Darf man als Zeuge Jehovas die Wachturm Gesellschaft kritisieren?

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13 Antworten

Ich kenne einige Zeugen Jehovas, und was Kritik angeht an ihrer Religion sind die extrem eigen. Mit Verstand und Logik kommt man gegen viele Ansichten absolut nicht an. Wenn in der Bibel stehen würde "Das Gras ist rot" dann könnte es in Realität tausendemal grün sein, weil es in der Bibel steht ist es rot.. fertig, aus, amen.

Ich habe oft den Eindruck, dass eigenständiges Denken in religiösen Dingen absolut unerwünscht ist und ganz gezielt unterdrückt wird.

Wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck.

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Kommentar von linksgewinde
21.07.2016, 22:13

Alle Religionen leben mit und von der Dummheit der Menschen. Auch in 500 Jahren werden die noch Gott suchen und preisen.

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Kommentar von juste55
28.07.2016, 19:37

JustingR,

aha, du "kennst" einige Zeugen Jehovas.

Das heißt aber nicht, daß du WIRKLICH weißt, wie das gehandhabt wird.

Daß du dich nicht wirklich in jener Hinsicht auskennst, sieht man daran, daß du zwischen den Begriffen "Wachturmgesellschaft", "Zeugen Jehovas" und "Bibel" "hin - und herspringst" und es gleichzusetzen scheinst.

Vollkommen ungeeigneter Kommentar!

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Hallo,

sieh dir einfach mal die gesammelte Korrespondenz zwischen Carl Olof Jonsson und der WTG näher an, dann weisst du wie die WTG auf Kritik reagiert.

Zur Vorab-Info:

Carl Olof Jonsson war ein hochrangiges Mitglied der Zeugen Jehovas und sollte ursprünglich die 1914er Lehre der ZJ bestätigen. Allerdings fand er nur historische Daten, die dieser Lehre (also 607 v. Chr.) widersprachen und irgendwann hat er das dann auch mal angesprochen. Nach ewig langer Korrespondenz wurde er dann rausgeworfen, da er sich der WTG widersetzte und seine Ergebnisse nicht zensieren bzw. verheimlichen wollte.

Natürlich machte es sich die WTG anschliessend einfach und erklärte, dass sein Buch "The gentle Times reconsidered" ->"Die Zeiten der Nationen näher betrachtet" ja "Abgefallenen-Literatur" wäre und somit müsse man die als ZJ auch ignorieren (falls man nicht selber rausgeworfen werden möchte). Es gab sogar einen Aufruf an Mitglieder der ZJ, man solle darauf achten, dass Mitglieder dieses Buch keinesfalls lesen bzw. besitzen sollten.

Zwischendurch versuchte die WTG mit einigen -recht peinlichen Ansätzen- die Funde von Jonsson zu "widerlegen", was aber wohl nur bei sehr hörigen ZJ geklappt haben könnte, da die ja sowieso das Buch im Original nicht lesen dürfen und somit die teils absolut aus dem Zusammenhang gerissenen Passagen und peinlich konstruierten angeblichen Probleme nicht kennen.

Hier kann man sich mal die gesamte Korrespondenz ansehen und sich dann ein eigenes Bild machen:

http://datei.sektenausstieg.net/literatur/FaktDogm.pdf

oder in Englisch als Originale:

http://kristenfrihet.se/english/corr.htm

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Da du KEINE Zeugin Jehovas bist, darfst du solche Fragen stellen! Denn nur die ---KRITIK-losen Fragen darfst Du innerhalb der Glaubensgemeinschaft offen äußern! Fragen, die Zweifel an der "Wahrheit"( oder auch wie die Ältesten der Zeugen Jehovas liebevoll und mit totalitärem Respekt genannt werden )aufkommen lassen---diese Gedanken, so die Glaubens-Chef-Etage,kommen vom Satan und seinen Dämonen! Und wer seine Zweifel innerhalb der Versammlung OFFEN äußert, wird von den Ältesten erst abgemahnt und wenn das nichts bringt, dann kommt der Ausschluss aus der Versammlung,oder auch der geistige Tod genannt!

