Darf ich reale, verstorbene Personen in meinen fiktiven Roman einbauen?

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6 Antworten

An sich glaube ich nicht, dass es da Probleme geben koennte. Solange deine Geschichte keine eventuell noch lebenden Hinterbliebenen auf irgendeine Art und Weise beleidigt oder eine Art Biographie darstellt.

Mit Sicherheit kann ich dir das allerdings nicht sagen. Da das meiste in Gesetzen geregelt ist, wuerde ich dir raten, die entsprechenden durchzulesen, um mehr Klarheit ueber die Rechtslage solcher Geschichten zu bekommen.

mariposalut 25.07.2016, 18:24

Ich weiß, dass Escobar noch einen lebende Familie hat, Sohn, Tochter, Frau usw. Aber ich ich würde weder deren Namen verwenden, noch sie auftreten lassen. Ich möchte nur den Namen Pablo Escobar und als reale Person verwenden. Man findet einfach nichts genaues im Internet.

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Ja klar geht das. Am Besten, Du kennzeichnest das dann noch bei der fertigen Geschichte, aber ansonsten kann man fiktive mit tatsächlich geschehenen Handlungssträngen ohne Problem mixen. 

Klar,  über so welche Personen werden ja teilweise Bücher geschrieben! 

Arthur Conan Doyle nutzte in seinem Buch zwei reale Personen.

Sherlock Holmes & Dr. John H. Watson.

Holmes & Watson haben wirklich gelebt.

Kommt drauf an wann er spielt, oder?

mariposalut 25.07.2016, 17:41

Wann der Roman spielt? In der jetzigen Zeit, aber es wird auch über die Vergangenheit erzählt, wo eben dann Escobar eine entscheidende Rolle spielen soll.

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um auf nummer sicher zu gehen kannst du doch einfach den Namen ändern

mariposalut 25.07.2016, 18:25

Wenn ich den Namen ändere, müsste ich ja seine Hintergrundgeschichte dazu erzählen. Da die Geschichte von Escobar bekannt ist, weiß man automatisch um wen es sich handelt.

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Deponentiavogel 26.07.2016, 14:31
@mariposalut

Man weiß vielleicht in Umrissen, was es mit Escobar auf sich hat. Diese Umrisse könntest du dann leicht einfließen lassen.

Daran scheitert es also nicht.

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