Darf man als schwanger an der tankstelle arbeiten?

6 Antworten

Zunächst einmal ist dein Arbeitgeber nach Kenntnis der Schwangerschaft in die Pflicht genommen.

Er muss auf Grundlage seiner Gefährdungsbeurteilung und meist in Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt oder der aufsichtführenden Behörde (z.B. Gewerbeaufsichtsamt) den Arbeitsplatz prüfen, anpassen oder gegebenenfalls ein arbeitsplatzbezogenes, generelles Beschäftigungsverbot (also ohne besonderes ärztliches Attest) aussprechen.

Jeder Arbeitgeber muss bis Ende 2018 alle Arbeitsplätze in seinem Betrieb daraufhin untersuchen, ob Schwangere oder stillende Mütter dort gefahrlos arbeiten können.

Darunter fallen z.B. Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, erhöhte Unfallgefahr, schweres Heben, ständiges Stehen, Akkordarbeit usw. Der Arbeitgeber kann die Schwangere auch in eine andere Abteilung (z.B. Büro) versetzen.

Ein solcher Gefahrstoff ist auch das in Ottokraftstoffen enthaltene Benzol.

Dabei obliegt dem Arbeitgeber der Nachweis, dass der in der Außenumgebung gemessene Benzolwert (der sogenannte ubiquitäre Wert) auch am Arbeitsplatz der werdenden Mutter nicht überschritten wird. Die schwangere Arbeitnehmerin darf daher im Kassenraum oder Verkaufsraum einer Tankstelle wie auch im sonstigen Tankstellenbereich erst dann beschäftigt werden, wenn dies durch Messungen nachgewiesen wird.

Eine werdende Mutter muss ihren Arbeitsplatz jederzeit verlassen können, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen notwendig ist.

Muss ein Arbeitsplatz daher, wie etwa die Kasse einer Tankstelle, ständig besetzt sein, muss sichergestellt werden, dass für die umgehende Ablösung der Schwangeren jederzeit eine Ersatzkraft zur Verfügung steht. Kann dies nicht gewährleistet werden, darf die werdende Mutter an diesem Arbeitsplatz nicht beschäftigt werden.

Die Regelungen zur Mehr-und Nacharbeit sind nun branchenunabhängig gefasst, sodass Frauen mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung der Arbeitszeit bekommen und dass Betriebe durch einen neuen Ausschuss für Mutterschutz bei der Umsetzung des Mutterschutzgesetzes beraten werden. Nach der neuen Regelung sind Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Nachtarbeit zwischen 20.00 und 22.00 Uhr erlaubt.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

Nachtarbeit ist verboten. Da gibt es auch kaum Ausnahmen. Somit fällt Schichtarbeit raus bzw. Du dürftest nur tagsüber arbeiten.

Dauerhaftes bewegungsarmes Stehen ist auch nicht zulässig.

Wenn Du keine Schicht arbeiten darfst, muss Dein AG Dich entsprechend der Vorschriften einsetzen.

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Deswegen wollte ich wissen ob es eine Möglichkeit gibt trotzdem so weiter zu arbeiten, da ich nur Schichten arbeiten kann, wir haben eine Tochter die noch nicht in den Kindergarten geht und betreut werden muss 😔

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