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Stimmt und wenn du nicht der gleichen Meinung bist, hast entweder "die Botschaft" nicht verstanden oder du "liebst Jehova" zu wenig, heißt für einen ZJ mehr Bibel studieren um auf das gleiche Ergebnis zu kommen. 

Selbstständiges Denken ist unerwünscht, sofern es nicht mit der Obrigkeit übereinstimmt. 

Da würd ich mir mal Gedanken drüber machen.

Ach übrigens, auch nicht-zeugen werden heftig kritisiert wenn man das Weltbild nicht teilt.  

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Da sich die US Führung der Zeugen Jehovas als einziger Mitteilungskanal Gottes auf der Erde sieht ist es einem Zeugen Jehovas nicht gestattet kritik zu üben bzw in einzelnen Bibelauslegungen anderer Meinung zu sein. 

Klingt kurios, ist aber so

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Kommentar von beglo1705
22.07.2016, 21:16

Das Sprachrohr Gottes, die ältesten eben....

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Nein, darfst du nicht. 

Wenn du es dennoch tust, wird man dich als 'schlechten Umgang' 'bezeichnet halten'. 

Im schlimmsten Fall kann dir sogar ein Rechtskomitee mit einem eventuellen Ausschluss aus der Versammlung drohen.... 

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linda, ich habe mir einen Gedanken notiert: Dankbarkeit läßt keine
Kritik aufkommen. Wir Zeugen Jehovas kennen 1000 Gründe, um dankbar zu
sein - warum sollen wir massive Kritik üben? Klar, manchmal verstehen
wir das nicht. Einer meiner Söhne besuchte einen unserer Kongresse drei
Wochen bevor ich ihn besuchte. Es gab einen Punkt, da schüttelten seine
Frau und er den Kopf, weil sie es für überzogen hielten. Sein Standpunkt
änderte sich schneller als er dachte, denn "die Szene der Welt
wechselt" und das immer rasanter. (1. KORINTHER 7:29)

linda, solltest du eine Zeugin Jehovas sein, dann weißt du, dass du
selbstverständlich über deine Gedanken sprechen kannst. Du weißt aber
auch, dass wir nicht mit jedem Gedanken und Zweifel die ganze Versammlung in Aufruhr bringen wollen, weil es dann zuginge wie in manchen Parlamenten, wo sogar die Fäuste fliegen. Du weißt dann sicher auch, dass unser Gott ein Gott der Ordnung ist und nicht der Unordnung. Wir sprechen mit Ältesten unseres Vertrauens über unsere Gedanken, die wirklich in der Lage sind, uns Gottes Gedanken zu diesem Thema zu zeigen.

Wenn du eine Zeugin Jehovas bist, dann sei dankbar dafür, dass wir Gottes Wort immer besser verstehen lernen. Dann weißt du sicher, dass Gottes Gedanken höher sind als unsere. (Wie oft habe ich das schon erfahren! Seufz!) Und dann weißt du auch, dass wir alle unvollkommene Menschen sind (oder bist du eine der seltenen Exemplare der Mauritius?)

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Kommentar von EXInkassoMA
01.08.2016, 16:17

Immer wieder erstaunlich wie es Glaubensgemeinschaften schaffen unangenehme Sachverhalte zu verdrängen bzw Schönreden 

Die Zeugen jehovas sind darin unangefochten Weltmeister. 

Wenn Du selbst einen Aufruhr bzw sogar eine Massenschlägerei in der Versammlung befürchtest nur weil jemand seine Meinung hat dann scheint es ja intern zu brodeln.

Ich bin mir sicher : Gott mag keine Opportunisten 

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Kommentar von lindakeim
01.08.2016, 22:29

warum sollen wir massive Kritik üben? Klar, manchmal verstehen
wir das nicht.

