Darf jeder Gabelstapler fahren oder braucht man dafür einen Führerschein?

10 Antworten

Zitat: "...Jeder Betrieb, der Gabelstapler betreibt, muss über Fahrer verfügen, die mit den Geräten sicher, wirtschaftlich und einsatzgerecht umgehen können. Oft herrscht dabei die Meinung vor, dass Personen mit einem Kfz-Führerschein auch bedenkenlos zum Führen von Gabelstaplern geeignet sind. Dies ist ein gefährlicher Irrtum, wie die langjährige Unfallforschung immer wieder beweist. Jährlich ereignen sich ca. 20000 Unfälle mit Gabelstaplern, davon verlaufen ca. 30 % mit tödlichem Ausgang. Die Anforderungen, die an einen Gabelstapler gestellt werden, unterscheiden sich grundlegend von denen, die an ein Kraftfahrzeug gestellt werden. Das gilt auch für die Fahrer! Besonders für Fahrer von Flurförderzeugen mit Hochhubeinrichtung. Denn Staplerfahren ist eine vielseitige und vor allem verantwortungsvolle Tätigkeit. Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine qualifizierte Fahrerausbildung die Grundvoraussetzung für ein sicheres Arbeiten mit dem Stapler ist. Deshalb ist sie auch von den Berufsgenossenschaften vorgeschrieben. Auch wenn Vorschriften nicht jedermanns Sache sind - sie schützen Mensch und Maschine gleichzeitig! Für den sicheren Umgang mit Flurförderzeugen gilt die „Unfallverhütungsvorschrift Flurförderzeuge (BGV D 27)".

Wer darf einen Gabelstapler fahren?

Der § 7 BGV D 27, Auftrag zum Steuern von Flurförderzeugen, beantwortet diese Fragen eindeutig: Ein Staplerfahrer gilt generell dann als ausgebildet und befähigt ein Flurförderzeug fachgerecht zu bedienen, wenn er nach den Grundsätzen für Auswahl, Ausbildung und Befähigungsnachweise (BGG 925) ausführlich geschult worden ist, eine theoretische sowie eine praktische Prüfung erfolgreich absolviert hat und darüber einen schriftlichen Nachweis

(Fahrerausweis) vorlegen kann. Laut dieser Vorschrift ergeben sich für die Auswahl eines Fahrers folgende Kriterien: • Mindestalter 18 Jahre • Gute Aufnahmefähigkeit, besonders die Fähigkeit, aufgenommene Signale in sinnvolle Handlungen umzusetzen •Volle körperliche Einsatzfähigkeit: Sie wird durch die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung festgestellt

Wichtig: • Ausreichende Sehscharfe, seitliches Gesichtsfeld, räumliches Sehen, gutes Hörvermögen, Beweglichkeit von Beinen und Armen, gute Reaktionsfähigkeit. • Ausreichende Allgemeinbildung: Kenntnisse im Lesen • Verhaltensmerkmale: verantwortungsbewusst, zuverlässig, vorsichtig und rücksichtsvoll..." Zitat Ende

Werden Gabelstapler außerhalb des "Werksgeländes" auch im öffentlichen Verkehrsraum betrieben, müssen sie eine Zulassung bekommen, ähnlich wie beim Kraftfahrzeug, also mit Versicherung etc, allerdings entfällt neuerdings die Kennzeichenpflicht (Nummernschild). Es kann alternativ dazu beim Regierungspräsidenten eine eingeschränkte Betriebserlaubnis im öffentlichen Verkehrsraum (ohne zusätzliche Versicherung) zum Beispiel für ganz bestimmte Wege, wenn Werksteile durch eine Straße getrennt werden, zum Überqueren derselben erteilt werden.

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Ja und nochmal ja! Die allgemeine Meinung hier hat Recht! Jeder Staplerfahrer muß den Staplerschein gemäß den Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften D25 und BGV 925besitzen, die besagen, dass eine Ausbildung mit nachfolgende Prüfung abgelegt werden muß. Auch muß der Ausbilder muß eine entsprechende Ausbildung verfügen um die Staplerfahrerschulungen durchführen zu dürfen. Darüberhinaus muß der Staplerfahrer von seiner Firma beauftragt werden den Stapler zu fahren und in der Maschine eingewiesen werden. Eine Ärtzliche Untersuchung (die G25) wird bei der Ausbildung verlangt. Sollte sich der Unternehmer nicht daran halten, hat er direkt mit dem Staatsanwalt ein Problem. Sollte es zum Fall der Fälle kommen hat der Unternehmer gleich 2 Probleme nämlich eine Klage seitens des Staates und eine Zivilklage von den Verletzten. So ist das nun einmal. Das alles gilt für den Hausgebrauch also für das Fahren im Firmengelände, für das Fahren auf der Staße gelten eine Reihe weiterer Maßnahmen und Anforderungen an Fahrer und Maschine.

also bei der nutzung auf öffentlichen straßen führerschein Klasse L (mindestens) und staplerschein auf dem betriebsgelände reicht ein staplerschein...dieser muss aber gemacht worden sein...wenn er keinen hat, würde ich net mehr auf das ding steigen, wenn der chef es möchte bzw will. der kann richtg ärger bekommen, wenn er erwischt wird

Roller in Rom ausborgen (Führerschein)?

