Darf man als Detektiv von seiner Waffe gebrauch machen?

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10 Antworten

Detektiv SYSTEM Detektei ® antwortet

Interessante Frage norrie!

Zunächst sollte angemerkt werden, dass https://www.detektei-system.de" target="_blank">Detektive in Deutschland in Tätigkeitskategorien zu unterscheiden sind. Sicherheitsmitarbeiter mit §34a und Sachkundeprüfung kommen beispielsweise im Tätigkeitsbereich "bewaffnete Geldtransporte durch Boten" zum Einsatz. Grundvoraussetzung zum Führen der Waffe im öffentlichen Raum ist in Deutschland immer die nachgewiesene Waffensachkunde. Des Weiteren haben sich privatgewerbliche Waffenträger einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen. Außerdem ist ein Bedürfnis zum Führen der Waffe nachzuweisen - hier also die Gefährdung, die sich aus dem Transport großer Geldbeträge ergibt. Die gleichen Anforderungen werden an bewaffnete Personenschützer im Dienst privatgewerblicher Sicherheitsunternehmen gestellt. Der klassische Privatdetektiv, dessen Tätigkeit das Beobachten und Ermitteln ist, hat in Deutschland kein Bedürfnis zum Führen einer Schusswaffe während der Ausübung dieser Tätigkeit. Grundsätzlich ist die Anwendung der Schusswaffe nur bei gegenwärtigen, nicht mit anderen Mitteln abzuwendenden Gefahren für das eigene Leib und Leben bzw. das einer nahestehenden Person und nach Verhältnismäßigkeit zulässig (Notwehr und Notstand). Die Hintergrundgefährdung ist hierbei besonders zu beachten. Das Tragen der Schusswaffe innerhalb großer Menschenansammlungen (Volksfeste zum Beispiel) erfordert die gesonderte Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Ein Detektiv darf von seiner Waffe gebrauch machen wie jeder andere Normal-Bürger auch. Also z. B. in Notwehr. Das darf meine Oma aber auch (würde ich ihr aber nicht empfehlen). Detektiv zu sein bedeutet nicht, irgendwelche Sonderrechte zu haben. Für Messer o. ä. braucht man keine Waffenschein.

Richtige Antwort! Er darf sie verwenden zur Notwehr (um sich zu 'verteidigen') oder zur Nothilfe (um andere zu 'verteidigen').

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Es gibt für den Detektiven wierklich Ausnahmen, die ihn für einen Waffenschein berechtigen. Es gibt viele Meinung und Aussagen, die einfach Falsch sind. In den Gedanken b.z der Vorstellungskraft ist es der Fall, das ein Detektiv keinen Waffenschein bekommt. Soweit mag dies stimmen. Ein Laden Detektiv bekommt sicherlich kein Waffenschein. Da dies nicht notwendig ist. Logisch. Wie sieht es mit einen Wirtschafts Detektiv aus?! Auch hier hat noch kein Detektiv in dieser Richtung einen Waffenschein bekommen. Wie sieht es also mit einem Privat Detektiv aus. Da der Privat Detektiv, und gerade in der heutigen zeit, in fast jeder Richtung Arbeitet, kann es durchaus sein, das er einen Waffenschein bekommen kann.(Im Dienst natürlich). Dabei wird hier die größte Menge wieder aussortiert. D.h auch nicht jeder Privat Detektiv bekommt einen Waffenschein. Szenario.: Ein Detektiv findet heraus, das ein Drogen Ring (Personen bewaffnet) sich in Deutschland aufhalten, um Drogen in großen Mengen zu Lagern. Nun wird die Polizei Informiert. Es wird bestätigt und die Observationen beginnen. Die Polizei will auch den Detektiven mit dabei haben, da er sehr gut ermittelt hat. Da der Detektiv Waffensachkundig ist, und den Rest auch erfühlt, bekommt er für die Observation einen Waffenschein wie auch eine Schußwaffe. Somit darf der detektiv im Dienst auch eine Schußwaffe Führen. Natürlich verdeckt. Anderes Szenario.: Der Detektiv konnte bei vielen Verbrechen mit aufklären. Die Detektei Arbeitet und Recherchiert sehr viel in dieser Richtung was mit sehr viel Kriminalität zu tuhn hat. Dabei wird fasst in jedem Fall festgestellt, das die Personen bewaffnet sind. Hier kann es begründet sein, für die Detektive einen Waffenschein im Dienst zu beantragen. Somit sind auch diese Privat Ermittler berechtigt, eine Schusswaffe zu Führen.!!! Es ist mir nur eine Detektei bekannt, die sich das macht und auch berechtigt sind. Dabei hat diese Detektei eine neue .fdfd. aufgemacht. +++ Es kann also sein, das in Ausnahme fällen auch Privat Ermittler Schusswaffen in der Öffentlichkeit Führen dürfen. Es sollte aber bitte beachtet werden, das Detektive keine Hilfspolizisten sind oder Hoheitliche Rechte haben. Detektive haben auch nur ihre Jedermannsrechte. Man sollte aber beachten, das Detektive genau Wissen, wie sie damit Arbeiten können. Und jeder, der sich dabei Auskennt oder sogar Sachkundig ist, der weis auch, das man keine Hoheitliche Rechte wie die Polizei braucht, sondern das man diese eigentlich schon hat. Unterschied, man muss sich an Gesetzliche Reinfolgen halten, was die Polizei in diesem Sinne nicht braucht. Es sollte also für den Bürger immer ein Rechtferigungs grund sein, nachvollziehbar sein, und Verhältnismäßig sein.: Wir schießen nicht mit Kanonen auf Spatzen. Merke!!!