Keine massive kritik , ich bin nur in in einigen Sachen anderer Meinung

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Kommentar von ManfredFS
02.06.2017, 03:15

Wir sprechen mit Ältesten unseres Vertrauens über unsere Gedanken, die wirklich in der Lage sind, uns Gottes Gedanken zu diesem Thema zu zeigen

CHRISTEN SPRECHEN MIT DEM HEILIGEN GEIST UM GOTTES GEDANKEN ZU ERFAHREN

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Hallo lindakeim,

Du behauptest hier, eine Zeugin Jehovas zu sein! Bist Du das wirklich? Falls ja, dann frage ich mich, warum Du allen Ernstes eine solche Frage an dieses Forum stellst. Warum fragst Du nicht einen Deiner Glaubensbrüder? Denkst Du, jemand, der kein Zeuge Jehovas ist, wäre dazu in der Lage, eine wirklich kompetente Antwort zu geben? Oder ist es etwa Deine Absicht, hier einfach zu provozieren?

Zunächst einmal: Wenn Du in religiöser Hinsicht anderer Meinung bist, kannst Du selbstverständlich das Gespräch mit den Ältesten Deiner Versammlung suchen und Deine Gedanken offen äußern. Dafür wird Dir niemand den Kopf abreißen. Etwas anderes ist es allerdings, wenn Du Deine eigenen religiösen Ansichten und Vorstellungen offen propagierst und Stimmung gegen die Ältesten oder die Leitende Körperschaft machst. Dann würdest Du nämlich gegen den deutlichen Rat der Bibel handeln, der wie folgt lautet: "Nun ermahne ich euch, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle übereinstimmend redet und dass keine Spaltungen unter euch seien, sondern dass ihr in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint sein mögt" (1. Korinther 1:10).

Es geht hier also um die christliche Einheit, nicht um Meinungsunterdrückung! Wenn Du wirklich verstanden hast, woher diese Einheit kommt, dann weißt Du auch, dass weder die einzelnen Ältesten einer Versammlung, noch die Leitende Körperschaft lediglich ihre eigene religiöse Meinung vertreten. Es geht viel mehr um etwas sehr Grundsätzliches, nämlich um die Art und Weise, wie Gott sein Volk leitet und führt. Dazu gibt es in der Bibel mehrere Präzedenzfälle, die deutlich machen, wie Gott Menschen gebraucht, um sein Volk zu führen. Einer dieser Fälle ist in 4. Mose aufgezeigt und betrifft das Beispiel Korahs, eines kehathitischen Leviten, der zusammen mit Dathan, Abiram, On sowie 250 Vorstehern der Gemeinde einen Aufstand gegen die Autorität Moses und Aarons anzuzettelte. Die Bibel berichtet:

"Und Kọrah, der Sohn Jịzhars, des Sohnes Kẹhaths, des Sohnes Lẹvis, machte sich dann auf, zusammen mit Dạthan und Abịram, den Söhnen Ẹliabs, und On, dem Sohn Pẹleths, den Söhnen Rụbens.   Und sie gingen daran, sich vor Moses zu erheben, sie und zweihundertfünfzig Männer von den Söhnen Israels, Vorsteher der Gemeinde, Berufene der Zusammenkunft, Männer von Ruhm. So versammelten sie sich gegen Moses und Aaron und sagten zu ihnen: „Genug von euch, denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und Jehova ist in ihrer Mitte. Warum also solltet ihr euch über die Versammlung Jehovas erheben?" (4. Mose 16:1-3).

Wie dachte denn Jehova über diese rebellische Haltung? Ließ er zu, dass Korah und seine Verbündeten sich in die gleiche Stellung aufschwingen durften, wie Moses und Aaron sie hatten? Wenn Du den Bericht weiter liest, erhältst Du die Antwort. Jehova machte deutlich, mit wem er handelte, indem er gegen die Rebellen vorging. Sie hatten leider vergessen, dass weder Moses noch Aaron selbsternannte Führer waren. Sie dienten zwar in einer leitenden Stellung, doch hatten sie diese von Gott selbst verliehen bekommen.

