Darf jemand von der Behörde das?

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17 Antworten

Hey :)

Sicherlich ist sein Umgangton nicht der freundlichste und er hätte seine Antwort anders formulieren sollen, allein deswegen, weil er das in seinem Beruf gelernt haben sollte.

Dennoch - menschlich gesehen ist es verständlich. Da du keinen Namen nennst, hat er zusätzlichen Arbeitsaufwand, eigentlich unnötigen Aufwand. Und es sollte jedem bewusst sein, dass ohne Namen keine Bearbeitung möglich ist. Er kennt deine Gründe dafür ja nicht und wahrscheinlich hält er dich für ziemlich dreist. Das kann schon sehr ärgerlich sein, vor allem, wenn man noch genügend andere Dinge zu tun hat.

Von daher, ich würde dir raten entweder dein Vorgehen zu erklären oder dich schlicht sehr höflich zuentschuldigen. Wegen solch einer Kleinigkeit großen Aufstand zu machen, führt sowieso zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

LG

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Ich kenne dort eben Leute, mit denen ich nicht im Kontakt stehen möchte.

Woher soll denn der Empfänger das bitteschön wissen? Sicher hätte der Absender das auch freundlicher schreiben können, aber bei einer Anfrage von Herrn oder Frau Anonym fühlt man sich erstmal ziemlich veräppelt. Ich hätte Herrn Anonym wahrscheinlich gar nicht geantwortet.

Vermutlich wäre es sinnvoller und zielführender gewesen, dort anzurufen und nachzufragen, wer der zuständige Sachbearbeiter für dein Anliegen ist.

Und wenn das zufälligerweise einer der Menschen ist, mit denen du keinen Kontakt haben möchtest, was hättest du dann gemacht? Deine Anfrage musst du ja sowieso dort hin schicken - oder eben die Anerkennung sein lassen.

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Wenn man es genau nimmt, ist die Antwort nicht frech. Man spricht Dich höflich an und teilt Dir mit, unter welchen Voraussetzungen Dein Anliegen bearbeitet werden wird.

Der Schreiber äußert allerdings seinen Unmut darüber, dass er nicht weiß, mit wem er es zu tun hat. Das er das als unhöflich empfindet und es damit als Frechheit bezeichnet, kann man nachvollziehen. Er kennt ja Deine Beweggründe für die Anonymität nicht; mal abgesehen davon, dass eine Behörde nicht tätig wird, wenn sie nicht weiß, mit wem sie es zu tun hat. Es sei denn, es handelt sich um eine Ermittlungsbehörde. Dir also dennoch geantwortet zu haben, kann man als Akt der Höflichkeit betrachten.

Welche Reaktion hättest Du Dir denn gewünscht? Auch in einer Behörde sizen Menschen. Als Außenstehender sehe ich die Antwort etwas emotionsloser als Du, der Du nicht die erwartete Antwort bekommen hast.

Gruß Matti

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Kommentar von Kuhlmann26
12.08.2016, 11:53

Liebe(r) Bonjourparis,

Nachdem ich noch einige Kommentare von Dir gelesen habe, will ich meine Antwort ergänzen.

Bis auf ein oder zwei Ausnahmen hast Du nur Antworten bekommen, in denen Deine Auffassung nicht geteilt wird. Das sollte Dich doch mindestens zum Nachdenken bringen.

Du bist von Anfang an, der Behörde mit Misstrauen entgegen getreten. Zitat:

Ich kenne dort eben Leute, mit denen ich nicht im Kontakt stehen möchte. Rein aus persönlichen Gründen

Wie kann man Freundlichkeit erwarten, wenn man selbst von vorn herein misstrauisch ist? Du magst Dein Misstrauen nicht schriftlich geäußert haben, aber das spielt keine Rolle. Das ist das Gesetz der Resonanz. Oder einfacher gesagt: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus (Wie gesagt, das muss nicht mit Worten geschehen.).

Einer Behörde tritt man am besten mit Behördensprache entgegen. Und zur Behördensprache gehört ein korrekt ausgefülltes Formular; jedenfalls in DE (-;

Mir scheint, Du bist aus anderen Ländern Anderes gewöhnt. Das mag sein. Aber was nutzt es mir, wenn ich in Paris über die Straße gehen will, dass in Deutschland die Autos bei roter Ampel anhalten? Es nutzt mir gar nichts! Ein deutscher Autofahrer ist in Frankreich verurteilt worden, weil er bei grüner Ampel losgefahren ist und einen Fußgänger verletzt hat. Seine Aussage vor Gericht: Ich hatte doch grün!

