Darf man als 14 Jähriger Online Bestellen?

4 Antworten

Man muss natürlich nicht 18 sein^^ Ich komm hier wohl etwas zu spät. Also die Bank juckt es überhaupt nicht. Ich bin selbst erst 14. da ich in der letzten Zeit keine Probleme hatte (auch mit handyverträge usw. Online) dachte ich mir heute als ich auf Mindfactory eine Grafikkarte für 370€ kaufen wollte okaaay geb ich doch mal mein echtes Alter an. Und wie wird man dafür belohnt? Ich bekomme 15min später eine Email, dass ich minderjährig bin und deshalb eine telefonische UND schriftliche Einverständniserklärung der Eltern nötig ist. Wohlgemerkt, mein Geld war zu dem Zeitpunkt schon längst abgebucht (sofort Überweisung). Sowohl bei der Anmeldung als auch bei der Bestellung bekam ich nirgends einen Hinweis. Bevor mir einer kommt mit ich habe der AGB zugestimmt: klar hab ich das. Aber erzählt mir nicht das jemand die liest! Ich hätte einfach nicht gedacht das es so behinderte regelungen gibt! Wenn ich ins Autohaus gehe und ein Auto bestellen will dann würde ich es ja noch verstehen. Aber online? Wo man eh ein falsches Geburtsdatum angeben kann? Bei einem popeligen Betrag von 370€? Ich fühle mich wirklich beleidigt und in meinen rechten verletzt. Meine Mutter hat kaum Zeit und kann sich erst frühestens morgen Vormittag drum kümmern. Ich werde ihr sagen sie soll versuchen den Kauf rückgängig zu machen und denen sagen, dass es einfacher ist wenn ihr Sohn sich ein neuen Account mit anderem Geburtsdatum macht. Ich bin gespannt auf die Reaktion. :D

Ich habe damals (2 Jahre, bin jetzt 16) ein Notebook für 500€ bestellt und keiner hat mich nach dem Alter gefragt. Nichtmal meine Bank hatte was dagegen.

natürlich kann es klappen, aber die Frage war, ob es verboten sei.

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Gesetzlich gesehen kannst du das, weil du mit 14 bereits zu einem gewissen Teil geschäftsfähig bist. Hier kommt es unter anderem auf die Geldmenge an, die du aufwenden willst.

Allerdings schließen so gut wie alle Versandhändler das in den AGBs aus, da Rechtsgeschäfte mit nicht voll geschäftsfähigen Kunden für sie problematisch werden können, wenn sie z. B. nicht zahlen. Bei Minderjährigen wird i. d. R. von einer "schwebenden Unwirksamkeit" der Verträge bis zur Bestätigung durch die Eltern ausgegangen, so dass Unternehmen ihre Forderungen hier normalerweise nicht eintreiben könnten. Da du die AGBs aber bestätigen musst und sie somit privatrechtlicher Vertragsbestandteil beim Kauf werden, ist das praktisch für Minderjährige in den seltensten Fällen möglich.

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