Darf Klarna nach der ersten mahnung , ein inkasso unternehmen einschalten?

3 Antworten

Inkassokosten sind Gläubigerkosten.

46,- € dürfte einer 0,9 bzw. 1,0 Gebühr entsprechen (je nachdem ob mit oder ohne Auslagenpauschale).

Das ist viel zu hoch.

Zahl die Hauptforderung nebst 2,- € Mahnkosten und evtl. Verzugszinsen direkt an Klarna.

Woher ich das weiß: Studium / Ausbildung

Ich ergänze noch: Coeo erbringt keine Rechtsdienstleistung. Aus verschiedenen Gründen nicht. Denen steht demzufolge auch keine Gebühr zu.

Gründe:

  • unechtes Factoring (sie arbeiten kostenlos)
  • keine Rechtsberatung
  • keine Einzelfallprüfung
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Wenn es eine terminüberweisung/rechnung ist braucht es überhaupt keine Mahnung. Das ist Kulanz.

@nuray92

du solltest die Links, die du postet, auch lesen ....

da steht NIX von 2 Mahnungen Pflicht .......

Hinweis auf § 286 BGB reicht, um 30 Tage nach Fälligkeitsdatum in Verzug zu sein, ab dann ist es sogar möglich, direkt einen Mahnbescheid zu beantragen

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@nuray92

Und es bleibt trotzdem Kulanz von Klarna. Wenn die das mit 2 Mahnungen freiwillig machen kann man sich nicht darauf berufen das es Rechtsbruch ist, wenn doch nicht.

So steht es auch im link

Wenn wir die Zahlung bis zum Ablauf der Zahlungsfrist nicht erhalten haben, tritt automatisch Verzug ein (§ 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB).

Wenn sie wollten könnten sie damit sofort vor ein Gericht ziehen.

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@wurzlsepp668
Hinweis auf § 286 BGB reicht, um 30 Tage nach Fälligkeitsdatum in Verzug zu sein, ab dann ist es sogar möglich, direkt einen Mahnbescheid zu beantragen

Nein, ein einfacher Hinweis reicht bei Verbrauchern gerade nicht aus.

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Nein, Eine Rechnung alleine begründet keinen Verzug. Auch das Wort "Terminüberweisung" hat in diesem Zusammenhang exakt nichts verloren.

Bitte nicht mehr dieses Märchen verbreiten. Danke.

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@mepeisen

"Eine Rechnung alleine begründet keinen Verzug. "

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html

Der Mahnung bedarf es nicht, wenn
1.für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,
2.der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,
3.der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,
4.aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.
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@MAB82

Ich kenne das Gesetz. Sogar sehr genau. Und auch relevante Gerichtsurteile bis zum BGH. In dem von dir zitierten Teil geht es schon mal überhaupt nicht um die Rechnung. Und wie ich sagte hat das Wort "Terminüberweisung" überhaupt nichts dabei verloren.

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O.o

Normalerweise muss man mindestens 2x Mahnen.

Vielleicht wurde Klarna aber auch strenger..

steht wo?

habe zwar noch nie eine Rechnung von Klarna erhalten, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dort steht: zahlbar bis xx.xx.xxxx

und im Kleingedruckten ist sicherlich der Hinweis auf § 286 BGB

somit: KEINE Mahnung notwendig

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@wurzlsepp668

Steht nirgendwo. Ich habe auch mal etwas bestellt und als Zahlart Klarna gewählt. Ich habe vergessen zu zahlen, 2x bekam ich eine Mahnung.

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@02112014

"Normalerweise muss man" deine Aussage, somit muss es irgendwo stehen!

die 2 Mahnungen sind KULANZ von Klarna, sie KÖNNEN bereits nach Fälligkeit der Rechnung ein Inkasso einschalten

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@wurzlsepp668

Jetzt versteh ich dich was würdest du machen an inkasso unternehmen bezahlen oder kontakt mit klarna aufnehmen ???

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@wurzlsepp668
und im Kleingedruckten ist sicherlich der Hinweis auf § 286 BGB

So etwas in irgendetwas "Kleingedrucktes" zu verstecken, ist vollkommen unwirksam.

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@mepeisen
So etwas in irgendetwas "Kleingedrucktes" zu verstecken, ist vollkommen unwirksam.

Nein, denn selbst ganz ohne Hinweis in den AGB oder im Kaufvertrag gilt das BGB

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@Stadewaeldchen
Nein, denn selbst ganz ohne Hinweis in den AGB oder im Kaufvertrag gilt das BGB

Zugegeben. Ich habe etwas unsauber zitiert. Das, auf das ich meine Antwort bezogen habe, war folgende Behauptung:

habe zwar noch nie eine Rechnung von Klarna erhalten, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dort steht: zahlbar bis xx.xx.xxxx
und im Kleingedruckten ist sicherlich der Hinweis auf § 286 BGB
somit: KEINE Mahnung notwendig

Und genau darauf bezog sich meine Antwort. Zur Klarstellung des Märchens, dass heutzutage niemand mehr mahnen muss, wenn er einen einfachen Zahlungstermin in die Rechnung schreibt.

Das ist einfach nur falsch, und auch irgendwelche versteckten Hinweise in den AGB ändern das nicht.

Insofern: Ja, das BGB gilt. Aber das BGB besagt eindeutig: Ein nach dem Kalender bestimmter und im Vertrag (!) beiderseitig (!) vereinbarter Zahlungstermin vermag automatisch dann auch den Verzug auslösen. Ein Zahlungstermin in der Rechnung vermag das nie, denn die Rechnung gehört nicht zum Vertrag.

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Normalerweise muss man mindestens 2x Mahnen.

Nope.

Wenn Klarna das so in seine AGB schreibt und diese Vertragsbestandteil werden, dann natürlich schon. Aber rein rechtlich stimmt das nicht.

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