mehreren E-Mails der Geschäftsleitung mitgeteilt. 

Beim der Arbeitsagentur hat Sie dies genannt und auch belegt. Es war nicht relevant. 

Überdenke, ob es Dir einen Vorteil bringen würde? Ich denke nicht. Deshalb würde ich es auch nicht erwähnen, wenn nicht danach gefragt wird.

Wenn gefragt wird, dann kannst Du es ja umschreiben und sagen die Arbeitsumstände sind nicht mehr tragbar gewesen.

In einem Bewerbungsgespräch sieht das anders aus. Da solltest Du nicht schlecht über den alten Arbeitgeber sprechen. Das wirft ein schlechtes Licht auf Dich.

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Kommentar von TerminatorCat
20.06.2016, 16:42

nee, dem neuen arbeitgeber würde ich es nicht sagen :)

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Man kündigt nicht ohne einen neuen Job zu haben. Man sucht sich einen neuen Job und kündigt dann.

Im Bewerbungsgespräch zieht man nie über den aktuellen AG her. Das ist schlechter Stil und damit schiesst man sich raus aus der engeren Wahl.

Beim Kündigen im Betrieb nennt man auch nicht die (wahren) Gründe. Man sagt, man hat ein tolles Angebot bekommen und kann sich dort weiterentwickeln.

Bei Eigenkündigung ohne neuen Job hat man eine Sperre für ALG1. Die Gründe sind für die Arbeitsagentur irrelevant, es sei denn Du hast eine ärztliche Bescheinigung, dass der Arzt Dir zur Widerherstellung / Erhaltung der Arbeitskraft dringend zur Kündigung geraten hat.

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Kommentar von TerminatorCat
20.06.2016, 16:38

Man hat mir Vertragsverlängerung angeboten, was ich abgelehnt habe, obwohl ich noch keinen neuen Job habe.

Bei uns wird es woche für woche / Monat für Monat schlimmer. Lieber weg ohne Job als da zu bleiben. Viele Kollegen, die noch da sind, suchen auch noch intensiv nach einen neuen Job. Ich ziehe um...

Und klr, dem neuen arbeitgeber werde ich davon nichts sagen, aber dem arbeitsamt könnte man es doch, oder ?

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Kommentar von Thather
20.06.2016, 16:38

Hier erfolgt keine Kündigung durch den AN sondern eine Verlängerung einer befristeten Stelle ausgeschlagen. Da ist der Sachverhalt anders gelagert. Aber ansonsten hast Du vollkommen recht.

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"vorwürft" xD

also du hast einen befristeten Arbeitsvertrag, der jetzt bald ausläuft und du möchtest das Angebot der Firma zu verlängern, ausschlagen und lieber arbeitslos werden bzw. dir was anderes suchen? Und damit du nicht beim Arbeitsamt 3 Monate gesperrt wirst bzgl. ALG 1 suchst du hier nach Gründen die man nennen kann, damit das nicht passiert? Hab ich das richtig verstanden?

Ich denke mal, wenn der Vertrag ausläuft und keine Verlängerung zustande kam, musst du nicht unbedingt etwas dazu sagen... du konntest dich eben nicht mit dem AG auf einen neuen Vertrag einigen und fertig. Sag zur Not halt, man hätte dich eh nicht übernommen, wenn der Vertrag nicht ausgelaufen wäre.

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Kommentar von TerminatorCat
20.06.2016, 16:47

wenn ich sagen würde, dass sie mich nicht übernommen hätten, klingt es auch irgendwie doof. Eben dass ich nicht gut gearbeitet haben, was ich aber definitiv tat...also ich hab gut gearbeitet :)

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Völlig egal, was Du bei der Arbeitslosenmeldung für Gründe angibst. Du hast selbst gekündigt und daher werden Dir die Bezüge zunächst gesperrt......ob Überlastung, Mobbing oder private Gründe zur Kündigung geführt haben ist unerheblich. Intelligenter wäre, sich zunächst eine neue Stelle zu beschaffen (und es macht auch einen besseren Eindruck bei einem potentiellen neuem AG) und erst dann fristgerecht zu kündigen....

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Kommentar von TerminatorCat
20.06.2016, 16:43

ich kündige nicht...ich lass meinen vertrag nur nicht verlängern

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Wenn du die nächsten 3 Monate keine Lust auf Geld hast dann kannst du private Gründe gerne vorschieben. Ansonsten solltest du dem Arbeitsamt melden was da vor sich geht. Sobald man dir eine Vertragsverlängerung anbietet, du diese jedoch ablehnst bist du natürlich selbstverschuldet arbeitslos. Nur bei wichtigen Gründen die im Betrieb liegen kann das Arbeitsamt hier auf eine Sperre verzichten.

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Kommentar von TerminatorCat
20.06.2016, 16:50

dadurch entsteht aber ein Zwang ! Ich lass mich nicht zwingen !

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Darfst gerne ehrlich sein und würde ich dir auch raten ;)

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Nimm Dir unsere Politiker als Vorbild....sei diplomatisch, Wahrheit ist selten Wahrheit!

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Such dir einfach einen Job (jetzt schon!), sodass du keine Lücke hast?

Und ich wäre übrigens ehrlich wenn mich wer fragt. Zum Arbeitsamt würde ich nicht gehen.

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