Eine ähnliche Haltung wie Korah und seine Mitstreiter nahmen einige Männer aus der Christenversammlung im 1. Jahrhundert ein. Sie waren gegenüber den Verantwortlichen in der Versammlung kritisch eingestellt und "missachteten die Herrschaft", wie die Bibel sich ausdrückt (Judas 8). Sie waren offenbar mit ihrer eigenen Stellung nicht zufrieden und versuchten, andere zum Widerstand gegen die ernannten Männer anzustacheln. Einer von ihnen war Diotrephes, über den die Bibel folgendes berichtet: "Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrẹphes, der unter ihnen gern den ersten Platz einnimmt, nimmt von uns nichts mit Respekt an.   Darum will ich, wenn ich komme, an seine Werke erinnern, die er fortgesetzt tut, indem er mit bösen Worten über uns schwatzt. Und damit nicht zufrieden, nimmt er selbst auch die Brüder nicht mit Respekt auf, und diejenigen, die sie aufnehmen wollen, sucht er daran zu hindern und aus der Versammlung hinauszuwerfen" (3. Johannes 9,10). Genauso wie Korah und die anderen war auch Diotrephes nicht bereit, die Art und Weise anzuerkennen, wie Gott die Versammlung leitet.

Natürlich machen auch diejenigen, die Gott in verantwortliche Stellungen einsetzt, Fehler und sind unvollkommen. Das ist jedoch kein Grund, ihre Autorität anzuzweifeln. Sie handeln ja nicht in eigenem Auftrag, sondern sind, wie die Bibel in Bezug auf Älteste sagt, "vom Geist ernannt" (Apostelgeschichte 20:28). Eben weil sie Gott auf bestimmte Weise gebraucht, gibt die Bibel den deutlichen Rat: "Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig, denn sie wachen beständig über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden, damit sie dies mit Freude und nicht mit Seufzen tun mögen, denn das wäre euch zum Schaden" (Hebräer 13:17).

Wenn es hier heißt: "Gehorcht denen...", dann ist damit nicht gemeint, dass die Ältesten in jeder Hinsicht über die Versammlung bestimmten könnten oder gar anderen ihre persönlichen Ansichten und Vorlieben aufzwingen dürften. Es geht hier vor allem um die religiöse Anleitung, die Gott bestimmten geistig befähigten, bewährten und erfahrenen Männern übertragen hat. Diese spielen sich nicht über andere auf, sondern achten "in Demut die anderen höher als sich selbst" (Philipper 2:3). Auch handeln sie in dem gleichen Geist wie der Apostel Paulus, der mit Blick auf sein eigenes Ältestenamt sagte: "Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [euren] Glauben" (2.Korinther 1:24). Auch sind die Ältesten, wie der Apostel Petrus einmal schrieb, "Vorbilder für die Herde" (1. Petrus 5:3). Und wen ahmen diese "Vorbilder" letztendlich nach? Natürlich Gott und Jesus Christus, was es ja so leicht macht, ihrer Führung zu folgen. Somit geht es in Wirklichkeit nicht um menschliche, sondern um göttliche Führung! Diese wird zwar von unvollkommenen Männer ausgeübt, doch halten sie sich dabei eng an die biblischen Leitlinien und orientieren sich an der Art und Weise, wie ihr großes Vorbild, Jesus Christus, einst mit seinen Jüngern umging und sie leitete.

LG Philipp

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Kommentar von EXInkassoMA
23.07.2016, 11:05

Aus dem posting geht aber nicht zwingend hervor das die Fragestellerin zeuge jehova ist.

Ausserdem unterstellst Du das Gott den 6 oder 7 Herren in der Zeugen Jehovas Zentrale in den USA qwasi einen direkten Auftrag gegeben hat was angesichts der zahlreichen falschen Armagedon Voraussagen (1914-1916-1918-1925-1975)wohl kaum wahrscheinlich ist. 

