Darf jeder einfach so eine Schufa Auskunft über mich einholen?

5 Antworten

Um eine Auskunft von der Schufa zu bekommen, muß man Vertragspartner der Schufa sein (dann kann man abfragen und melden). Als zweites benötigt der Händler/Dienstleister (oder Vermieter, falls Schufa-Vertragspartner) immer die Einwilligung des Betroffenen. Diese Einwilligung wird schriftlich erklärt (zu Beweiszwecken). Der Betroffene unterschreibt die sog. Schufa-Klausel, die dem Händler/Dienstleister/Vermieter danach erlaubt, über den Betroffenen anzufragen und über ihn zu melden. Deinem künftigen Vermieter unterschreibst du die Schufa-Klausel, wenn du in die letzte Auswahl gekommen bist und zwischen dir und dem neuen Mietvertrag nur noch die Schufa-Abfrage steht (und nicht vorher - und so sagst du es dem Vermieter auch höflich).
Deine angeforderte Selbstauskunft gibst du natürlich nur als Fotokopie aus der Hand und schwärzt natürlich Angaben, die den anderen nichts angehen.

Jeder darf das nicht! Nur der, dem du eine Einwilligung unterschreibst, das er das darf. Und mit dem Vorlegen einer eigenen Schufa Auskunft bei den Vermietern, das musst du mit den Vermietern aushandeln, ob sie das so akzeptieren oder nicht.

Macht er es aber ohne meine Einwilligung, dann bekommt er die Auskunft trotzdem???

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Seit dem 1. April 2010 ist die Datenübermittlung in § 28a BDSG geregelt. Danach dürfen personenbezogene Daten über eine Forderung nur übermittelt werden, wenn die Forderung durch Urteil festgestellt ist oder ein Vollstreckungstitel gem § 794 ZPO vorliegt, die Forderung unbestritten in der Insolvenztabelle festgestellt ist, der Schuldner die Forderung ausdrücklich anerkannt hat oder wenn der Betroffene nach Eintritt der Fälligkeit mindestens zweimal schriftlich gemahnt wurde, zwischen der ersten Mahnung und der Meldung an die Schufa mindestens vier Wochen liegen, die Übermittlung der Daten an die Schufa rechtzeitig angedroht wurde und der Betroffene die Forderung nicht bestritten hat.

quelle: wikipedia

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