Darf man auf der Schultasche einen Aufkleber haben..

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10 Antworten

Da hat nein Konti ganz sicher seine Befugnisse weit, weit überschritten. Die freie Meinung hat einen sehr hohen Stellenwert in unserem Recht. Dagegen ist das Hausrecht eines Bahnunternehmens drittrangig. Durch einen bloßen Aufkleber wird nur die allgemeine Haltung gezeigt, über die man sicher streiten sollte, die aber keinen Einfluss auf die Sicherheit des Betriebes hat. Besonders ist hier zu beachten, dass dei UBahn ein öffentliches Verkehrsmittel mit Monopolcharakter ist. Die müssen viel mehr erdulden, solange es die Sicherheit nicht gefährdet als zb der Metzger, der den Go Vegan! Kunden nicht bedienen will.

Anders wäre es, wenn man sich aktiv vor die Automaten stehenn würde und die Leute direkt auffordert nicht zu bezahlen. Das wäre kritisch zu sehen.

Andere Aufkleber zum Beispiel: "Raucht!" in einer Nichtraucherzone, "Parkt auf Frauenparkplätzen!" auf dem Auto, "Die Waffen nieder!" im Verteidigungsministerium, ...das muss geduldet werden.

Ich glaube da haben die Beamten (Bahnpolizei oder so) ihre Kompetenzen weit überschritten.
Ich wüsste jetzt kein Gerichtsurteil oder Gesetz das solch Aufkleber verbieten würde. Ergo kann es da auch keine Konsequenzen geben.
Es ist auch nicht mit dem Hausrecht der Bahn ( wobei U-Bahn ja meist Sache der städtischen verkehrsbetriebe ist ;-P - also hier den Verkehrsbetrieben ) zu begründen ist. Trotz Hausrecht dürfen sie nämlich noch längst nicht alles. ;-)

Bahnpolizei ode rso was Geht das noch ein wenig ungenauer? Wenn das schwarze Scheriffs war, hätte ich sie nach ihrem Hauptschulabschluss gefragt, bei Bahnpolizisten nach dem entsprechenden Paragraphen. ;)

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__26.html würde in Frage kommen. ;) Aber ob das ein Richter bzw. die Staatsanwaltschaft auch so sehen würden? Ich glaube nicht, da gibt es ganz andere Sachen und "fahr schwarz" reicht mir hier nicht als Anstiftung zu einer Straftat!

Was wäre, wenn das ein Afroamerikaner gewesen wäre? ;)

Ach ja, Bahnpolizei kontrolliert eher keine Fahrkarten, das ist nicht deren Job.

Da wollte sich wohl einer der Hiwis wichtig machen. ;)

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Die Betreiber der Bahn (und damit ihre Angestellten) haben da Hausrecht. Wenn denen nicht passt wie einer rumläuft, dann dürfen sie ihn rausschmeißen. Dass ihnen nicht passt, dass jemand offensichtlich dazu aufruft, auf ihre Kosten eine Straftat zu begehen, sollte einleuchten.

Nein, mit dem Hausrecht lässt sich nicht alles begründen! Da hier Hausrecht und öffentliches Recht zusammen treffen...
Die Verkehrsbetriebe können nicht einfach jeden, dessen Nase (oder Aufkleber) ihnen nicht passt aussperren.

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@Wenne

Gut, vielleicht nicht grade uneingeschränkt und willkürlich, stimmt schon. Aber in diesem speziellen Fall sehe ich durchaus den Betrieb im Recht (ob's jetzt kleinkariert ist, sei dahingestellt).

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@seirios

Dann siehst du das eben falsch. ;) Die dürfen dir sicher verbieten, deine Pizza im Zug zu essen, was ich aber noch nie gesehen habe, aber keinen Aufkleber auf deiner Tasche.

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Seirios, der ÖPNV ist keine Kaserne oder Zuchthaus. Die Sicherheit ist nicht konkret gefährdet, also hat der Sheriff die Klappe zu halten.

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Okay, ich sehe, dass meine Antwort wohl zu simpel gedacht ist. Werde die weiteren Antworten mal verfolgen.

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Die verstehen das als eine Aufforderung an andere " schwarz zu fahren " , das kann als Aufforderung für eine Straftat gesehen werden. Ist zwar in meinen Augen lächerlich, aber so ist`s nun mal, also lass es einfach weg, musst ja auch nix provozieren

Ist zwar meiner Meinung nach überspitzt, aber der Gesetzeshüter war im Recht. Man darf niemanden dazu ermutigen / auffordern, eine Straftat zu begehen.

das ist doch sicher ein Werbeaufkleber unseres Taxi Unternehmens "TAXI-SCHWARZ" der hat diesen Aufkleber schon vor Jahren verteilt.

Ein Bahnmitarbeiter kann sowas nicht verbieten.

Dann soll er mal aufklären, was es für Konsequenzen gibt.... nämlich gar keine.

Ist bestimmt nicht erlaubt!

Geschieht im recht =D

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