Darf ich trotz Depression spenden?

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5 Antworten

Hallo AccioChan, 

ich kann dir deine Frage leider auch nicht 100%ig beantworten. Im Bezug auf die Stammzellenspende muss man bedenken, dass jeder Spender der sich registrieren lässt auch unbedingt bereit zu einer Spende sein sollte und nicht kurz vorher zurücktritt. Dies könnte sonst zu verlorener Zeit für den Patienten führen und im schlimmsten Fall auch zum Tod. 

Wenn man als Spender zu einem Leukämiepatienten passt (man wird vorher noch mal durchgecheckt und die Merkmale werden auch noch mal genauer auf eine Übereinstimmung geprüft) dann wird etwa 1-2 Wochen vorher der Patient auf die Stammzelltransplantation vorbereitet. Er bekommt dann eine Chemo oder Strahlentherapie, durch die sein komplettes Immunsystem zerstört wird. Wenn er dann keine Stammzellen erhält, würde der Patient in jedem Fall sterben. Daher ist vor allem zu diesem Zeitpunkt (aber auch ganz allgemein) wichtig, dass Spender nicht von der Spende zurücktreten. 

Also: Wenn du dir darüber im Klaren bist, wie wichtig die Spende sein kann und du deine Depressionen soweit im Griff hast, dann kannst du dich auf jeden Fall zu einer Stammzellspende registrieren lassen. 

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Ich muss sagen, dass ich nicht wüsste, was da dagegen sprechen sollte, denn dadurch wird ja weder das Blut, etc. schlechter, noch nimmt der Spender dadurch eher Schaden.
Wenn ich mich richtig erinnnere, dann wird auf den Fragebögen zur Blutspende dazu auch keine Frage gestellt.


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Ja - natürlich darfst du spenden, wenn die Organe OK sind. Hast du das denn echt vor ? Und weisst du denn auch - worauf du dich da einlässt ? Oder kennstdu nur die PRO-Argumente und hast dich durch die einlullen lassen ?

Ein häufiges PRO-Argument ist, dass man seine Organe nach dem Tod spendet. Das stimmt so aber nicht und ist eine glatte Irreführung.


Wenn der Betroffene nämlich schon verstorben ist, sind seine
Organe unbrauchbar - denn für eine Transplantation braucht man i.d.R. lebendige Organe.

Das war für die Transplantantionsmedizin natürlich ein Problem.


Aber die wollten sich ihr Geschäft nicht verderben lassen - und haben darum das Hirntod-Konzept entwickelt, damit sie rechtlich abgesichert sind - und nicht wg. Mord im Knast landen..

D.h. sie diagnostizieren den Hirntod - und dürfen dann den
Betroffenen bei lebendigen Leibe ausschlachten - wenn der
Organspender ist oder seine Angehörigenn zugestimmt haben.


In dem Zustand ist es sog. hirntoten Frauen aber noch möglich - ein Kind zu gebären !


Und ein weiteres Problem ist: Etliche Hirntod-Diagnosen haben sich
als falsch herausgestellt - denn einige Hirntote haben sich wieder
vollkommen erholt und leben noch heute munter unter uns.


Wenn die Angehörigen nicht abgelehnt, sondern zugestimmt hätten
- wäre das wohl kaum möglich gewesen. Dann wär derjenige mit
Sicherheit nicht mehr unter den Lebenden.


Diese Fakten sind auch der Grund - warum das Hirntod-Konzept so
umstritten ist.


Es ist ethisch nicht haltbar !


Die Medizin sollte andere Wege beschreiten, um zu heilen und das
Leben von Menschen zu erhalten.


..................mehr Info auf meinem Profil.



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Solange du keine Medikamente nimmst, darfst du spenden.

Eine Depression ist eine psychische Krankheit, welche also im Gehrin stattfindet. Organe sind davon nicht betroffen.

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Wenn du keine Medikamente nimmst dann darfst du auch spenden

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