Ich hoffe, das die eine oder andere Frage damit geklärt ist, ob auch ein Detektiv eine Schußwaffe führen darf. Diese Detektive gibt es aber sehr selten.

pS: In Berlin ist es Schwerer einen Waffenschein zu bekommen als in Brandenburg. V.g man muss in Brandenburg Wohnhaft Gemeldet sein.

du kuckst viel fernsehen wa??, da sieht manns, fernseh macht blöd!!! in branden bur g bekommt man den waffen schein leichter, liegt daran das der ossie alles verscheuert und sich einen sch..dreck um recht und gesetzschert!!

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Wenn er eine hat, darf er sie in Notwehr verwenden. Ich kenne keinen Detektiv, der einen Waffenschein hat - er gehört nicht zu den höher gefährdeten Personen, die einen Waffenschein bekommen, ohne Jäger oder Sportschütze zu sein - selbst Sportschützen bekommen in der Regel nur eine Waffenbesitzkarte, die nur zum Besitz, aber nicht zum Führen einer Waffe berechtigt. Das heisst: der Transport der Waffe muss getrennt von der Munition erfolgen (z.B. in der linken Tasche die Waffe und in der rechten Tasche die Munition).

All die zuckersüßen Bezeichnungen "von der Waffe Gebrauch machen" oder "ein Schuß löst sich" (wie von Geisterhand) ändert nichts an der Tatsache, dass diese Geräte zum Töten von Menschen gebaut werden und ihre Benutzer das zumindest billigend in Kauf nehmen. Dir sollte also schon klar sein, dass du mit der "Gebrauch-Machung" (schlimmes Wort) einer Waffe evtl. einen Mord begehst. Zumindest dieser Gedanke sollte Voraussetzung für einen Waffenschein sein.

Das ist falsch, wenn ich in einer Notwehrsituation, d.h es findet ein gegenwärtiger rechtswidriger Angriff auf mich oder eine andere Person statt, welcher nur und ausschließlich mit dem Einsatz der Schußwaffe beendet werden kann, begehe ich im Falle der Tötung des Angreifers keinen Mord, da ich nicht rechtswidrig handele.

Ups schon 7 Jahre alt.....

