Darf man als Architekt im Innenausbau (Büro) Design Klassiker Nachbauten verwenden die aus England (oder sonst wo) importiert werden?

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3 Antworten

ach jetzt habe ich die Antwort leider doch selbst gefunden. 

Leider, weil: genau wie oben beschrieben. Es ist theoretisch illegal und wird in seltenen Fällen auch geahndet. Grund: Das deutsche Urheberrecht ist tatsächlich etwas härter und verlängert das Urheberrecht auf 70 Jahre nach dem Tod des Designers, in anderen Ländern ist das meist viel Kürzer. 

Privater Erwerb wird eigentlich nicht geahndet allerdings macht sich der Spediteur strafbar (also alles theoretisch) Bei gewerblicher Nutzung passiert das anscheinend doch ab und zu dass das vor Gericht kommt. 

hier nochmal im Detail: 

http://designermoebel-guide.com/wie-ist-die-rechtslage-zu-replikaten

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Ich weiß es ebenfalls nicht genau, denke aber auch dass da kein Patent mehr drauf ist. Rein vorsorglich würde ich den Kunden daraufhin weisen.

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Ob da irgendwelche "Patente" bestehen, oder "Gebrauchsmusterschutz", kann man nur für jeden einzelnen Gegenstand einzeln abklären.

Das ist gerade bei "Designs" extrem schwierig, weil es nicht nur "sichtbaren" "Patent-Schutz" gibt, sondern die Leute können ihre "Designs" auch noch in Umschlägen beschreiben und den Umschlag dann bei Patentämtern, Notaren, ... hinterlegen um damit zu beweisen, dass sie das "Design" entwickelt haben.

Ich bin dabei Sponsoren und andere Hefer zu suchen, weil ich eine internationale Plattform, für die "Sicherung" und Vermarktung, von Designs und Erfindungen aufbauen will.

Das augenblickliche System, zum Schützen von Designs, ist eine fürchterliche Geldmacherei und ein fürchterlicher kollektiver Betrug.

Die Tatsache, dass Du keine relevanten, zuverlässigen Informationen findest, kommt nicht davon, dass Du niemanden findest, der "Kompetent" ist, sondern davon, dass das ganze System, mit dem Designs "geschützt" werden, völlig konfus ist.

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Kommentar von Falkenpost
29.05.2016, 16:40

Das ist gerade bei "Designs" extrem schwierig, weil es nicht nur
"sichtbaren" "Patent-Schutz" gibt, sondern die Leute können ihre
"Designs" auch noch in Umschlägen beschreiben und den Umschlag dann bei Patentämtern, Notaren, ... hinterlegen um damit zu beweisen, dass sie das "Design" entwickelt haben.

Ja ja. Immer die gleiche Story. Ich habe auch einen Zettel, wo ich "das Internet" aufgemalt habe. Also gehört es mir!

Ich bin dabei Sponsoren und andere Hefer zu suchen, weil ich eine internationale Plattform, für die "Sicherung" und Vermarktung, von Designs und Erfindungen aufbauen will. 

So wie das da?

https://register.dpma.de/DPMAregister/Uebersicht?lang=de

Oder die?

https://euipo.europa.eu/ohimportal/de/

Das augenblickliche System, zum Schützen von Designs, ist eine fürchterliche Geldmacherei und ein fürchterlicher kollektiver Betrug. 

Warum?

Die Tatsache, dass Du keine relevanten, zuverlässigen Informationen findest, kommt nicht davon, dass Du niemanden findest, der "Kompetent" ist, sondern davon, dass das ganze System, mit dem Designs "geschützt" werden, völlig konfus ist.

Das einzige was konfus rüberkommt, sind deine Informationen.

Gruß
Falke

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Kommentar von suddenlyeel
29.05.2016, 17:29

Naja, also nehmen wir als beispiel den klassischen Eames Chair. beide Designer tot, und das Design ist schon über 60 Jahre alt. ein Patent ist da nicht wirklich relevant, aber vll das Urheberrecht? 

bzw. ich verstehe einfach nicht warum diese Replikas nur aus England verschifft werden. haben die andere Rechte was das angeht? eigentlich würde ich davon ausgehen dass England da ein härteres Urheberrecht hätte als Deutschland (weil die ja sonst auch sehr US-ähnlich sind was Wirtschaft angeht) 

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