Ich will mit meinem Freund einen Ausflug nach Rom machen, wie sind die Gesetze dort um sich einen Roller auszuborgen? Mein Freund hat nur ein B Schein und ein Moped Schein was braucht man in Italien um mit einem Roller fahren zu können? Wie läuft es ohne Führerschein?

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Gabelstabler - abgesperrtes gelände, innerbetriebliche erlaubniss, kein staplerschein

Hey zusammen! Bei mir steht gerade die pflicht ins haus stapler zu fahren. Mein schichtleiter hätte gemeint dass mir diesbezüglich eine innerbetriebliche fahrerlaubniss ausgestellt werden kann. Eine einführung dazu hätte ich bekommen und rechtlich sieht es ja so aus dass eine entsprechende erlaubniss unabhängig vom besitz eines staplerscheins ausgestellt werden kann/muss.

Die frage die sich mir allerdings stellt ist: unabhängig von der erlaubniss, darf ich ohne schein einen stapler bedienen? Besitze einen führerschein der klasse B und eben-> eine erlaubniss.

Mfg D

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Unfall mit dem Gabelstapler

Hallo an alle da draußen..

Folgender sachverhalt.

Mir ist letzte woche donnerstag ein "unfall" mit dem gabelstapler passiert.

Eine kleine "geschichte" vorweg. Wer sich mit einem Jungheinrich gabelstapler auskennt, weiß das es ab einer gewissen masthöhe eine sogenannte "SCHNECKE" rein kommt damit man nicht zu schnell fahren kann. Und an dem tag ist der sensor davon ausgefallen, sodass dieses nicht mehr gescheihen konnte. Unser hausmeister war der meinung das reicht wenn der Stapler erst am nächsten tag wieder ganz gemacht wird und macht ein zettel am stapler ran mit der aufschrift:"Achtung, keine schnecke" und ist somit dennoch für alle beteiligten zu fahren.

In der nachtschicht dann bei Etwas erhöhtem stress ;) ist mir dann ein fehler passiert. ich will nach dem einlagern durch den torbogen fahren und habe dabei vergessen den mast komplett nach unten zu machen (fällt ja nicht auf, wenn der schneckengang eh nicht funktioniert hat) und bleibe datürlich am torbogen hängen und der stapler stand in nem winkel und hätte gut und gerne auch nach vorne kippen könnne.

Daraufhin habe ich nen kollegen gefragt ob er mir den mal mit nen anderen stapler anstupsen kann. gesagt, getan und bin danach gleich zu einem unseren dispos gegangen und er hat ihn sich auch angeschaut.

Wir haben auch ein unfallbuch nur habe ich mich da nicht eingetragen, weil sowohl am stapler als auch am tor keine schäden sind.. nur oberhalb vom torbogen ist das blech etwas zerdellt.

Jetzt soll ich angeblich ne menge ärger bekommen, 2 abmahnungen (weil einmal dem hausmeister nicht gesagt, dann wegen dem unfallbuch), dann gehe ich mal davon aus, überstunden zu gunsten der firma oder aber die kosten tragen. aber das weiß ich noch nicht, nur von hören und sagen und der hausmeister hat schon gemeint das ich ne menge ärger bekomme.

hat da jemand einen rat, der mir da weiterhelfen kann?

danke im voraus

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Probleme mit Fahrschule und Fahrstunden!

Hey Leute, nach Jahren der Abstinenz was dieses Forum angeht, habe ich mich doch wieder dazu durchgerungen, mich wieder anzumelden. Grund dafür ist folgendes Problem und ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen, oder einen guten Rat geben.

Ich mache zur Zeit meinen Führerschein Klasse B und habe bisher schon knapp 20 Fahrstunden (OHNE Sonderfahrten jeglicher Art). Ich habe mich von meinem Freund überreden lassen, in dieser Fahrschule meinen Führerschein zu machen, da auch er ihn dort gemacht hat. Nun zu meinem Problem. Ich komme einfach nicht weiter! Ich habe unglaubliche Angst vor jeder einzelnen Fahrstunde, schlafe am Vortag nur mit Bauchschmerzen ein mit dem Gedanken ans Autofahren (Theorie habe ich schon bestanden). Mein Fahrlehrer ist eigentlich ganz nett, nur fühle ich mich mit ihm beim Fahren sehr unwohl, weswegen ich unglaublich nervös, angespannt und teilweise innerlich sogar richtig panisch werde. Ich würde mir wünschen, eine FahrlehrerIN zu haben, da ich das Gefühl habe, mich damit wohler zu fühlen und vielleicht auch entspannter ans Autofahren gehen kann. Durch meine Unruhe entstehen so viele Fehler die eigentlich nicht mehr passieren dürften, weil ich "fahrtechnisch" eigentlich die Dinge schon drauf habe... Kann ich die Fahrschule wechseln und mir eine suchen, wo es auch weibliche Fahrlehrer gibt? Ich habe auch eine Fahrschule im Internet gefunden, die sich extra auf "Angsthasen" wie ich einer bin, spezialisiert haben...

