Darf man bei der Anwendung von Spiriva Respimat bei Herzrhythmusstörungen und COPD weiter rauchen?

8 Antworten

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Das sollte man absolut nicht machen. COPD ist eine chronische und fortschreidende Erkrankung, die zu einer zunehmenden Obstruktion (Verengung) der Atemwege führt. Diese Atemwegsenge lässt sich auch medikamentös nicht mehr vollständig zurückbilden, COPD ist nicht heilbar, einzig und alleine das Fortschreiten der Erkrankung kann verhindert bzw. der Prozess verlangsamt werden. Die wichtigste Maßnahme dazu sind nicht die Medikamente, sondern der umgehende Verzicht auf die auslösenden Faktoren, sprich das Rauchen!. Wenn er weiterhin raucht, fördert das den Prozess des Fortschreitens der Erkrankung enorm, er wird unter zunehmender Atemnot bei Belastung, bald auch Ruheatmennot leiden und in absehbarer Zeit auf eine Heimsauerstofftherapie angewiesen sein und wie ein 80 jähriger nur noch im Sessel sitzen können, da jede kleine körperliche Anstrengung zu Atemnot führt. Wenn er das so lange wie möglich hinauszögern möchte, muss er das Rauchen schnell aufhören. Mehr als ihm das zu sagen kannst du allerdings nicht machen, er ist selber verantwortlich und der Arzt hat ihm das bestimmt auch schon gesagt, wundere dich also nicht wenn du nicht's bewirken kannst.

Du scheinst dir mehr Gedanken zu machen als der Betroffene selber.

Er schädigt sich nachhaltig selbst, weiß das aber. Es ist seine Entscheidung. Rauchen beschleunigt den Prozess und verkürzt die Lebenserwartung zusätzlich. 

Aber jeder Mensch hat einen Verstand bekommen. Er ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Niemand wird ihm helfen können, wenn er nicht selbst an den Punkt kommt, an dem er erkennt, dass er Hilfe braucht. (Alkoholismus) Genau dann sollten seine Freunde für ihn da sein und ihn unterstützen. Aber erst dann. Vorher nicht. So hart das klingt: Machen lassen. Desto schneller ist er an diesem Punkt. Dann hat er vllt. noch eine Chance, sein Leben umzukrempeln und den Rest zu genießen. 

Nele

Der Arzt kann dem Bekannten nicht verbieten zu rauchen, er kann ihm höchstens den Rat geben aufzuhören. 

Durch einen frühzeitigen Rauchstopp ist es noch möglich, die Krankheit in ihrem Fortschreiten etwas zu verlangsamen, trotzdem sind viele Raucher beratungsresistent und machen wie gewohnt weiter.

Kann ich dem Arzt was verschweigen?

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Das heißt , dass ich zum arzt muss glaub ich.
Das Problem ist , dass ich Herzrhythmusstörungen habe & große Angst habe , dass ich dort nicht arbeiten darf . Kann ich es der Ärztin verschweigen ? Oder würde es irgendwie rauskommen ?

Sorry wegen den Rechtschreibfehlern hab schnell geschrieben

Mit freundlichen Grüßen,
R

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