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Darf der Detektiv von seiner Waffe Gebrauch machen?! Ich finde, das dieses Thema jemand aufgemacht hat, der nicht Sachkundig ist. Selbstverständlich darf ein Detektiv von seiner Waffe Gebrauch machen. Sofern er einen Waffenschein hat. Hat er ihn nicht, so können schon die folgen absehbar sein. :=).! Hat er einen Waffenschein, und er kommt in einer Situation, wo er von seiner Schusswaffe gebrauch machen MUSSTE, so kann ihn dies nicht zur lasst gelegt werden, da er in Notwehr (Verhältnissmäßig) reagiert hat. Dabei sollte derjenige der Angeschossen wurde, hoffen wir mal, auch eine Schusswaffe gehabt haben. Wir beachten auch hier gesetzliche Reinfolgen. Und da liegt der Punkt. Er sollte also, um das sie vor Gericht nicht verurteilt werden, vorher wierklich abgedrückt haben, bis sie Schießen dürfen. Sind sie sogar noch getroffen worden, ist es das beste, was ihnen passieren kann. Weil sie dann auch Hundertprozentig damit nachweisen können, das sie in Notwehr gehandelt haben. Der Gebrauch der Schusswaffe ist also ein Heißes pflaster, wo sie wierklich auffpassen sollten. Und man sollte sich wierklich gut Überlegen, ob man gebrauch davon macht. Sie sollten immer bedenken, das dieser Mensch, tot sein kann. Und sie dafür bezahlen müssen. Kommen sie weg von Aktion Filmen, die Realität sieht wierklich sehr sehr anders aus, und ist nicht zu vergleichen. Sie sind warscheinlich schon Tot, bevor sie die Schusswaffe ziehen konnten. Hinweis.: Jeder Gebrauch muss der Behörde gemeldet werden und das sofort. Haben sie die Schusswaffe nur aus ihren Holzter gezogen, weil sie kurz nachschauen wollen ( in der Öffentlichkeit)muss dies auch der Behörde gemeldet werden .- Sofort. Weil auch nur eine Nachschau in der Öffentlichkeit schon unter Gebrauch gewertet wird. Tuhen sie das nicht, auch wenn sie die Schusswaffe kurz rausgeholt haben um nach zu sehen, dann kann es schon sehr schnell passieren, weil Oma Rießmann auf der anderen Straßenseite das gesehen hat und dies Falsch Interpretiert hat, die Polizei Alamiert. Und Schwubs haben sie mit Großer Warscheinlichkeit die Polizei zu Hauf und mehr, und das SEK im Nacken. Und das kann schnell böse ausgehen. Immer beachten.

Waffenscheine in unserer Gesellschaft sind eine absolute Ausnahme. Der Waffenschein berechtigt den Inhaber eine Schusswaffe ausserhalb seiner Wohnung, seiner Firma sowie ausserhalb seines umfriedeten Grundstücks zu führen. (verdeckt oder offen bei sich zu haben im geladenen Zustand) Waffenscheine können erhalten: z.B. stark gefährdete Personen wie Bundestagsangehörige, Staatsanwälte, Richter, Leiter von Sozialämtern (zur Begleitung von Ausgewiesenen Asylanten oder ähnl.) besonders gefährdete Personen, wobei hier erst eine Gefährdungsanalyse usw. von der Polizei gemacht wird. Bewachungsunternehmer mit tatsächlichen Aufträgen, bei denen Schusswaffen erforderlich sind. (Geldtransport, Wachen von Kernkraftwerken Personenschutz einer gefährdeten Person. (Die Person muss so gefährdet sein, das diese faktisch einen Waffenschein bekommen würde.(also nicht Dieter Bohlen) und israelische Staatsbürger können einen Waffenschein bekommen. Der Antragsteller muss Zuverlässig, geeignet, Sachkundig sein und eben das "Bedürfnis" begründen können.Weiterhin muss er eine Haftplichtversicherung vorlegen können (ähnl. wie die Jäger) Die Politiker usw. nehmen in der Regel natürlich das BKA als Personenschützer in Anspruch. Der Waffenschein wird für höchstens 3 jahre ausgestellt und kann dann 2x für 3 Jahre verlängert werden. Er ist kürzer zu bemessen, wenn das Bedürfnis kürzer besteht. Waffenscheininhaber dürfen ihre Waffen NICHT auf öffentlichen Veranstaltungen usw. führen, hierzu brauchen sie dann noch eine Sondererlaubnis. Das Führen von Waffen aller Art ist immer verboten auf öffentlichen Veranstaltungen. Dienstwaffenträger der Polizei, Grenzschutz, Zoll, Militär fallen NICHT unter das Waffengesetz und haben KEINEN Waffenschein, sondern einen Dienstausweis. Jeder 18 Jährige, zuverlässige und geeignete kann allerdings den KLEINEN Waffenschein OHNE Begründung erhalten, für SRS Waffen, (Schreckschuss-Reizstoff-Signalwaffen) die ein PTB Zeichen im Kreis tragen.

Hallo checkdass, besser geht's nicht. Deine Antwort basiert wohl auf fundierte Sachkenntnisse. Besser geht's nicht!!!

Mehrmals DH!

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Ein Detektiv ermittelt im Hintergrund, er ist kein Polizist! Wenn ich Deine vorherige Frage bzg. Detektiv lese....will ich mal lieber nicht anfangen zu interpretieren ;-)

Die einzige Waffe, die ein Detektiv benutzen darf, ist sein scharfer Verstand soweit ich weiß.

...und seine Kamera...

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@Highlight

an sich auch nicht! Verstößt ja gegen Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und Urheberschutz ... und Landschafstaufnahmen wird er nicht machen ;-)

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