Die zitierten bibelverse beziehen sich mitnichten auf die Zeugen jehovas Fuehrung. 

Das wird Deinerseits bzw von der wt gesellschaft nur hineininterpretiert. 

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Kommentar von HerrVonRibbeck
23.07.2016, 11:08

Zeugenaussage von Hayden C. Covington, ehemals Vizepräsident und füh­render Wachtturm-Anwalt, der erklärte, die Zeugen müssten „falsche Prophetie“ als richtig annehmen.

 Staatsanwalt: Es wurde falsche Prophetie verbreitet?

Antwort: Ich stimme zu.

Staatsanwalt: Sie musste von den Zeugen Jehovas akzeptiert werden?

Antwort: Das ist korrekt.

Staatsanwalt: Wenn ein Glied der Zeugen Jehovas zu dem eigenen Schluss kam, die Prophetie sei falsch, und das auch sagte, wurde er dann üblicherweise ausgeschlossen?

Antwort: Ja … Unsere Absicht ist es, Einheit zu haben.

Staatsanwalt: Einheit um jeden Preis?

Antwort: Einheit um jeden Preis …

Staatsanwalt: Einheit aufgrund zwangsweisen Annehmens falscher Prophetie?

Antwort: Das räume ich ein.

Staatsanwalt: Und derjenige, der seine Ansicht äußerte, dass sie ... falsch sei, und der dann ausgeschlossen wurde, würde gegen den Bund verstoßen, wenn er getauft war?

Antwort: Das ist richtig.

Staatsanwalt: Und wäre, wie Sie gestern ausdrücklich sagten, des Todes würdig? …

Antwort: Ich antworte unbedingt mit ja. Ohne Zögern.

Staatsanwalt: Bezeichnen Sie das als Religion?

Antwort: Das ist es sicher.

Staatsanwalt: Nennen Sie das Christentum?

Antwort: Ganz bestimmt.

 

(Douglas Walsh gegen The Right Honorable James Latham Clyde Scottish Court of Sessions, November, 1954)

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lindakeim,

bei deiner Frage muß man differenzieren.

Geht es um die Bibel oder geht es um die Ältesten(schaft) oder geht es um die Wachturm-Gesellschaft?

Das sind nämlich 3 ganz unterschiedliche Bereiche.

Um dir mal einen Vergleich zu geben: In einem Tennis-Verein gibt es den Tennisschläger, die Spieler und die , die die Vereinsleitung ausmachen. Und es gibt Spielregeln.

 Sicherlich ist im Verein bekannt und wird auch empfohlen, welche Schläger gut sind und aus welchem Grund. Daher werden die Spieler froh sein, wenn innerhalb des Vereins Erfahrungswerte weitergegeben werden. Das entspricht der Bibel. Die "Spielregeln" für eine friedliche Gesellschaft findet man in der Heiligen Schrift.

Die Spieler werden alle unterschiedliche Entwicklungsstufen haben. Es gibt die, die besonders gut spielen können und andere beraten . Das entspricht den Ältesten. Kann man von ihnen lernen?

Die Vereinsleitung trifft übergeordnete Entscheidungen. Das entspricht der Wachturm-Gesellschaft.

Wir sollten in unserer Welt nicht immer vom Negativen ausgehen. Kritik kommt immer negativ an. Eine andere Bezeichnung bringt Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft viel weiter: nämlich konstruktive Auseinandersetzung mit bestimmten Themenbereichen.

Viele Menschen fragen sich, wie man friedlich mit seinen Mitmenschen umgehen kann. Ja, man kann, indem man konstruktiv an einer friedlichen Gesellschaft mitwirkt.

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Kommentar von EXInkassoMA
28.07.2016, 20:17

Der Tennispieler wird aber nicht vom Verein ausgeschlossen wenn er der Meinung ist das der vom Trainer empfohlene Schläger nicht der für ihn Richtige ist. 