Das sagt viel über das Immer noch weit verbreitete Obrigkeitsdenken von uns Deutschen aus. Eine rote oder grüne Ampel ist wie ein Verkehrspolizist. Und auch wenn das schon ca. einhundert Jahre her ist, aber jemand hat über uns gesagt, wenn die Deutschen mit der Bahn zu einer Revolution fahren, würden sie am Bahnhof noch eine Fahrkarte kaufen.

Ganz so schlimm ist es heute sicher nicht mehr, aber wir lieben halt immer noch die Ordnung. Und zur Ordnung bei einer Behörde gehört es, dass man seinen Namen nennt, wenn man ein Anliegen hat. Das man bereit ist, ihn im Laufe des Verfahrens noch preiszugeben, kann der Mitarbeiter nicht wissen und es beeindruckt ihn auch nicht. Erst der Name, dann die Bearbeitung. Alles andere verwirrt den Mitarbeiter und die Reaktion fällt nicht nach der üblichen Routine aus.

Aber noch einmal: Ich finde die Mail des Mitarbeiters nicht unhöflich. Auch wenn ich vermutlich mit Humor und nicht mit Verärgerung geagiert hätte

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Manche Leute bekommen Dinge einfach in den falschen Hals. Ich gebe dir Recht, dass der Umgangston nicht angemessen ist. Aber vermutlich hat er sich von der Angabe "Anonym" verar5cht gefühlt. Der hat sich sicher genauso über deine Anfrage aufgeregt, wie du über seine Antwort...nur, dass er es besser wissen sollte als du.

Die beste Reaktion auf sowas, finde ich, ist immer ein übertriebener Formalismus. Entschuldige dich höflich, dann geht das schon

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Ich kann die Reaktion der Schulbehörde vollkommen verstehen ! 

Ich  es  erstaunlich , dass man überhaupt darauf eingegangen ist  und geantwortet hat !

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Kommentar von Bonjourparis
11.08.2016, 11:22

Wie wärs mit: Ich bitte Sie bei der nächsten Anfrage, die Sie uns stellen, höflicherweise Ihren Namen drunter zu setzen, damit Ihr Anliegen besser zurordnen können. Ich bitte um Verständnis und bedanke mich.

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Kommentar von frischling15
11.08.2016, 11:47

W a s  heißt überhaupt , n u r  eine Behörde ?

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Also soooo pampig finde ich die Antwort nicht mal. Mal abgesehen vom ersten Satz vielleicht. Der Rest ist einfach förmlich geschrieben. Sie bitten um die vollständigen Zeugnisse um die Angelegenheit zu prüfen.

Bei Anfragen an eine Behörde nennt man seinen Namen. Wenn da steht anonym würde ich persönlich nicht mal darauf antworten sondern es als Fake ansehen.
Wenn man seinen Namen nicht online angeben möchte nehme ich das Telefon und stelle meine Anfrage eben telefonisch.

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Natürlich geht das freundlicher, find ich jetzt aber auch nicht schlimm. Man stellt solche Anfragen ja auch nicht anonym und sorgt damit für sinnlosen Arbeitsaufwand.

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Kommentar von Bonjourparis
11.08.2016, 11:13

Keine Ahnung, ich hätte es mit Humor genommen ;) 

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Kommentar von GravityZero
11.08.2016, 11:19

Ich hätte erst gar nicht darauf geantwortet.

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Kommentar von GravityZero
11.08.2016, 11:44

Die sind nicht dazu da dir blumig formulierte Antworten zu geben.

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Ganz normaler Behördenton. Arbeitest Du mit offenen Karten machen die das auch.

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Keine Unverschämtheit? Wie nennst du das sonst? Eine Anfrage an eine Behörde ohne Namensnennung ist SPAM, also eine Unverschämtheit!Dafür, das es "nur" eine Behörde ist, ist deine Anfrage ziemlich pampig!Ich bin zeimlich schockiert von deiner völlig unkorrekten Anfrage! Wo leben wir eigentlich?

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Kommentar von Bonjourparis
11.08.2016, 11:21

Wie wärs mit: Ich bitte Sie bei der nächsten Anfrage, die Sie uns stellen, höflicherweise Ihren Namen drunter zu setzen, damit Ihr Anliegen besser zurordnen können. Ich bitte um Verständnis und bedanke mich.

