Darf KK-Sachbearbeiter mit Arzt besprechen?

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6 Antworten

Der Vertragsarzt ist nicht befugt, der Krankenkasse Details zu übermitteln, es sei denn, der Patient hat ihn von der Schweigepflicht schriftlich entbunden.Andernfalls läuft es über den MDK/Gutachter, dann besteht Auskunftspflicht. Diesen Vorgang kann die Kasse in Gang setzen.

Die Ärztin hätte nicht ohne dein Wissen Sachen weitergeben dürfen. Und die Sachbearbeiterin hat ihre Befugnis verletzt. Sie hätte gar nicht nachfragen dürfen. Sondern den Weg über dich gehen müssen. Du kannst dich nur bei ihren Vorgesetzten beschweren.

Wenn ein Arzt Dir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellt, steht die Diagnose auch auf dem Exemplar der KK. Die können schon nachfragen, denn die bezahlen ja auch Deine Kosten.

faralda 21.06.2011, 14:20

Ja, die Diagnose steht drauf, die können die ja auch gern lesen.Aber einfach bei einer Psychaterin anrufen und da irgendwas nachfragen was meine Arbeitsfähigkeit betrifft? Die will mir Patou keine Auskunft erteilen was in diesem Gespräch stattgefunden hat.

Laut einem bekannten Psychologen hätte die Psychaterin nicht mal sagen dürfen, dass ich dort gewesen bin.

Ich habe rein gar nichts unterschrieben, als ich bei der DAK danach fragte, wurde mir nur gesagt Ärzte untereinander würden sich austauschen dürfen (stimmt nicht, weiß ich nu auch)

Aber kann ich nicht nur die Ärztin soindern auch die Krankenkassentrulla irgendwie rankriegen? Wollte das eigetnlich alles so klären ohne Juristen.

Die versuchen mir da einen vom Pferd zu erzählen. Ich würde halt nur gern erfahren, was dort besprochen wurde bevor ich mit der Fachärztin spreche.

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Warum nicht? Du willst doch eine Leistung von der Krankenkasse. Und die Krankenkasse ist zu Sparsamkeit angehalten. Da dürfen die auch nachfragen. Sie können Dich natürlich auch zum Medizinischen Dienst schicken und Dich von anderen Ärzten begutachten lassen, ob eine längere Krankschreibung notwendig ist.

faralda 21.06.2011, 14:24

Beim MDK war ich schon, die haben die Diagnose bestätigt. Mit geht es nicht um das Begutachten, sondern die Tatsache, dass eine Sachbearbeiterin bei irgendwelchen Ärzten anruft und da auf einmal eine andere Diagnose zustande kommt, als auf dem Arztbiref der Ärztin steth.

Ich war bei 3 Ärzten, allle haben die Diagnose bestätigt, alle haben meine Arbeitsunfähigkeit bestätigt und dann ruft die Trulla an es kommt eine andere Diagnose zustande von der ich nichts weiß, von der mein Arzt nichts weiß und die will mir nicht sagen, was besrpchen wurde.

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Normalerweise nicht!

Ich weiss wohl auch,das man AU´s bei der KK abgibt,auch wo Diagnosen draufstehn.

Aber ohne Dein Wissen darf sie es nicht!

Selbst Gerichte müssen von Dir erst eine Schweigepflichtsentbindung von Dir haben,die Du unterschrieben hast.

Hake da ordentlich nach und frage mal einen Juristen,ganz unverbindlich!

NUr wenn du eine eine Erklärung unterschreibst die die Schweigepflicht unterbindet

pilot350 21.06.2011, 14:14

falsch!

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faralda 21.06.2011, 14:21
@pilot350

Also, beim meinem Hausarzt dürfen die gern schriftlich Nachfragen bzw. auch telefonisch, aber mein Hausarzt hält das alles schriftlich fest und gibt nur schriftlich Auskunft.

Und das sowohl ich als auch mein Hausarzt so umgangen wurden finde ich höchst fragwürdig von der Krnakenkasse.

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