Darf man als Gläubiger jemanden im Kriegsfall töten um die Familie zu schützen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ernsthafter Kommentar:

in der Bibel steht zwar unter 2Mose 20,13 "Du sollst nicht töten", aber eigentlich lautete die Aufforderung "Du sollst nicht Deinen nächsten (Juden) morden!". Das war damals auch lebensnotwendig, um die jüdischen Rasse zu erhalten! Wenn Du weiter in der Bibel liest (AT und NT), so durften in dieser Hinsicht bei untreuen Ehefrauen, unartigen Kindern, Sklaven, Haustieren, u.a. schon mal eine göttlich sanktionierte Ausnahme gemacht werden!  Aufruf zum Völkermord, Steinigung von Ehebrecherinnen, Demütigung und Erniedrigung von Frauen, Kindern, Sklaven, Haustieren, Andersdenkenden, behinderten Menschen, Verfolgung und strenge Bestrafung u. a. von Homosexuellen, biblisch begründeter Antisemitismus, Androhung von unendlichen Höllenqualen für vergleichsweise geringfügige Vergehen, Tod durch Verbrennen, bis hin zu dem Horrorszenarium aus der Offenbarung des Johannes, zu dem im Vergleich diverse Hollywoodproduktionen wie der „Osterspaziergang“ von Goethe anmuten, usw. usf., haben doch keine nennenswerte Relevanz gegenüber möglicher und notwendiger Notwehraktionen zum Schutze Deiner Familie im Kriegsfalle! 

Also solltest Du in der von Dir geschilderten Situation alles, was Du z. B. über Nächsten- und Feindesliebe gehört hast, als einen weiteren  Unsinn der christlichen Glaubenslehre bewerten und keinesfalls auf die Bibel hören!

Ja darfst du. Das mit der rechten und linken Wange wird immer als Gewaltverzicht miss gedeutet. Von dir wird nie verlangt werden, dich nicht gegen Unrecht zu wehren, wenn du Unrecht abwenden kannst tue es. Unsere Gesetze sind vom Christentum beeinflusst worden und auch hier hast du das Recht auf Selbstverteidigung.
Übrigens missbilligt die Kath. Kirche noch nicht einmal Krieg, er ist als Ultima Ratio zulässig, wenn es begründete Aussicht auf Erfolg hat.

Ja, von der katholischen Kirche halte ich sowieso nichts.... 

0

In einer klar beurteilbaren Situation, wer der lebensgefährdende Angreifer ist, darf man zur Verteidigung von sich und anderen töten. Das ist eben kein "Morden". Siehe unsere Gesetzgebung.

Der Kriegsfall ist kaum als "beurteilbare Situation" einzustufen, denn da ist Recht und Unrecht immer verteilt und nicht an einzelnen Menschen festzumachen.

So sind Flächenbombardements, bei denen Schuldige und Umschuldige umkommen, generell nicht erlaubt, das Erschießen eines Menschen, der einen Sprenggürtel umhat oder um sich zu schießen droht, wohl.

Trotzdem bleiben unlösbare Konfliktfälle, wo Leben gegen Leben steht, etwa, wenn einem Menschen gegen seinen Willen ein Sprenggürtel umgelegt wurde.

Es kommt darauf an, wie viel er Ihnen schuldet.

Entschuldigung.. Aber wer schuldet mir was? O.o

0

Was möchtest Du wissen?