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Das ist doch alles gut. Wenn Du aus welchen Gründen auch immer anonym Kontakt mit einer Behörde aufnimmst, ist es doch völlig nachzuvollziehen, dass so geantwortet wurde. Bei einer anonymen Anfrage kann man den Frager doch gar nicht einschätzen in Bezug auf Alter, Geschlecht, Anliegen, Vorbildung etc.

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Du übertreibst, ist nicht so schlimm.

Du möchtest was von denen, aber wer du bist das willst du nicht sagen (das du es später dann doch machst, das können die nicht wissen).

Eigentlich hätten sie das garnicht beantworten müssen.

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Kommentar von Bonjourparis
11.08.2016, 11:17

Mein Gott, was macht das für einen Unterschied, wenn ich mit Namen oder ohne Namen schreibe. Ausserdem geht es mir hier hauptsächlich um den Umgangston. Man kann das auch freundlicher schreiben.

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Nun stell dir mal die Gegenseite vor: Die wissen nicht, dass du eine Abneigung warum auch immer gegen einzelne Personen hast und kommst mit "anonym".

Da würde ich mir auch mehr als nur vera#scht vorkommen und fragen, ob der Schreiber nicht so ganz frisch in der Birne ist. Nein, ich würde lieber mal die Schuld bei dir suchen, befürchte aber, du willst nicht erkennen, das das Problem von dir aus geht und nicht von jemand anderen.

Ob du "ganz nett" geschrieben hast, kann ich nicht beurteilen.

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Kommentar von Bonjourparis
11.08.2016, 11:15

Ok, die Schuld bei anderen suchen ist immer am Einfachsten. Es geht um eine gewisse Professionalität, die man als Angestellter an den Tag legen muss. Es geht immerhin um Kunden. Und da darf man sowas nicht schreiben. Werde das seinem Vorsetzen vor die Nase legen. Ist wohl typisch in Deutschland. Menschenverachtend, echt.

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wie man in den Wald rein ruft so schallt es zurück. 

Höflich ist was anderes, man nennt seinen Namen und schreibt da nicht Anonym rein; 

also was wunderst dich da??

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Kommentar von Bonjourparis
11.08.2016, 11:12

Wo ist das Problem bei Anonym? Muss man in der heutigen Zeit überall seinen Namen im Netz verbreiten? Also ich nicht.

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Entschuldige, aber Du bist selbst schuld.

Anonym eine email an eine Behörde zu schreiben geht gar nicht!!

Ich kenne dort eben Leute, mit denen ich nicht im Kontakt stehen möchte.Ich hätte nachher ja meinen Namen genannt.
Woher soll die Behörde wissen, wer Du bist und was Deine Beweggründe sind und was Du nachträglich planst?

Du bist da ziemlich naiv und blauäugig, Dich jetzt auch noch über diese Antwort zu ärgern.

Was glaubst Du denn, wieviele emails Behörden täglich bekommen?

Normalerweise werden anonyme überhaupt nicht beantwortet.

Also ein bisschen mehr Selbstkritik täte Dir gut.

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Kommentar von Bonjourparis
11.08.2016, 11:22

Wie wärs mit: Ich bitte Sie bei der nächsten Anfrage, die Sie uns stellen, höflicherweise Ihren Namen drunter zu setzen, damit Ihr Anliegen besser zurordnen können. Ich bitte um Verständnis und bedanke mich.

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Ich finde eher dich unhöflich.

Dafür das er sich zu einer antwort herabgelassen hat, hat er gut geantwortet und nur seine meinung gesagt und gleichzeitig einen "lösungsvorschlag" gegeben.

Man glaubt immer man ist der einzige der eine email schreibt (insbesondere bei/anbehörden) 100erte mal mehr mal weniger gescheite email pro tag und dann kommt auch noch ein mr.anonym daher.

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Ich würde genau so antworten .
Es handelt sich um eine offizielle Anfrage
Warum also ohne Namen?
Wenn mir Leute bei ebay so schreiben reagiere ich sogar manchmal erst gar nicht

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Du hast keinen Grund, über die Antwort empört zu sein.

Unter normalen Umständen wäre deine Anfrage 
bei vielen im Müll gelandet, und du hättest lange auf eine Antwort gewartet und dann geschimpft, warum die dir einfach nicht antworten.

Nichtsdestotrotz hat man dir geantwortet und um die Vorlage der Unterlagen gebeten.

Ruf den Sachbearbeiter an und erkläre ihm den Grund, weshalb du "anonym" die Anfrage gemailt hast.(Kannst dich auch entschuldigen?).

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