Darf man Arbeitgeber die Diangnose nach dem Unfall wissen?

5 Antworten

Der Arzt untersteht der Schweigepflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann dich jedoch dazu verpflichten zu einem Vertrauensarzt seiner Wahl zu gehen. Dieser untersteht ebenfalls der Schweigepflicht, muss aber dem Arbeitgeber auf Wunsch darüber Auskunft geben, ob seiner Ansicht nach deine Arbeitsunfähigkeit, Krankschreibung gerechtfertigt war oder nicht. Die Schweigepflicht kann ausgesetzt werden, was jedoch gesetzlichen Richtlinien dazu entsprechen muss. Weshalb willst du deinem Arbeitgeber keine Angaben zu deinem Unfall machen? 

Weil ich schwanger war und das Kind verloren habe ich möchte nicht dass er das mirkriegt. Das ist sehr privat.deswegen war ich 1 Monat zuhause habe aber gesagt dass ich Rückenschmerzen habe aber das habe ich gelogen

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@Tamarraa

Ich kenne natürlich die Zusammenhänge nicht, weshalb du dies dem Arbeitgeber nicht mitteilen willst, verstehe aber sehr gut, dass du danach viel Zeit zur Erholung brauchst, vorallem auch psychisch. Deshalb finde ich es sehr nachvollziehbar, dass du gelogen hast. Ich habe da auch schon gelogen und finde es ok. Ich würde meinem Arzt alles mitteilen, die Lüge, weshalb ich nicht die Wahrheit sage usw. Braucht Mut, finde ich aber hilfreich, denn erfahrene gute Arzte kennen solche Probleme, denn solches kommt oft vor. Mache dir keine Sorgen und kläre dies unbedingt ab! 

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Die Diagnose geht ihn nichts an. Nicht umsonst steht sie nicht auf der Krankmeldung für den AG drauf.

Die Diagnose hat den AG nicht zu interessieren, deshalb ist sie auf der AU-Bescheinigung die der AG erhält auch nicht sichtbar.

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