Darf man alte Zeugnisse 1:1 neu machen bzw überarbeiten?

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8 Antworten

Nein, darfst du nicht. Wenn du die Originale nicht mehr hast und es die Arbeitgeber nicht mehr gibt, dann musst du die schlechten Schwarz-Weiß-Kopien verwenden.

Ob das nachverfolgbar ist und wie hoch die Strafe wäre steht auf einem anderen Blatt. Das weiß ich nicht. Es ist offiziell jedenfalls kein Unterschied, ob du ein Firmenlogo aufpeppst oder Bewertungen frisierst.

Ah ok wusste ich nicht. Dann lass ich die Finger davon.

Danke für die Antwort.

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@Hitchi

Bei den anderen kommt es so herüber, dass du deine (vorhandenen) Kopien der Arbeitszeugnisse alle beglaubigen lassen musst (eine Schwarz-Weiß-Kopie ändert ja auch die Farbe des Originals).
Beglaubigte Kopien werden in der Regel nur von öffentlichen Institutionen verlangt, zum Beispiel Hochschulen. Den meisten Arbeitgebern reichen ganz normale, unbeglaubigte Schwarz-Weiß-Kopien für Bewerbungen.

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Ich würde sie lassen, wie sie sind. Alles andere könnte auf eine Fälschung rauslaufen.

Ich möchte ein altes Sprichwort zitieren: "Wo kein Kläger, da kein Richter". Nun ist es natürlich so das die Antwort von janwilly nicht nur der einfachste, sondern auch vernünftigste Vorschlag ist. Du hast ja auch schon gesagt das du es so machen willst, und das finde ich auch gut so. Ich möchte trotzdem anmerken das dein ursprüngliches Vorhaben lediglich als Bagatelledelikt zu bewerten ist. Ich würde es nicht gerne riskieren von meinem Zukünftigen Arbeitgeber bei sowas erwischt zu werden. Aber wenn es gut gemacht ist, wird das nicht passieren. Das farbliche Aufbessern des Firmenlogos eine Unternehmens welches nicht mehr existiert, halte ich weder für moralisch verwerflich, noch glaube ich das du große Angst vor rechtlichen Folgen haben musst. Es ist imho nicht halb so schlimm wie Serien, Filme oder Musik illegal aus dem Internet downzuloaden. Das aber hat jeder schon gemacht, obwohl es moralisch zumindest bedenklich ist. Ob es, in deinem speziellen Fall, überhaupt zu strafrechtlichen Konsequenzen kommen kann, als rein theoretisch, weiß ich nicht. Was das Zivilrecht angeht kann ich hier beim besten Willen, kein Opfer erkennen.

du kannst machen was du willst, solang du sie offiziell beglaubigen lässt. Erst dann sind sie offizielle Dokumente und gültig

Also quasi nachbauen und dann von meinem Arbeitgebern absegnen? Aber diese Firmen exestieren leider nicht mehr. Ich scanne ja quasi nur das Zeugnis ein, die Schrift bzw Texte und Stempel bleiben, nur mach ich die Logos wieder farbig.

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@Hitchi

beglaubigen kann das auch ein Notar. Du musst mit den Originalen zum Notar und der beglaubigt dir dann dass Original und deine "Kopie" übereinstimmen. UR dann ist es ein offizielles Dokument. Bei normalen Arbeitszeugnissen musst du da nicht tun, wenn du sie einfach nur bei Bewerbungen mit einlegst. Da wird dich NIE jemand nach einem Original fragen, denn bei Bewerbungen sind ja eh alles nur Kopien.

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Die "Retuschierungen" solltest Du unterlassen, sofern Inhalt und Namen/Adressen der früheren Arbeitgeber noch lesbar sind. Ins Anschreiben zur Bewerbung kannst Du ggf. einen Hinweis aufnehmen "Ich bitte um Entschuldigung wegen der schlechten Lesbarkeit der Zeugnisse. Leider habe nur die übermittelten Kopien. Gern lege ich Ihnen die Zeugnisse beim Vorstellungsgespräch zur Einsichtnahme vor".

Danke, werde ich dann so machen.

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Solange sie offiziell beglaubigt sind, kannst du tun und lassen was du willst. Alles andere wäre Urkundenfälschung.

'Nein darfst du nicht.

Aber da du anscheinend noch die Kopien hast, kannst du mit diesen zu deinem ehemaligen Arbeitgeber gehen und dir ein neues original ausstellen lassen.

Nein, darf man nicht, du musst neue beantragen

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