Ich habe vorhin versucht, mit dem Chef der Fahrschule, der auch noch ein guter Freund meines Partners ist, telefonisch einen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren, doch er meinte nur dass er nicht jeden Tag persönliche "Seelsorge" machen könnte und keine Zeit für mich hätte. Dachte halt dass es fair wäre, mit ihm zu sprechen bevor ich wechsel. Aber gut, war wohl ein Schuss in den Ofen. Ich mache mir auch Gedanken wegen meinem Freund, da ich Angst habe dass er sauer ist, wenn ich ihm sage dass ich wechseln möchte :(

Noch ein Punkt ist, dass ich in der "neuen" Fahrschule irgendwann auch den A2´er machen könnte, was mein großer Traum ist, das ist in der jetzigen Fahrschule nicht möglich...

Sorry für den langen Text, ich hoffe trotzdem, dass Ihr mir Eure Meinung zu dem Thema mitteilt!

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Autobahn Tempolimit

Also, es ist ja bekannt, dass auf Autobahnen in Deutschland in bestimmten Bereichen kein Tempolimit besteht. Sagen wir mal , man würde auf einen "tempolimitfreien" Abschnitt mit 321 km/h fahren. Das bedeutet also, dass man mit 321 km/h weiterfahren kann, bis eine Geschwindigkeitsbeschränung kommt (Z.B. 130-km/h-Schild). Wenn dann solch ein Schild kommt, muss man ja "hinter" dem Schild mit <= 130 km/h weiterfahren. Also müsste man ja in der "Zeit , die man zwischen den Ort, wo man das Schild erkennt und den Standpunkt des Schildes braucht"-"Reaktionszeit" ziemlich stark bremsen um auf max. 130 Sachen zukommen, v.a. wenn man das Schild erst spät erkennt. Das ist dann unmöglich. Also könnte sich die Polziei genau hinter so ein Schild stellen und blitzen. Sowas wäre zwar "äußerst"inlegitim (nach meiner persönlichen Meinung), aber trotzdem, laut Deutschem Recht legal. Stimmt doch alles bis jetzt oder? So jetzt zu meiner eigentliche Frage: Die Regierung bzw. die fürs Tempolimit zuständig sind, können doch nicht erwarten, dass man so abrupt bremsen kann. Die müssten doch eher (zusätzlich) Schilder machen, wie "100km/h in 400m", oder? Wie schon gesagt man kann ja auf bestimmten Abschitten, so schnell fahren wie man will. Mir ist klar, dass man nicht mit 600km/h fahren kann, oder mit 3x10^8 m/s, aber wie kann man denn von einem erwarten, der mit 350 km/h unterwegs ist, dass er die Schilder erkennen kann, bzw. soviel Konzentration entbehren kann, für Dinge neben den Asphalt? Klar kann man sagen, mit Schildern muss er rechnen, also sollte er sich an der Richtgeschwindigkeit(130 km/h) orientieren. Aber trotzdem: Warum gibt die Bundesregierung einen die Gelegenheit, seinen Pkw mal auszufahren, obwohl man weiß, dass man bei einem Schild- ich meine man kann nicht erwarten, dass man die Strecke auf den Navi erstmal nach Geschwindigkeitsenkenden Faktoren absucht-nicht so abrupt abbremsen kann. Oder gibt es so Schilder wie in 1km 100km/h?

P.S.: Habe noch keinen Lappen, nicht dass ihr denkt, da hat einer beim Führerschein nicht aufgepasst

Hoffe mal meine Frage ist halbswegs verständlich

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Erdgas Auto oder autogas?

Hallo ich habe vor bald meinen Führerschein zu machen und informiere mich jezt schon was ich fahren Sol Diesel kommt für mich nicht in Frage wegen der neuen Regelung. Benziner wollte ich eig net fahren weil die Preise immer teurer werden und meiner Meinung nach Benzin nicht mehr so zukunftssicher sind .... Ich habe aber erfahren, daß es autogas gibt was soweit ich weiß einen Mischung aus Benzin und Gas ist aber dafür ca 20 30 Prozent mehr Kraftstoff verbraucht korreliert mich wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt. Und dann gibt es ja noch autogas was etwas teurer ist also Benzin, aber dafür rein biologisch ist und man sozusagen Soger weiter kommt als mit Benzin stimmt das? Wie schaut es da mit der Versicherung und Steuern aus? Was ist teurer? Man zahlt sich glaube we Oger Steuern bei Erdgas oder? Und bei Autogas so wie beim Benziner bin ich da richtig informiert... Ich sage schonmal vorab das ich nicht direkt auf eure antworten reagieren werde da ich jezt gleich besuch von meiner Freundin habe.

PS wozu würdet ihr mir mehr raten LPG also autogas oder cng Erdgas? Danke schonmal vorab

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