Darf man als Schriftsteller seinen eigenen Namen verwenden?

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8 Antworten

Huhu,

Wenn du nur vor hast, deinen Charakter nach dir zu benennen
... who cares? - wen kümmert's? Das darfst du auf alle Fälle machen.

Allerdings würde ich als Autor einer solchen Geschichte extrem auf die
Darstellung besagten Charakters achten - ist er ein Mary-Sue-Charakter (wie unten beschrieben) oder eher eine karikative Darstellung deiner selbst?! Letzteres kann durchaus gut ankommen - wenn ich mich nicht irre haben das auch einige große Autoren vergangener Zeit sehr gerne gemacht.. Bei ersterem wäre ich eher vorsichtig, da das den Leser eher abschreckt.

Ich persönlich würde allerdings eher dazu tendieren, einen (eher unwichtigeren) Nebencharakter nach mir selbst zu benennen, da hier die Gefahr nicht so groß ist, sich selbst zu idealisieren und somit die Leserschaft zu vergraulen. Außerdem hat der eigene Charakter dadurch auch viel weniger Einfluss auf die ganze Geschichte weshalb man sich selbst z.B. auch auf übertriebene/karikative Art und Weise darstellen könnte - was vor allem dann Wirkungsvoll ist, wenn die eine oder andere Eigenschaft dem Leser bekannt ist und dieser den "Witz" genau deshalb versteht. Eine Art Insider-Witz.

Natürlich wäre dies auch als Hauptcharakter durch das komplette Buch hindurch möglich, was jedoch viel mehr Arbeit ist, da eine karikative Darstellung des eigenen Charakters doch nicht ganz so leicht von der Hand geht als sich einen völlig neuen Menschen auszudenken und dessen Charakterzüge realistisch darzustellen.

Alles Liebe und viel Spaß beim Schreiben, Mikeyla

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Wenn DU ein Buch schreibst, kannst DU schreiben, was immer DU möchtest und wie es DIR gefällt!
Da gibt keine Gesetze und keine Vorschriften und auch keine Bücher-Polizei, die dich kontrolliert ;-)
Viel Spaß!

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Natürlich kannst du das machen. Das macht meiner Meinung nach absolut keinen Unterschied für den Leser :)

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Kommentar von Lexiaqueen
29.07.2016, 21:34

Danke😊

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Klar kannst du das. Allerdings Tipp zum Schreiben: benutze keinen Charakter der dich in einer Geschichte verkörpert. Diese Technik heißt Mary Sue und ist fast nie gut für eine Geschichte.

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Kommentar von Mikeyla1
30.07.2016, 00:27

Das ist so nicht ganz richtig.

Mary Sue wird das Phänomen eines rundum perfekten Charakters genannt, der alle Probleme mit Bravour meistert, der unglaublich beliebt, hübsch und begabt ist und eigentlich das idealisierte Bild eines Menschen darstellt und die Wunschträume des Autors auslebt.

Oftmals wird unterstellt, dass es sich bei diesem Mary Sue Charakter um eine beschönigte Version des Autors handelt. Ob dem so ist oder nicht ist denke ich von Autor zu Autor verschieden ^^

LG

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Kommentar von AntonS96
30.07.2016, 00:31

Diese Unterstellung, es handele sich um eine perfekte Version des Autos, kommt von der Herkunft des Mary sue glaube ich. Sich selbst perfekt in eine erfundene Welt rein zuschreiben kommt vor allem bei fanfiction vor. Und die Königin der Mary sue, die olle aus twilight, entstammt auch aus dieser Motivation. Deshalb wollte ich davor warnen ;)

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Wieso solltest du das nicht dürfen? 

Du musst natürlich damit rechnen, dass die Menschen die diese Geschichte lesen, davon ausgehen, dass sie etwas autobiografisches an sich hat.

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Du kannst es machen aber ich glaube mich würde dass abschrecken weil das ein bisschen selbst verliebt klingt

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Würd ich nicht machen, wirkt etwas eingebildet. Du kansnt ja einen Namen nehmen der ähnlich klingt.

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Kommentar von Lexiaqueen
29.07.2016, 21:35

danke☺

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Klar kannst du das :)

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