Darf man als Betreuerin mehrerer Kleinkinder Einjähriges kurzzeitig in anderes Zimmer verbringen / einsperren, wenn es weint?

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11 Antworten

Wenn sie eine gelernte Betreuerin ist sollte sie sich ihr Lehrgeld wiedergeben lassen. Betreuerinnen brauchen Fingerspitzengefühl in jeder kritischen Situation. Das ist die schlechteste aller Möglichkeiten.

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Ich halte selbst den "stillen Stuhl" für erniedrigend dem Kind gegenüber.

Ein Kind in ein anderes Zimmer zu bringen / schicken, weil es weint oder auch aus anderen Gründen, ist absolut daneben.
Mit dieser "Betreuerin" würde ich mal ein paar Takte reden.

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So wie beschrieben fänd ich das in Ordnung. Wenn sichergestellt is das dem Kind nix fehlt also Windel sauber kein Hunger nich kalt oder andeutet das es schmerzen hat dann kann es durch aus sein das es müde oder einfach gereizt ist. Da is das schon sinnvoll es von den anderen ab zuschirmen damit es sich beruhigt. Wenn man es dann gut überwacht (also nicht wegsperren nach dem mottto aus den Augen aus dem Sinn) das kann dann schon gut für das Kind und alle Beteiligten sein.

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Nein, natürlich nicht! Alleine der Gedanke ist absurd. Wie wäre es, sich um das Kind zu kümmern? Wenn dir das zu viel ist, dich um 4 Kinder zu kümmern, musst du dir eine Hilfe suchen

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Einsperren ist auf keinen Fall ohne gerichtlich-beglaubigte Erlaubnis anzuwenden! Das wäre Freiheitsberaubung und würde ziemlich viel Ärger geben, falls die falsche Person diesen Vorfall an die Behörden oder an deine Vorgesetzten weitergeben würden. Du kannst das Kind in sein Zimmer schicken und sagen, dass es dort bleiben soll, bis du es wieder holst, aber du darfst es ohne Erlaubnis nicht einsperren! Ich nehme mal an, dass du eine erzieherische Tätigkeit ausführst, also solltest du dir unbedingt Mittel und Wege suchen, mit solchen Kindern zurechtzukommen, selbst wenn ihr nur einen kleinen Spaziergang zum runterkommen macht.

Es gibt für die meisten Einrichtungen die sog. "Heimaufsicht", die
unabhängig der Institutionen und Heime ab und zu mal unangekündigt
vorbeischauen kann und eben nachschaut, ob solche Erziehungsmethoden
angewandt werden. Selbst wenn man eine Erlaubnis hat, schauen die da
ganz genau nach und wollen kontrollieren, ob dokumentiert wird, wann das
Kind für wie lange und warum eingeschlossen wurde.

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Kommentar von BeWeHeu
08.02.2017, 23:32

Mache solche Tätigkeit nicht, aber bin auch selbiger Ansicht und entsetzt, dass wohl manch Betreuer heutzutage noch von solch einer Methode überzeugt ist.Würde selbige Antwort geben...

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Kommentar von matrix1984
09.02.2017, 08:13

So ein Schmarrn. Hierbei handelt es sich um keine Freiheitsbetaubung.

Geschützt wird die Person, die in der Lage ist, über ihr Aufenthaltsort frei zu bestimmen. Somit scheiden Kleinkinder und ohnmächtige Personen aus.

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Kommentar von alexxxflash
09.02.2017, 16:04

Ob Freiheitsberaubung hin oder her, ich weiß ganz genau, wie es in solchen Einrichtungen zugeht und wenn nicht von vorn herein entschieden verboten wird, dass Kleinkinder eingesperrt werden dürfen (was alleine aus Brandschutzgründen streng verboten ist!), kommt es früher oder später zu Freiheitsberaubungen in dutzenden Fällen aufgrund von Nachahmungen dieser Erziehungsmethoden auch bei älteren Kindern! Bestrafe niemals ein Kind so, wie du es selbst nicht auch ertragen könntest. Eingesperrtsein ist schlimm, auch für Kleinkinder!

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Kommt auf die Situation an. 

Ich würde es nicht schätzen, wenn die Tagesmutter oder ein Betreuer irgendwelcher Art mein Kind zwischenzeitlich - warum auch immer - in einen anderen Raum sperrt um es "ruhig zu stellen".

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Kommentar von BeWeHeu
08.02.2017, 23:26

Sehe ich auch so! Trotzdem wird es heutzutage wohl scheinbar teilweise noch praktiziert :-(

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Ich fände das, je nach Situation in Ordnung...

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Nein das darf man nicht. 

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Da sollte man sich was Besseres einfallen lassen.

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Nein. Das wäre die falsche Maßnahme. 

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Auf keinen Fall! 

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