Darf Kontakt verboten werden?

11 Antworten

Neuer Partnerin oder neuem Partner den Kontakt zum Kind verbieten

Ein sorgeberechtigter Elternteil kann grundsätzlich Personen den Umgang mit dem Kind verwehren, wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Eine Kindeswohlgefährdung liegt jedoch nur dann vor, wenn dem Kind Gewalt droht, es beispielsweise Pornofilme mit ansehen soll oder die Gefahr von Kidnapping droht. Haben Sie persönlich eine Abneigung gegen das neue Liebesglück Ihres Ex-Partners, so ist das kein Grund, den Kindern den Kontakt zur neuen Partnerin oder zum neuen Partner zu verbieten. Jeder Elternteil darf die Zeit mit seinem Kind frei gestalten und es dürfen auch andere Personen mit anwesend sein.

das darf mutti nicht. die entscheidungen trifft papa in seiner alleinigen alltagssorge die er während des umgangs hat.

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Nein, das darf sie nicht.

Ich will aber mal zugunsten deiner Ex annehmen, dass sie vielleicht das Umgangsrecht nicht verstanden hat. Das Kind wohnt bei ihr, also meint sie vermutlich auch, dass sie das Sagen hat.

Sollte die bloße Information darüber nicht reichen, wirst du den Weg zum Jugendamt einschlagen müssen. Als letzten Weg leider sogar zum Anwalt/Familiengericht.

Aber ich hoffe sehr, dass euch das erspart wird, denn das wird teuer. Anwälte sind leider nicht unbedingt darauf aus, gütliche Regelungen zu treffen.

Geh zum Jugendamt und lasse euch einen Mediator empfehlen. Das machen z.B. oft lokale Erziehungsberatungsstellen. Achte aber darauf, dass das Ganze wirklich neutral abläuft. Wenn deine Ex meint, dass du so einen Mediator gesucht und gefunden hast, dann wird es so sein, dass sie denkt: "Der ist nicht neutral."

Am besten, das Jugendamt bestellt deine Ex zu einem gemeinsamen Gespräch ein und empfiehlt (mit einem gewissen Druck) eine Beratungsstelle.

Machmal machen es die Jugenamtsmitarbeiter auch selbst, aber meist wird das delegiert, da die Jugendamtsleute zu viel zu tun haben,

nein das darf sie natürlich nicht. was du während deines umgangs mit deinem kind machst, wo du dich aufhältst und mit wem, geht deine ex nichts an.

fordere eine umgangsvereinbarung: (mustervorlagen im netz)

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite we von fr-mo

- hälftige ferien und feiertage

- drei wochen sommerurlaub

lass ihr das in zweifacher form zukommen mit bitte um unterschrift und rückgabe in 7 tagen. dann gilt umgang als vereinbart wenn nix zurückkommt. bitte um mediation beim jugendamt um ihr klar zu machen was sie alles nix angeht.

warum sagst du ihr wo der umgang hingeht. sprich doch nicht über deine neue freundin/lg. erzähl deiner ex nur das notwendigste und wenn der umgangsboykott weitergeht, dann klage mit beschwerung des beschlusses und den umfang (siehe oben) der dir zeitlich mgl. ist. beschwerungen sind ordnungsgeld ersatzweise haft, androhung entzug des sorgerechtes. sprich darüber auch nicht mit ihr und nimm gericht und anwalt als letzten möglichen ausweg, wenn alles andere scheitert.

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