Darf ich ohne Familienzugehörigkeit auf dem Grab eines Bekannten ein Kreuz aufstellen?

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3 Antworten

Das ist eine gute Frage.

Ich kannte einen Mann, der im II. Weltkrieg einen großen Namen hatte, aber hier in der Stadt bescheiden zurückhaltend lebte.

Die Familie, wohnte auswärts. Ich habe über die Kriegsgräberfürsorge angeregt, ob der Mann nicht mal einen Grabstein verdient hätte. Die haben sich mit der örtlichen Stelle abgesprochen und die Familie hat es dann geschafft, ein würdiges Andenken hinzustellen.

Rein logisch würde ich mich mit der Friedhofsverwaltung der Stadt oder Deines Ortes auseinandersetzen, wer für Anonyme oder Angehörigenfreie/verwaiste Gräber zuständig ist. Auch wenn es ein paar lachende Abzocker gegeben hat. Aus dem Auge, aus dem Sinn?

Ich denke, menschlich wird man Dir sicher keinen Vorwurf machen, wenn Du Dich dafür einsetzt. Und eine kleine Platte oder Kreuz ist doch nicht die Welt.

Ohne Unterrichtung der Familie solltest Du kein Kreuz aufstellen. Frage sie, vielleicht sind sie froh, wenn sich jemand um das Grab kümmert. Deine Idee finde ich übrigens sehr gut. Sie zeugt von viel Menschlichkeit.

Der Boden gehört einer anderen Person ...

Frage doch einfach nächsten Angehörigen und den Besitzer des Friedhofes und gut ist.

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