Wenn ich als Zeuge jehovas die Führung der zeugen Jehovas in den USA kritisiere lande ich vor dem Rechtskomitee und es droht Gemeinschaftsentzug. 

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Es scheint immer schwierig zu sein die eigene Relligionsgemeinschaft intern zu kritisieren. Ich frage mich gerade wie man in der katholischen Kirche reagieren würde, wenn ein Gläubiger massiv und vehement die Dreieinigkeit leugnet und sagt der Papst sei nicht der Stellvertreter Gottes... :-)

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Kommentar von EXInkassoMA
28.07.2016, 20:23

Nichts würde passieren.

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wer in dem sumpf gelandet ist , muß artig sein . widerspuch ist nicht gewünscht .

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WTG-Buch 2009 Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich

"Unser Vater im Himmel ist wirklich geduldig und gütig mit uns, und es ist ein besonderes Geschenk, von ihm geschult und geformt zu werden. Dabei kommt immer etwas Gutes heraus und wir können nur davon profitieren (Jes. 48:17,18; 64:8). 

Preschen wir doch daher niemals stolz mit eigenen Ideen voran und reagieren wir nie kritisch auf organisatorische Änderungen oder neue Erklärungen (Pred. 7:8). Falls du auch nur den Hauch einer solchen Tendenz bei dir entdeckst, wäre es gut, die hochaktuellen Grundsätze aus Apostelgeschichte 15 zu durchdenken und deswegen zu Jehova zu beten. ... "

Kritik an der Gesellschaft, der Leitenden Körperschaft gilt als Häresie und wird, öffentlich geäußert, mit Ausschluss abgestraft.

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Kommentar von EXInkassoMA
22.07.2016, 10:38

Stichwort. ..hauch einer tendenz... Das ist richtig krass

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Kommentar von echterschmitt
23.07.2016, 16:32

Da muss ich Ihnen Recht geben! Die Einheit in der Organisation der Zeugen Jehovas kommt aus dem DENKVERBOT in den "unteren Etagen"!

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Kommentar von juste55
28.07.2016, 20:13

HerrVonRibbeck,

für dich gilt das Gleiche, was ich schon in meiner Antwort an den Fragesteller bemerkt habe.

Was macht unsere Gesellschaften weltweit unfriedlich? Daß die Liebe nicht gelebt wird. Wer liebt, wird sich nicht weh tun, auch nicht mit Kritik. Kritik bringt die Menschheit nicht zum Frieden. Konstruktive Auseinandersetzung kann liebevoll geschehen. Und das wird innerhalb der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas auch getan, denn sie entwickelt sich ständig weiter.

Erst, wenn du (und andere Menschen) das begreifst, wirst du deine Liebe leben und du kannst ein Teil einer WIRKLICH friedlichen Gesellschaft werden.

Persönliche Angriffe sind doch angesichts der Tatsachen wie Terror überdenkenswert. Findest du nicht auch?

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Kommentar von juste55
29.07.2016, 09:20

HerrVonRibbeck,

hier wie auch anderswo lohnt es sich doch , GENAU zu lesen.

Du hast die "eignenen" Ideen unterstrichen, aber das Wort "stolz", was in jenem Satz davor steht, nicht berücksichtigt.

In dem Folgenden hast du "nie kritisch" unterstrichen. Zu dem Wort "Kritik" habe ich mich schon eingehend zu dieser Frage hier in vielen Kommentaren geäußert.

Ich finde auch, daß Philipp zu diesem ganzen Sachverhalt schon sehr gute biblische Vergleiche angeführt hat, wie sich "Kritik" in der alten Zeit ausgewirkt hat und welche Einstellung Gott dazu hat.

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bist du zeuge jehova?
wenn ja steige aus, das ist nur manipulation

zur frage: jeder darf kritisieren wen er will

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